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Alle Angaben ohne Gewähr.

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Das Radioprogramm heute
Eine Auswahl kultureller und informativer Sendungen
Konzert · Hörspiel · Kinderfunk · Jazz
Feature · Lesung · Oper · Reportage

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0.00 ARD-Nachtkonzert. Hermann Goetz: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Volker Banfield, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Werner Andreas Albert); Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenquartett F-Dur, KV 370 (Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters); Dimitri Kabalewski: Symphonie Nr. 4 C-Dur (NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068 (Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters: Gottfried von der Goltz); Alexander Skrjabin: 24 Préludes, op. 11 (Anna Gourari, Klavier); Felix Mendelssohn Bartholdy: „Ein Sommernachtstraum“, Ouvertüre und Bühnenmusik (Sylvia McNair, Sopran; Angelika Kirchschlager, Mezzosopran; Ernst Senff Chor Berlin; Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado); Alban Berg: „Lyrische Suite“ (Arditti Quartet); Edvard Grieg: „Im Herbst“, Konzertouvertüre, op. 11 (Royal Scottish National Orchestra: Bjärte Engeset); Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a-Moll, op. 44 (London Symphony Orchestra: Neeme Järvi); William Walton: „Macbeth“, Fanfare and March (Academy of St. Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Ture Rangström: Drei Tanzminiaturen (Henrik Jon Petersen, Sarah Dodd-Falkebring, Violine); Leonard Bernstein: „West Side Story“, Suite (munich brass connection); Erik Satie: Cinq grimaces pour „Le songe d’une nuit d’été“ (Jean-Yves Thibaudet, Klavier); John Christopher Smith: „The tempest“, Ouverture, Minuet und Hornpipe (Capella Savaria: Mary Térey-Smith); Arthur Sullivan: „Henry VIII.“, March und Graceful dance (The Royal Philharmonic Orchestra: Royston Nash).

0.05 Deutschlandfunk Radionacht. 0.05 Fazit, Kultur vom Tage (Wdh.). 1.05 Kalenderblatt, anschließend ca. 1.10 Hintergrund (Wdh.), anschließend ca. 1.30 Tag für Tag. Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.). 2.05 Kommentar (Wdh.), anschließend ca. 2.10 Zur Diskussion (Wdh.). 2.57 Sternzeit. 3.05 Weltzeit (Wdh.), anschließend ca. 3.30 Forschung aktuell. (Wdh.), anschließend ca. 3.52 Kalenderblatt. 4.05 Radionacht Information.

0.05 Neue Musik. rainy days. Deutschlandfunk Kultur.
Aufzeichnung vom 18.11. 2017 aus der Philharmonie Luxemburg. — Rick Burkhardt: ‚Earth Opens‘ (Uraufführung); Ann Cleare: ‚I should live in wires for leaving you behind‘ für zwei Pianisten und zwei Schlagzeuger; Enno Poppe: ‚Feld‘ für zwei Klaviere und zwei Perkussionisten. Ensemble Yarn/Wire: Ian Antonio, Schlagzeug, Russell Greenberg, Schlagzeug, Laura Barger, Klavier, Ning Yu, Klavier.

1.05 Tonart. Rock. Moderation: Jörg Adamczak. Deutschlandfunk Kultur.

8.30 Am Morgen vorgelesen. Die Geschichte des Wassers (6/12). Christiane Blumhoff und Shenja Lacher lesen aus dem neuen Roman von Maja Lunde. NDR kultur.

9.05 Kalenderblatt. Vor 150 Jahren: Richard Wagners Oper ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘ wird uraufgeführt. Deutschlandfunk.
(auch ab 5.05 in Studio 9, Deutschlandfunk Kultur)

9.30 Lesezeit. Jaume Cabré: Eine bessere Zeit (9). Wdh. ca. 15.00. hr2-kultur.

10.05 Klassikzeit. hr2-kultur.
Beethoven: Variationen über „Ein Mädchen oder Weibchen“ op. 66 (Pieter Wispelwey, Violoncello, Dejan Lazic, Klavier); Bach: Fünf zweistimmige Inventionen BWV 777–781 (András Schiff, Klavier); Bizet: 2. Arlésienne-Suite (Orchestre Symphonique de Montréal, Charles Dutoit); Ginzburg: Fantasie über ein Thema aus „Der Barbier von Sevilla“ (Denis Matsuev, Klavier); Carcassi: Sonatine A-Dur op. 1 Nr. 3 (Reinhard Willer, Gitarre); Fauré: Sicilienne aus „Pelléas et Mélisande“, bearbeitet für Flöte und Orchester (James Galway, Solist und Leitung, London Mozart Players).

10.05 Lesart. Das Literaturmagazin. Deutschlandfunk Kultur.

10.10 Marktplatz. Verwenden statt verschwenden: Lebensmittelabfälle im Haushalt vermeiden. Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann. Deutschlandfunk.
Mal steckt der Salat voller Raupen, mal geht bei der Verarbeitung was schief, mal verdirbt Ware, weil sie während der Lieferung oder im Supermarkt falsch gelagert wurde: Tatsache ist, dass weltweit ein Drittel aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen wird. Allein in Deutschland wirft jeder Einwohner durchschnittlich mehr als 80 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg. Bei einer vierköpfigen Familie entspricht das immerhin einem Wert von 940 Euro. ‚Aus dem Müll in den Topf‘ oder ‚Restlos genießen‘ – eine Reihe von Initiativen zeigt jedoch, dass die meisten weggeworfenen Lebensmittel keineswegs verdorben sind. Wie lassen sich Einkäufe bewusst planen? Wo werden empfindliche Lebensmittel zu Hause am besten aufbewahrt? Was steckt hinter dem Mindesthaltbarkeitsdatum? Wie werden Reste zu einer leckeren Mahlzeit? Und was tun Agrarproduzenten, Lebensmittelhersteller und Händler, um die Verluste zu reduzieren? Das und mehr diskutiert Susanne Kuhlmann mit ihren Gästen und Ihren Fragen.
Hörertel.: 00800.44644464, marktplatz@deutschlandfunk.de

12.05 Doppelkopf. Am Tisch mit Klaus von Dohnanyi, „Großbürger“ (Wdh. um 23.04 Uhr). hr2-kultur.

13.05 Klassikzeit. Darin ca. 15.00 Uhr: Lesezeit (Wdh. von 9.30 Uhr). hr2-kultur.
Saint-Saëns: „Der Schwan“ aus Karneval der Tiere (Alban Gerhardt, Cello, Cecile Licad, Klavier); Mozart: Klavierkonzert F-Dur KV 459 „2. Krönungskonzert“ (Till Fellner, Camerata Academica Salzburg, Alexander Janiczek); Bach: 1. Orchestersuite C-Dur BWV 1066 (Zefiro Baroque Orchestra, Alfredo Bernardini); Chopin: Walzer a-Moll op. 34 Nr. 2 (Jewgenij Kissin, Klavier); Albinoni: Adagio g-Moll, bearbeitet für Trompete und Orgel (Håkan Hardenberger, Simon Preston); Mozart: Hornkonzert D-Dur KV 412 (Barry Tuckwell, Solist und Leitung, English Chamber Orchestra).

15.00 Kakadu – Quasseltag für Kinder (mit Nachrichten für Kinder). Moderation: Patricia Pantel. Hörertelefon: 00800 22542254. Deutschlandfunk Kultur.

15.20 Der Prozess – Wie entsteht ein Buch? (3/10) NDR kultur.

16.10 Büchermarkt. Aus dem literarischen Leben. Deutschlandfunk.

16.35 Forschung aktuell. Aus Naturwissenschaft und Technik. Deutschlandfunk.

17.50 Typisch deutsch? Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt. Deutschlandfunk Kultur.

19.05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft. Magazin. Deutschlandfunk Kultur.

19.30 Zeitfragen. Feature. Rheuma – Volkskrankheit mit hundert Gesichtern. Von Stephanie Kowalewski. Deutschlandfunk Kultur.
Obwohl Rheuma seit Jahrtausenden bekannt ist, liegt die Ursache der schmerzhaften Krankheit immer noch im Dunklen. Streng genommen ist Rheuma gar keine Diagnose, sondern nur der Oberbegriff für Hunderte unterschiedliche Krankheiten: Mal sind Knochen und Gelenke betroffen, mal Muskeln und Bänder, bei anderen schädigt Rheuma Organe und Nerven. Rheuma kann jeden treffen – alte Menschen und Babys. Millionen sind betroffen, leiden ein Leben lang, denn die Krankheit ist noch unheilbar. Aber dank modernster Medikamente und Therapien ist bei einer frühen Diagnose ein nahezu beschwerdefreies Leben möglich. Doch es gibt zu wenig spezialisierte Ärzte. Die Folge: zu späte Therapie, bleibende Schäden, Erwerbsunfähigkeit. Und so ist Rheuma für viele Patienten auch ein Armutsrisiko. Wie leben Betroffene, wie können sie besser behandelt werden und wo setzt derzeit die Forschung Schwerpunkte?

19.30 Musica. NDR kultur.
Robert Schumann: 4 doppelchörige Gesänge op. 141, Kammerchor Stuttgart, Ltg. Frieder Bernius; Franz Liszt: Vater unser, NDR Chor, Ltg. Frieder Bernius; Johannes Brahms: ’Vineta’ aus “Drei Gesänge“ op. 42, Kammerchor Stuttgart, Ltg. Frieder Bernius.

19.50 Ohrenbär: Radiogeschichten für kleine Leute. Durch die Nacht ans Meer. So viel Wasser! Von Petra Postert. Es liest Antje von der Ahe. NDR Info.

20.00 Tagesschau. Übernahme vom ARD Fernsehen. NDR Info.

20.00 Das Alte Werk. Baroque meets Jazz. NDR kultur.
Werke von Georg Philipp Telemann und Arrangements von Geir Lysne. Jean Rondeau, Cembalo, NDR Bigband, Ltg.: Geir Lysne. Aufzeichnung vom 3. Dezember 2017 im Rolf-Liebermann-Studio des NDR in Hamburg.

20.03 Konzert. Deutschlandfunk Kultur.
Live aus der Philharmonie Berlin. — Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur KV 504 ‚Prager‘; Alexander Zemlinsky: ‚Lyrische Sinfonie‘ für Sopran, Bariton und Orchester auf Gedichte von Rabindranath Tagore op. 18. Camilla Nylund, Sopran, Matthias Goerne, Bariton, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Leitung: Vladimir Jurowski.

20.04 Konzertsaal. Lichtbögen und Verblendungen – Orchesterwerke von Kaija Saariaho. Am Mikrofon: Stefan Fricke. hr2-kultur.
„Verblendungen“ für Orchester (1982–84); Finnish Radio Symphony Orchestra, Leitung: Esa-Pekka Salonen; „Lichtbogen“ (1986), Los Angeles Philharmonic Orchestra, Leitung: Esa-Pekka Salonen; „Solar“ für Orchester (1993), Avant! Chamber Orchestra, Leitung: Hannu Lintu; „Orion“ für Orchester (2002), Orchestre de Paris, Leitung: Christoph Eschenbach; „Trans“ für Harfe und Orchester (2002), Xavier de Maistre, Harfe, hr-Sinfonieorchester, Leitung: Hermann Bäumer; „Laterna Magica“ für Orchester (2008), Finnish Radio Symphony Orchestra, Leitung: Sakari Oramo; „Terra Memoria“ für Streichorchester (2009), Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Leitung: Marko Letonja.
Wichtig für ihre Musik, die Kaija Saariaho gerne mit Licht-, Leucht– und Sternen-Titeln ausstattet, ist das Atmen. „In meiner Musik erwarte ich von den Musikern, dass sie etwas mit ihrem Geist und ihrem Körper fühlen und die Musik mit diesem Gefühl den Hörern vermitteln.“ Seit vielen Jahren gehört die 1952 in Helsinki geborene Kaija Saariaho zu den bekanntesten und vielgespielten Komponistinnen unserer Zeit. Als Elfjährige weiß sie bereits, dass ihre Zukunft ganz der Musik gilt. Und zwar der eigenen. Das ist anfangs zwar schwierig – Mädchen und Frauen, die Kunstklänge erfinden, sind damals sehr viel mehr Männern als heute, die dasselbe machen, suspekt -, doch sie setzt sich durch -mit Beharrlichkeit und Talent. Saariaho studiert, nachdem sie die Sibelius-Akademie absolviert hat, Komposition an der Freiburger Musikhochschule bei Brian Ferneyhough und Klaus Huber. Zudem besucht sie die Darmstädter Ferienkurse und geht 1982 nach Paris, um am dortigen IRCAM im Centre Pompidou auch die Feinheiten des computergestützten und liveelektronischen Klangdenkens zu erlernen. Die Seine-Metropole ist bis heute ihr Zuhause, obgleich sie sich nach wie vor sehr finnisch fühlt. „Ganz sicher“, so hat sie 2017 noch erzählt, „ist etwas Finnisches auch noch in meiner Musik vorhanden. Aber dieser Aspekt hat sich mit vielen anderen Eigenheiten meiner Persönlichkeit vermischt, denn Komponieren ist eine sehr persönliche Tätigkeit, die aus innersten Quellen kommt. Diese Quellen haben eher mit der menschlichen Natur zu tun, mit der individuellen Art und Weise wie das Hirn funktioniert, mit den persönlichen Empfindsamkeiten als mit solchen Dingen wie Ethnie, Nationalität oder Geschlecht.“

20.15 Zeitzeichen. 21. Juni 1793: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ wird zur offiziellen Parole in Frankreich. Von Christoph Vormweg. NDR Info.
Heute befindet sich die Devise „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ an allen öffentlichen Gebäuden Frankreichs. Populär wurde sie während der Französischen Revolution. Doch führte die Schreckensherrschaft die Parole ad absurdum. Diskutiert wurden die drei magischen Begriffe „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ schon während der Aufklärung, allerdings separat. Als Dreier-Parole wollte sie zum ersten Mal der Revolutionär Robespierre Ende 1790 auf Flaggen und Uniformen anbringen lassen. Doch konnte er sich nicht durchsetzen. Erst Antoine François Momoro vom Club der Cordeliers gelang es 1793, den Bürgermeister von Paris zu bewegen, sie auf die Fassaden öffentlicher Gebäude malen zu lassen: in der erweiterten Fassung „Einheit, Unteilbarkeit der Republik; Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder der Tod“. Und in der Tat: Bald regierte der Tod. Die klügsten Köpfe der Revolution starben unter der Guillotine.

21.05 JazzFacts. Ozeanische Gefühle. Porträt des Gitarristen Ben Monder. Am Mikrofon: Karl Lippegaus. Deutschlandfunk.
Ben Monder ist kein typischer Jazzgitarrist; die üblichen Bebop-Phrasen wird man von ihm vergeblich erwarten. Er überrascht vielmehr mit harmonischen Sphären und unerwarteten Melodieführungen, die den Rahmen der Klangumgebung stets verfeinern und erweitern. So ist auch der Small Talk nicht sein Ding; sachliche Fragen nach dem Innenleben der Musik sind schon eher willkommen. Als ein bescheidenes Genie beschrieb ihn ein Kritiker. Lakonisch und nachdenklich, anfangs zögerlich beschreibt Ben Monder seine Gitarrenkunst, die er instinktiv und intuitiv über viele Jahre entwickelt hat. Von den Musikerkollegen außerordentlich geschätzt wird der stille New Yorker, dessen Alben die spezifische Erforschung neuer Möglichkeiten dokumentieren. Manchmal sind es Bilder aus alten Filmen, ,Moby Dick’ zum Beispiel, die er aus dem Gedächtnis hervorholt und die ein neues Stück anregen. Mit einfachen Sätzen spricht Ben Monder über das Material – fast wie ein kauziger Schreiner oder ein Uhrmacher. Dass er kein bloßer Kunsthandwerker ist, haben ihm andere Künstler oft genug bescheinigt – Paul Motian, Guillermo Klein, Theo Bleckmann oder Maria Schneider wollten mit ihm Platten machen. Wenn er nicht an eigenen Kompositionen arbeitet, hört Ben Monder viel Bach und Coltrane, aber auch Musik von anderen Gitarristen, vor allem von Ralph Towner und Egberto Gismonti. Karl Lippegaus begleitete den amerikanischen Gitarristen auf einer Konzertreise mit einem neuen Trio, das jüngst das Album ,Escapism’ eingespielt hat.

22.00 Am Abend vorgelesen. Die Sturmhöhe (9/25). Rolf Boysen liest den Roman von Emily Brontë. NDR kultur.

22.00 Chormusik. ‚Sacred and Profane‘. Deutschlandfunk Kultur.
Werke von Benjamin Britten und William Cornish. The Sixteen, Leitung: Harry Christophers.

22.05 Historische Aufnahmen. Rührseligkeit und Dramatik: Der Komponist Charles Gounod (1818–1893). Von Klaus Gehrke. Deutschlandfunk.
Seine ,Ave Maria’-Vertonung auf das erste Präludium aus Bachs ,Wohltemperiertem Klavier’ ist bis heute eines der populärsten Werke der Klassik. Aber der Komponist Charles Gounod konnte auch in einem hochdramatischen Stil schreiben, wie er mit seiner überaus erfolgreichen fünfaktigen Grand Opera ,Faust’ bewies. Geistliche und weltliche Musik bestimmten sein ganzes Leben: Der geschätzte Pariser Organist und Kirchenkapellmeister hatte sich 1851 erstmals der Oper zugewandt, mit dem ,Faust’ wurde Gounod zum richtungsweisenden Vertreter der französischen Romantik. Von seinen zahlreichen Bühnenwerken, Oratorien und weiteren Kompositionen sind viele auch in seiner Heimat Frankreich in Vergessenheit geraten. Am 17. Juni 2018 jährt sich der Geburtstag von Charles Gounod zum 200. Mal.

22.30 Jazz Now. Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen. Am Mikrofon: Guenter Hottmann. hr2-kultur.

22.35 NDR Kultur Neo. Musik zwischen den Genres. Von und mit Mischa Kreiskott. NDR kultur.

23.04 Doppelkopf (siehe 12.05 Uhr). hr2-kultur.



21. Juni

Führung
19.00 Hautnah. Referent: Dr. Michael Schwerdtfeger. Alter Botanischer Garten, Untere Karspüle 2.

Buchenblätter

Unsere Haut ist unser größtes Organ, sie ist unser „Tor zur Welt“ und Schutz und Schönheit zugleich. Wie sieht es mit der Haut der Pflanzen aus? Und was können Pflanzen unserer Haut Gutes oder Böses tun?
4,00 Euro/Person. Anmeldung nicht erforderlich. Bei Regen alternative Führung durch die Gewächshäuser.

Kino
18.00 Ladybird (OmU). Lumière, Geismarlandstraße 19.
USA 2017 - 94 Min. - Kamera: Sam Levy - Musik: Jon Brion - Buch und Regie: Greta Gerwig - Mit Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts Lucas Hedges, Timothée Chalamet, Beanie Feldstein, Lois Smith, Stephen Henderson.

Ladybird

In ihrem mehrfach preisgekrönten Regiedebüt erzählt Greta Gerwig von einer ungewöhnlich intensiven Mutter-Tochter-Beziehung, in der jede Menge Potenzial für emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik steckt. Christine McPherson liebt ihre Mutter Marion – und ist mächtig von ihr genervt. Die konservative katholische Highschool und das Leben in der Kleinstadt allgemein gehen Christine, die sich selbst Lady Bird nennt, mächtig auf den Zeiger. Oft denkt sie daran, ihre nordkalifornische Heimatstadt Sacramento endlich zu verlassen. Sie will auf ein College an der Ostküste, dort wo die Künstler und Intellektuellen leben. Mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit rebelliert Lady Bird gegen die Enge in ihres Lebens …
20.00 Der Buchladen der Florence Green (The Bookshop, OmU). Lumière.
Großbritannien/Spanien 2017 - 113 Min. - Kamera: Jean-Claude Larrieu - Musik: Alfonso de Vilallonga - Buch: Isabel Coixet, nach dem Roman von Penelope Fitzgerald - Regie: Isabel Coixet - Mit Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson, James Lance, Reg Wilson, Honor Kneafsey, Michael Fitzgerald, Hunter Tremayne.

Der Buchladen der Florence Green

Die junge Witwe Florence Green investiert ihr gesamtes Vermögen in die Verwirklichung des Traums von einem eigenen Buchladen – ausgerechnet im verträumten englischen Hardborough, Ende der 50er Jahre, wo die Arbeiter dem Bücherlesen skeptisch gegenüberstehen und die Aristokratie energisch vorgibt, was Hochkultur ist und was nicht. Trotz vieler Widerstände hat sie Erfolg und rasch finden auch progressive, polarisierende Werke wie Nabokovs „Lolita“ oder Bradburys „Fahrenheit 451“ bei den Dorfbewohnern Anklang. Vor allem der seit langem zurückgezogen lebende Mr. Brundish findet Gefallen am Buchladen und dessen Besitzerin. Doch dann macht die einflussreiche Violet Gamart Ärger, die zu den angesehensten Personen in Hardborough gehört und befürchtet, die Kontrolle über die Stadt und ihre Bewohner zu verlieren. Mit aller Macht versucht sie, Florence Steine in den Weg zu legen. Es beginnt eine Auseinandersetzung über Moderne und Konvention.
Eine feinsinnig verfilmte Adaption des Romans „Die Buchhandlung“ der britischen Schriftstellerin Penelope Fitzgerald, welche die Liebe zur Literatur zelebriert.
20.00 Blade Runner 2049. Uni-Kino im Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Raum 011.
USA 2017 - 164 Min. - Kamera: Roger Deakins - Musik: Hans Zimmer, Benjamin Wallfisch - Buch: Michael Green, Hampton Fancher - Regie: Denis Villeneuve - Mit Ryan Gosling, Harrison Ford, Jared Leto, Ana de Armas, Sylvia Hoeks, Robin Wright, Dave Bautista, Mackenzie Davis.

Blade Runner 2049

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K., ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K. führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard, einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.
Blade Runner 2049 erweist sich als bildgewaltiges Kino-Kunstwerk mit epischem Soundtrack und einzigartiger Atmosphäre. Eine gelungene Fortsetzung, die dem ersten Teil in Nichts nachsteht.
22.00 A Beautiful Day (You Were Never Really Here, OmU). Lumière.
USA 2017 - 85 Min. - Kamera: Thomas Townend - Musik: Jonny Greenwood - Buch und Regie: Lynne Ramsay - Mit Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov, John Doman, Alex Manette, Alessandro Nivola, Judith Roberts, Frank Pando, Vinicius Damasceno.

A Beautiful Day

Joe arbeitet in der Grauzone der privaten Sicherheitsdienste. Der Kriegsveteran und ehemalige Polizeibeamte ist spezialisiert darauf, die dreckige Arbeit für seine reichen Auftraggeber zu erledigen. Von dem Senator Votto wird Joe beauftragt, dessen gekidnappte Tochter Nina zu retten. Die Spur führt zu einem Pädophilen-Ring, der Mädchen an wohlhabende Kunden verteilt. Joe gelingt es, Nina aus der Gewalt der Mädchenhändler zu retten. Doch der Auftrag läuft aus dem Ruder und schon bald deutet sich eine Verschwörung im Hintergrund an. Joe, der selbst traumatische Kindheitserinnerungen hat, wird immer labiler und rutscht in einen alptraumhaften Sog der Gewalt.

Lesung / Literatur
10.55<leer>5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Martina Arnold liest aus „Himmel und Hölle“ von Alice Munro. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Got­mar­straße 8.
Neun Erzählungen um Liebe, Ehe, Freundschaft mit kühnen Momenten des Ausbrechens aus dem eigenen Leben.
17.00 Lea-Leseklub für Erwachsene mit und ohne Leseeinschränkung. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Zweigstelle Grone, Heinrich-Warnecke-Str. 6a.
Lea steht für Lesen einmal anders und ist ein Lesezirkel für Erwachsene. Es sind alle willkommen, die gemeinsam ein Buch oder auch kürzere Texte lesen und darüber sprechen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand bisher aufgrund einer Behinderung kaum Gelegenheit zur Lektüre hatte oder ob er als Erwachsener gerade noch einmal neu mit dem Lesen beginnen möchte.
18.00 Abends im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Ina Schulz-Fleißner liest aus „Sommerlügen“ von Bernhard Schlink. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Got­mar­straße 8.
Sieben Geschichten, sieben Lebenslügen, sieben Lebensbeichten von Menschen in besonderen Situationen.

Politik und Verwaltung
16.00 Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke. Neuen Rathaus, Raum 118.Weitere Informationen
17.00 Bürgersprechstunde des Ortsrats Grone. Bürgerhaus Grone.

Die Sprechstunde bietet Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre Fragen und Anliegen mit den Ortsratsmitgliedern zu besprechen.
20.00 Öffentliche Sitzung des Ortsrats Nikolausberg. Gasthaus ‚Zum Klosterkrug‘, Kalklage 2.Weitere Informationen

Tagung / Symposium
16.00 Migration as a Global Challenge – Interdisciplinary Approaches to a Complex Field. Alte Mensa, Wilhelmsplatz 3 (21. Juni), Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsäle.
Bei der internationalen Konferenz zur Eröffnung des „Centre for Global Migration Studies (CeMig)“ präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Forschungsfragen und -projekte aus verschiedenen Regionen weltweit. Migration wird dabei verknüpft mit Debatten zu globalen Fragen wie Klimawandel und Nachhaltigkeit, Entwicklungspolitik, Menschenrechte, Arbeit und Bildung sowie Integration und Teilhabe (englischsprachig).
Migration prägt wie kaum ein anderes soziales Phänomen die Gesellschaften weltweit. Sie wird äußerst kontrovers diskutiert und polarisiert die Menschen gegenwärtig in hohem Maße. Gerade angesichts dieser Herausforderungen ist die gesellschaftliche und politische Nachfrage nach wissenschaftlich fundierter Expertise groß. Die Universität Göttingen hat aus diesem Grund das Zentrum für Globale Migrationsstudien (CeMig) gegründet. An der internationalen Tagung beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fakultäten der Universität sowie vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. In zahlreichen Panels werden Migration und Flucht in Bezug auf vielfältige Themen diskutiert: Rechtssysteme und Menschenrecht, Klimawandel, Bildung und Wissensproduktion, Migrations- und Grenzpolitiken, Arbeitsmarktintegration und religiöse Pluralisierungsprozesse. Zwei Podiumsdiskussionen beschäftigen sich mit den Herausforderungen der gegenwärtigen Flucht- und Migrationsforschung sowie den politischen Prozessen globalen Migrationsmanagements. Im Abendvortrag in der Paulinerkirche beleuchtet die Ethnologin und Syrien-Expertin Prof. Dr. Dawn Chatty vom Refugee Studies Centre Oxford die gegenwärtigen Fluchtbewegungen im Nahen Osten aus historischer Perspektive. Als Teil des Vorprogramms wird im Zentralen Hörsaalgebäude der Film „Home in the Foreign Land“ gezeigt, der die vernachlässigten Geschichten von Menschen in Zentralamerika auf der Flucht in die USA erzählt.
Das CeMig basiert auf dem bisherigen Netzwerk Globale Migrationsstudien, einem interdisziplinären Zusammenschluss von derzeit etwa 100 Migrationsforscherinnen und -forschern mit unterschiedlichem fachlichen Interesse und Schwerpunkten auf verschiedenen Regionen der Welt. Das neu gegründete Zentrum soll die Forschung und Lehre im Bereich der Flucht- und Migrationsforschung am Göttingen Campus koordinieren und vernetzen. Ziel ist es, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit ein komplexes analytisches Verständnis von globalen Migrationsprozessen zu gewinnen und im Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis innovative Zugänge und Perspektiven zum Thema zu entwickeln.
Kontakt: Jelka Günther, M.A. glomi@uni-goettingen.de

Theater
10.00+20.00 Das kalte Herz. Von Wilhelm Hauff (ab 13 J.). Deutsches Theater, DT—2.
Inszenierung: Daniel Foerster - Dramaturgie: Sara Örtel - Bühne und Kostüme: Mariam Haas - Choreografie: Daniela Urban - Mit Gabriel von Berlepsch, Luke Besserte, Tara Burkhardt, Florian Donath, Angelika Fornell, Yanthe Glienke, Stoyan Ivanov, Mia Kaufhold, Leonard Krayer, Viktoria Labitzke, Ida Nossek, Marie Seiser, Gerd Zinck.

Das kalte Herz
<leer>Foto: Thomas Müller

Der Kohlenbrenner Peter Munk will mehr vom Leben, als mit dem Handel von Holzkohle seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er will von der Kohle weg, ans große Geld kommen. Glas möchte er machen oder noch besser, drei Wünsche vom Glasmännlein. Als Sonntagskind werden sie ihm gewährt. Doch er wünscht schlecht und verliert schnell wieder, was er erbeten hat. Beim Holländer-Michel dagegen bekommt Peter zwar eine zweite Chance aber nichts geschenkt: Für Reichtum und Ansehen muss er sein Herz eintauschen. Vermögen und Prestige stellen sich umgehend ein – nur ohne ein lebendiges Herz kann Peter es nicht genießen. War sein lebendiges Herz doch ein zu hoher Preis für die Erfolgsoptimierung?
Hauffs Märchen erzählt von dem zutiefst nachvollziehbaren menschlichen Wunsch nach Anerkennung und Beliebtheit, nach materieller Absicherung und Sicherheit. Von den Erwartungen der Gesellschaft an den Nachwuchs. Von Träumen, Wünschen und Sehnsüchten. Vom Loswerden von Ängsten und Sorgen. Und wie leicht wir alle dadurch korrumpierbar werden können. Anfang des 19. Jahrhunderts wie Anfang des 21. Jahrtausends.
11.00 Letzte Vorstellung in dieser Spielzeit: Der kleine Prinz. Von Antoine de Saint-Exupéry (ab 6 J.). Junges Theater, Hospitalstr. 6.
Inszenierung: Christine Hofer - Dramaturgie: Kathrin Müller-Grüß - Bühne: Dirk Seesemann - Maske: Jana Fahrbach - Mit Eva Sophie Blum, Franziska Lather, Ole Pampuch.

Der kleine Prinz
<leer>Foto: Dorothea Heise

Der kleine Prinz lebt auf einem fernen, unbekannten Stern, der winzig klein ist. Dort pflegt er eine Rose und drei Vulkane. Eines Tages beschließt er, sich auf eine abenteuerliche Reise durch das Universum zu begeben, um Neues zu entdecken. Er landet auf insgesamt sechs verschiedenen Planeten, wo er Erwachsenen begegnet, die er meist nicht versteht und sonderbar findet. Der siebte Planet, den er besucht ist die Erde. Dort trifft er auf einen notgelandeten Piloten, der ihm ein Schaf schenkt, auf einen klugen Fuchs, der sich nach einem Freund sehnt und auf eine hilfsbereite Giftschlange, die ihm letztendlich den Weg zurück nach Hause ermöglicht. Ein Märchen über die Suche nach Freundschaft, Menschlichkeit und Wahrheit. Für Kinder und Erwachsene.
20.00 Letzte Vorstellung in dieser Spielzeit: Urfaust. Von Johann Wolfgang von Goethe. Junges Theater, Hospitalstr. 6.
Inszenierung: Nico Dietrich - Bühne und Kostüme: Susanne Ruppert - Dramaturgie: Christian Vilmar - Mit Katharina Brehl, Agnes Giese, Peter Christoph Grünberg, Franziska Lather, Ole Pampuch, Karsten Zinser.

Urfaust
<leer>Foto: Dorothea Heise

Faust hat gelernt, studiert. Der Akademiker strotzt vor Wissen und giert nach Erkenntnis. Er lebt in einer anderen Welt und scheint am Ziel doch unzufrieden. Er beschwört spirituelle Mächte, paktiert mit Mephisto und begibt sich mit ihm auf eine unbestimmte Reise in die wirkliche Welt. Er feiert mit Studenten in Leipzig und steigt hinab in die Niederungen der Zivilisation. Dort trifft er auf Gretchen ...
20.00 Wer kocht, schießt nicht. Satire von Michael Herl. Deutsches Theater, DT—X.
Inszenierung: Lutz Keßler - Kostüme: Heidi Hampe - Mit Ronny Thalmeyer.
Eigentlich ist Dr. Kögel Molekularbiologe, doch das Leben hat es nicht besonders gut mit ihm gemeint: Keine Frau, keine Familie, kein Job. Härter hätte es den Gastwirtssohn aus dem Sauerland kaum treffen können. Aber natürlich geht es noch schlimmer: Das Arbeitsamt schickt ihn, den passionierten Hobbykoch, ausgerechnet zur Firma „Schnell & Lecker“. Hier soll er einem sorgsam ausgewählten Testpublikum demonstrieren, wie unnötig, überholt und antiquiert die traditionelle Zubereitung von Speisen im Vergleich mit den Fertiggerichten der Firma „Schnell & Lecker“ ist. Das allerdings entwickelt bald eine ganz eigene Dynamik.

Wer kocht, schießt nicht
<leer>Foto: Isabel Winarsch

„Ein Muss für alle Gourmets und für Gourmands, für Hobbyköche und für Profiköche, für Feinkosthändler und für Feinkostkäufer, für Metzger und für Vegetarier – und für alle mit Sinn für gutes Essen und bösen Humor. Eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was mit Fast Food, Convenience-Produkten und Kochen ohne Zeit und Muße zu tun hat – gleichzeitig eine sensibel-sarkastische Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken, Handeln und Sein in modernen Zeiten.“ Michael Herl
20.00 Compagnia Buffo: Verbotene Liebe. Von Pedro Camacho. Zelttheater im Cheltenhampark.
Inszenierung: Willi Lieverscheidt - Regie: Konrad Haller - Mit Willi Lieverscheidt.

Compagnia Buffo: Verbotene Liebe
<leer>Foto: Compagnia Buffo

„Wir wollen ein Theater machen, das aus einem kindlichen Vergnügen entspringt“ – so beschreibt Compagnia Buffo ihre Theaterphilosophie. Auch die neueste Zelt-Theater-Produktion „Verbotene Liebe“ von Pedro Camacho lässt diesen Geist des Vergnügens lebendig werden. Ort des Geschehens ist das TV-Studio des königlichen Sanatoriums Santa Barbara in den abgelegenen Bergen der Sierra Nevada. Von hier aus sendet der Drehbuchautor Pedro Camacho, auch Insasse der Anstalt, seine beliebten Daily Soaps live in den Äther. Den Stoff der Drehbücher holt er sich aus den Lebenserzählungen seiner Mitinsassen/innen. Aktuell von Elianita Gonzalez aus dem 17. Stockwerk, Apartment 343. In spannenden Folgen läßt Pedro Elianitas Lebensgeschichte wieder lebendig werden.
Mit den verschiedenen Genres des Theaters – Straßentheater, Figurentheater, Maskentheater, Tanztheater, Filmtheater, Schattenspiel, Opera Buffa, Stummfilm, Shakespeare-Schauspiel, Live-Hörspiel – werden die Episoden umgesetzt. Drama, Liebe, Herz und Schmerz – kurz: alles was eine gute Daily Soap ausmacht, kommt auf die Bühne.
Nur Abendkasse. Vorbestellungen unter Tel. 0171 4756584.

Vortrag / Gespräch / Diskussion
14.15 Herausforderungen für das VW-Autohaus unter dem Einfluss der Digitalisierung und Elektromobilität. Referent: Emmerich Engels, Volkswagen AG. Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 104.
18.15 Leben im und mit dem Krieg. Spuren von Flucht und Migration im mittelalterlichen Kairo. Referentin: Bärbel Beinhauer-Köhler, Marburg. Zentr. Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Raum 003.
19.00 Spitzensportreform – Der große Wurf?! Hotel Freizeit In, Dransfelder Straße 3.
Über die Reform des deutschen Spitzensports wird der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, Manuela Schmermund, Olympiasiegerin und stellvertretende Vorsitzende der Athletenkommission des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Petra Reußner, Vorsitzende der Bezirksgruppe Südniedersachsen/Göttingen der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) und Vera Wucherpfennig, Referatsleiterin Niedersächsiches Ministerium für Inneres und Sport, diskutieren.
2014 wurde gemeinsam von DOSB und dem Bundesinnenministerium eine Reform des Deutschen Spitzen-sports in die Wege geleitet. Grund war das immer schlechtere Abschneiden deutscher Athleten bei den Olympischen Spielen. Auf Grundlage eines Eckpunktepapiers, das durch alle Akteure erstellt wurde, begann bereits in 2017 die Umsetzung der Reform. Kernpunkt ist, dass Athleten und Trainer wieder mehr in den Focus der Förderung treten. Hier unterstützt PotAS, das Potentialanalysesystem, mit dem Sportarten auf ihre zukünftigen Medaillenchancen analysiert werden. Insgesamt strebt die Reform darauf hin, das Geld, was in den Spitzensport fließt, so effektiv wie möglich zu verwenden. Wie weit ist die Umsetzung der Reform bisher fortgeschritten und sind wir nun wettbewerbsfähiger? Nimmt die Reform auf die Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten Rücksicht? Wie sieht es mit der Finanzierung der Reform aus? Kann der Breitensport in unserer Region auch von der Reform profitieren und wie beteiligen sich die Länder? Dies sind nur einige Fragen auf die Güntzler gemeinsam mit dem Publikum Antworten suchen will.
Anmeldung online unter www.fritz-guentzler.de/, per E-Mail an fritz.guentzler.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 0551 73888.

Weiterbildung / Workshop
13.00 Die Besteuerung der internationalen Geschäftstätigkeit im Wandel (Teil 3, bis 18 Uhr). Paulinerkirche, Papendiek 14.
Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren Regeln des Ertragssteuerrechts, geplante Gesetzgebung zum internationalen Steuerrecht, Auswirkungen digitaler Geschäftsmodelle auf den Fremdvergleich und Entwicklungen auf dem Gebiet der Verrechnungspreise.
Kontakt und Anmeldung: Tel. 39-7309, rebecca.hoehl@wiwi.uni-goettingen.de
13.30 Tablet- und Smartphone-Treff. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Got­mar­straße 8.
Hilfe zur Selbsthilfe für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Außerdem gibt es eine Einführung in die Nutzung der elektronischen Angebote (Onleihe, E-Books, E-Reader und Apps) der Stadtbibliothek.

Sonstiges
13.00 Einweihung: Kunst auf dem Kreisel. Königsallee/Hagenweg.
Der Verkehrskreisel Königsallee/Hagenweg erhält ein besonderes Kunstwerk: Jugendliche aus den Jugendwerkstätten der Beschäftigungsförderung (kAöR) haben im Rahmen des Projekts „Jugend stärken im Quartier“ 11 Metall-Ameisen geschaffen. Die aus Schrott geschweißten Tiere werden auf einem Ameisenhügel installiert, der ebenfalls aus gesammeltem Altmetall besteht. Siegfried Lieske, Dezernent für Personal, Schule und Jugend, übergibt das Gesamtkunstwerk heute der Öffentlichkeit. Die am Projekt beteiligten Jugendlichen werden ebenfalls anwesend sein.

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Die nächsten Tage …
 
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