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Alle Angaben ohne Gewähr.

KulturticketBei Vorlage eines Kultur-Tickets erhalten Sie bei diesen Veranstaltungen Ermäßigungen oder freien Eintritt (teilweise gelten besondere Konditionen wie z.B. Vorbestellungen).

 

 

13. Oktober

Kino
17.30 Mit dem Herz durch die Wand (Un peu, beaucoup, aveuglément, OmU). Lumière, Geismarlandstraße 19.
Frankreich 2014 - 90 Min. - Kamera: Thierry Pouget - Musik: Guillaume Roussel - Buch: Lilou Fogli, Clovis Cornillac, Tristan Schulmann, Mathieu Oullion - Regie: Clovis Cornillac - Mit Mélanie Bernier, Clovis Cornillac, Lilou Fogli, Philippe Duquesne, Grégoire Oestermann, Boris Terral, Stefan Godin, Manu Payet.

Mit dem Herz durch die Wand

Sie ist eine junge Pianistin und gerade in ihre neue Wohnung gezogen, in der sie sich auf ihre Aufnahmeprüfung am Konservatorium vorbereiten will. Doch bald stellt sie mit Erschrecken fest: In ihren neuen vier Wänden scheint es zu spuken! So schlimm ist es zum Glück nicht, hinter den unheimlichen Geräuschen steckt niemand anderes als ihr Nachbar, der schon lange nichts mehr für die Welt vor seiner Tür übrig hat. Er liebt seine Wohnung – nur nicht die hellhörigen Wände und die ständig wechselnden Bewohner von nebenan. Bald bekriegen sich die beiden durch die Wand hindurch mit allerlei nervtötenden Aktionen. Was sie aber noch nicht ahnen: Sie sind sich weitaus ähnlicher, als sie denken und teilen sogar eine gemeinsame Leidenschaft … Eine fabelhafte Liebesgeschichte über lautstarke Annäherungsversuche und unsichtbare Leidenschaften, die die Wände wackeln lässt.
19.30 Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück (Captain Fantastic, OmU). Lumière.
USA 2016 - 118 Min. - Kamera: Stéphane Fontaine - Musik: Alex Somers - Buch und Regie: Matt Ross - Mit Viggo Mortensen, Frank Langella, George Mackay, Kathryn Hahn, Samantha Isler, Annalise Basso, Nicholas Hamilton, Shree Crooks, Charlie Shotwell, Steve Zahn.

Captain Fantastic

Ben lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mit den Kindern seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie berührender Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen …
22.00 Wiener Dog (Wiener-Dog). Lumière.
USA 2016 - 90 Min. - Kamera: Edward Lachman - Musik: James Lavino - Buch und Regie: Todd Solondz - Mit Ellen Burstyn, Kieran Culkin, Julie Delpy, Danny DeVito, Greta Gerwig, Zosia Mamet, Tracy Letts, Keaton Nigel Cooke.

Wiener Dog

Mit der pechschwarzen Komödie über vier Menschen, deren Leben sprichwörtlich auf den Hund gekommen ist, unterstreicht Solondz seine Ausnahmestellung als einer der führenden amerikanischen Autorenfilmer. Ein Dackel blickt mit weisen Augen auf die Schicksale seiner Herrchen: Da ist der kleine Junge, der erdrückt wird von der Liebe seiner bourgeoisen Eltern. Die unscheinbare Tierarztassistentin, die sich auf ein Abenteuer mit einem Bad Boy einlässt. Der gescheiterte Drehbuchautor, der auf eine letzte Hollywood-Chance hofft. Und eine in die Jahre gekommene Dame, die nur dann von ihrer Enkelin besucht wird, wenn diese Geld braucht. Erträglich wird der Kampf der traurigen Helden gegen die Windmühlen des Alltags oft nur dadurch, dass sie den Hunde-Gefährten an ihrer Seite wissen.
Mit einem Gespür für das Aberwitzige sozialer Kontakte, einer unvergleichlichen Beobachtungsgabe für die (Un-)Tiefen der menschlichen Existenz und einem gnadenlosen Humor lässt Todd Solondz den titelgebenden Dackel in den emotionalen Abgründen amerikanischer Vororte buddeln.

Lesung / Literatur
10.55 5 vor 11 im Lesesalon. Vorlesen für Erwachsene. Birgit Mannigel liest aus „Geschlossene Gesellschaft – ein Reichtumsbericht“ von Dennis Gastmann. Eintritt frei. Stadtbibliothek, Gotmarstraße 8.
Reporter Dennis Gastmann reist von Marbella nach Monaco, von Cannes nach Sylt, von London nach Katar, um die Menschen kennenzulernen, die sich fast die Hälfte des weltweiten Vermögens teilen. So entsteht das ungeschönte, aber charmante Porträt einer Parallelwelt, in der Geld keine Rolle mehr spielt.

Musik
Kulturticket20.30 Madison Violet: Back To The Roots. Apex, Burgstraße 46.

Madison Violet

Das Kanadische Duo Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac zurück zu ihren Wurzeln und präsentiert seine Songs ohne Netz und doppelten Boden in der reinen Akustik – Variante. Pur, zwei Gitarren, eine Fidel und zwei hinreißende Stimmen, die mit ihren „harmony-vocals“ für Gänsehaut sorgen werden. Gleichwohl: Trotz neuer stilistischer Ideen, neuem Look und neuer Band in den letzten zwei Jahren: live zeigen die Kanadierinnen in ihrer unnachahmlichen, stets denkwürdigen Performance wie gewohnt ihre ganze musikalische Bandbreite – jene wunderbare Mischung aus Indie-Pop, Folk und Rock, die auch wegen ihrer vokalen Brillanz durchaus Vergleiche mit großen Vokal-Harmonie-Acts wie Everly Brothers, Simon & Garfunkel, Fleet Foxes, Azure Ray und Tegan & Sara erlauben.
21.30 Ausverkauft: Albert Lee: European Celebration Tour. Nörgelbuff, Groner Str. 23.

Theater
19.00 Im Fokus – Neu im Ensemble. Der DT Förderverein stellt vor. Eintritt frei. Deutsches Theater, DT – X.
Seit August sind fünf Schauspielerinnen und Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen neu und fest engagiert. Mittlerweile gaben Florian Donath, Christina Jung, Roman Majewski, Marco Matthes und Dorothée Neff im September in den unterschiedlichsten Produktionen ihr Göttinger Debut. Roman Majewski als Zahlkellner Leopold, Christina Jung als Klärchen und Dorothée Neff als Ottilie in der musikalischen Produktion „Im weißen Rössl“. Florian Donath als Hitler in Georges Taboris Farce „Mein Kampf“ sowie Marco Matthes als alter, weißer Mann in der Uraufführung „PEAK WHITE oder Wirr sinkt das Volk“. Woher sie kommen und was sie sich für die Zukunft wünschen, diese und weitere Fragen wird der Förderverein mit den neuen Ensemblemitgliedern erörtern. Der Förderverein des Deutschen Theater Göttingen e.V. lädt alle Mitglieder und Nichtmitglieder ein, die neuen Akteure kennenzulernen.
19.45 Terror. Von Ferdinand von Schirach. Mit Nachgespräch. Deutsches Theater, DT – 1.Regie: Katharina Ramser - Bühne und Kostüme: Elisa Alessi - Regie: Katharina Ramser - Bühne und Kostüme: Elisa Alessi - Dramaturgie: Sara Örtel - Mit Florian Eppinger, Benedikt Kauff, Nikolaus Kühn, Andrea Strube, Paul Wenning, Gerd Zinck.

Terror
<leer>Foto: Thomas Müller

Darf man Leben gegen Leben aufwiegen? Dürfen unschuldige Menschen zur Rettung anderer unschuldiger Menschen getötet werden? Entscheidet die Zahl der möglichen Opfer oder ist der Wert des einzelnen Lebens wie in der Verfassung als unendlich groß anzusehen und damit ein Abwägen zwischen Leben nicht möglich? Diese Fragen diskutiert Ferdinand von Schirach im Rahmen einer Gerichtsverhandlung: Lars Koch, ein Major der Luftwaffe, ist des Abschusses einer Lufthansa-Maschine, die von Terroristen in ihre Gewalt gebracht wurde, und damit des Mordes an 164 Passagieren angeklagt. Als Kampfjet-Pilot war Koch im Einsatz, als der entführte Airbus – nach verweigertem Abschussbefehl des Verteidigungsministers – in die vollbesetzte Allianz Arena zu stürzen drohte und damit der Letzte, der noch eingreifen konnte: Er hat in dieser Situation entschieden, 164 Leben zu opfern, um 70.000 Leben zu retten.
Juristisch detailliert fächert von Schirach diesen Fall auf und stellt das Publikum vor die Frage nach der Würde des Menschen.

Vortrag / Gespräch / Diskussion
16.00 15. Woche des Sehens. Sehen im Nebel – Der graue Star (Katarakt). Priv.-Doz. Dr. Oterendorp, Klinik für Augenheilkunde. Kontakt: Tel. 39-66776. Uni-Klinikum, Robert-Koch-Straße 40, Hörsaal 55.
19.30 Philosophische Stückchen zum Abend. Die Schüler des Sokrates. Leitung: Krischna Gutschke. Eintritt frei, Spenden willkommen. GDA Wohnstift, Charlottenburger Str. 19.

Sonstiges
9.30 Bücherflohmarkt zugunsten junger Menschen (bis 12.00 Uhr). Wochenmarktplatz, Hospitalstraße.
Unter dem Motto „Buch ins Körbchen“ sind Marktbesucher eingeladen, gegen eine Spende frische Lektüre in ihren Einkaufskorb zu legen. Der Erlös kommt der Begleitung junger Menschen durch ehrenamtliche Patinnen und Paten zu Gute. Die Aktion wird von der Göttinger Frauen-Union maßgeblich unterstützt.
Kontakt: Bürgerstiftung Göttingen, Tel. 38489872, post@buergerstiftung-goettingen.de

 

Die nächsten Tage

     

Das Radioprogramm heute
Eine Auswahl kultureller und informativer Sendungen
Konzert · Hörspiel · Kinderfunk · Jazz
Feature · Lesung · Oper · Reportage

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0.00 ARD-Nachtkonzert. Edvard Grieg: „Lyrische Suite“, op. 54 (NDR Radiophilharmonie Hannover: Eivind Gullberg Jensen); Alexander von Zemlinsky: Trio d-Moll, op. 3 (Franz Bumann, Klarinette; Carsten Jaspert, Violoncello; Ruth Müller, Klavier); George Onslow: Symphonie Nr. 1 A-Dur, op. 41 (NDR Radiophilharmonie Hannover: Johannes Goritzki); Louise Farrenc: Nonett Es-Dur, op. 38 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie Hannover); Alexander Borodin: Symphonie Nr. 2 h-Moll, op. 5 (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert G-Dur, KV 453 (Orchestre de Chambre de Lausanne, Klavier und Leitung: Christian Zacharias); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur – „Eroica“ (Staatskapelle Berlin: Daniel Barenboim); Antonín Dvořák: Fünf Bagatellen, op. 47 (Scharoun Ensemble Berlin); Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur, BWV 1049 (Concerto Italiano: Rinaldo Alessandrini); Sergej Prokofjew: „Ägyptische Nächte“, Suite, op. 61 (Symphonieorchester der Leningrader Staatlichen Philharmonie: Gennadij Roschdestwenskij); A. Lortzing: „Der Waffenschmied“, Ouvertüre; F. Liszt: Konzertparaphrase über das Quartett aus der Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi; P. Tschaikowsky: „Eugen Onegin“, Arie des Lenski; J.-P. Rameau: „Les Boréades“, Entrée pour les Muses, les Zéphyrs, les Saisons, les Heures et les Arts; G. Bizet: „Carmen“, Fantaisie brillante; W. A. Mozart: „Idomeneo“, Ballettmusik, KV 367.

0.05 Deutschlandfunk Radionacht. 0.05 Fazit, Kultur vom Tage (Wdh.). 1.05 Kalenderblatt, anschließend ca. 1.10 Hintergrund (Wdh.), anschließend ca. 1.30 Tag für Tag. Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.). 2.05 Kommentar (Wdh.), anschließend ca. 2.10 Zur Diskussion (Wdh.). 2.57 Sternzeit. 3.05 Weltzeit (Wdh.), anschließend ca. 3.30 Forschung aktuell. Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.), anschließend ca. 3.52 Kalenderblatt. 4.05 Radionacht Information.

0.05 Neue Musik. Vor 50 Jahren: Die Donaueschinger Musiktage 1966. Deutschlandradio Kultur.
Günther Becker: ‚Correspondances‘ für Es-Klarinette, B-Klarinette, Bassklarinette, Altsaxofon und Kammerorchester; Isang Yun: ‚Réak‘ für Orchester; Bo Nilsson: ‚Litanei über das verlorene Schlagzeug‘ für Orchester; Luis de Pablo: ‚Iniciativas‘ für Orchester, Hans Lemser, Klarinetten/Saxofon, SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden, Leitung: Ernest Bour.

1.05 Tonart. Rock. Moderation: Uwe Wohlmacher. Deutschlandradio Kultur.

8.30 Am Morgen vorgelesen. Null K (4/10). Christian Brückner liest aus dem neuen Roman von Don DeLillo. NDR kultur.

9.05 Kalenderblatt. Vor 150 Jahren: Der Begründer der psychosomatischen Medizin Georg Walther Groddeck geboren. Deutschlandfunk.
(5.50 auch Deutschlandradio Kultur)

9.30 Lesezeit. Deutscher Buchpreis 2016 (4). Shortlist-Autoren im Gespräch (Alf Mentzer) (Wdh. ca. 15.00). hr2-kultur.

10.05 Klassikzeit. hr2-kultur.
U.a. mit: Humperdinck/Sandré: Potpourri aus „Hänsel und Gretel“ (Nils Mönkemeyer, Viola, Maximilian Hornung, Violoncello, Nicholas Rimmer, Klavier); Beethoven: 4. Klavierkonzert G-Dur op. 58 (Till Fellner, Orchestre Symphonique de Montréal, Kent Nagano); Smetana: Blaník aus „Mein Vaterland“ (London Classical Players, Roger Norrington); Kreisler: „Liebesfreud“ bearbeitet für Klavier von Sergej Rachmaninow (Evgenia Rubinova).

10.07 Lesart. Das Literaturmagazin. Deutschlandradio Kultur.

10.10 Marktplatz. Mehr als schnell und preiswert. Das Eigenheim als Fertighaus. Am Mikrofon: Manfred Kloiber. Deutschlandfunk.
Die Villa Undine ist eine echte Perle an der Promenade des Ostseebades Binz auf Rügen. Das markante Wollgasthaus in Holzbauweise von 1855 ist schon allein wegen des violetten Anstriches und der weißen Balken ein echter Blickfang. Und es ist eines der ersten Fertighäuser in Deutschland. Dabei verbinden viele Menschen mit Fertighauskonzepten eher architektonische Schlichtheit. Für den einen sind Fertighäuser der Inbegriff industrieller Bauweise. Für den anderen ist ein Fertighaus der Schlüssel zu einem finanzierbaren Eigenheim. Doch längst wird diese Gebäudeform mit unterschiedlichen Varianten in vielen verschiedenen Materialien geliefert, die Spielraum für eigene Ideen bieten. Welche Baustoffe kommen zum Einsatz, wie viel individuellen Gestaltungsspielraum bieten Fertighauskonzepte? Wie energiesparend können Häuser in Fertigbauweise sein? Und last but not least: Wie viel Zeit und Geld spart ein Fertighaus wirklich gegenüber der Massivbauweise? Diese und Ihre Fragen klärt Manfred Kloiber gemeinsam mit Expertinnen und Experten.
Hörertel.: 00800.44644464, marktplatz@deutschlandfunk.de

12.05 Doppelkopf. Am Tisch mit Katarina Barley, „Generalsekretärin“. Gastgeberin: Andrea Seeger (Wdh. um 23.05 Uhr). hr2-kultur.
Nächstes Jahr stehen Bundestagswahlen an. Für die SPD sieht es nicht gut aus, die Umfragen lassen Böses erahnen. Das ficht Katharina Barley nicht an. Die smarte Generalsekretärin der Sozialdemokraten ist intelligent, gelassen, spontan, energiegeladen, lebensfroh, Mitglied übrigens in zwei Karnevalsvereinen. Verzagtheit gehört nicht zu den Charaktereigenschaften der gebürtigen Kölnerin, die das Amt seit Dezember 2015 bekleidet. Die Sozialdemokaten wollen sich Anfang 2017 auf einen Kanzlerkandidaten verständigen, erstes Zugriffsrecht habe SPD-Chef Sigmar Gabriel, sagt seine Generalsekretärin, die aus deutsch-britischem Elternhaus stammt. Sie kommt gut klar mit ihm, Menschen mit Profil, wozu auch Ecken und Kanten gehören, findet sie gut. Kein böses Wort in all den Monaten in der Berliner Schlangengrube Willy-Brandt-Haus, alle Genossen mögen die Juristin und Mutter zweier Söhne. Attacke könne sie auch, sagt sie, mag sie aber nicht so. Die Juristin setzt auf Ausgleich, auf Argumente. Was aber hat sie für ein Rezept, damit die SPD nicht so viel Federn lassen muss bei der nächsten Wahl? Der Markenkern „Soziale Gerechtigkeit“ steht bei ihr ganz oben auf der Liste. Sie wird sich zu Wort melden.

13.05 Klassikzeit. Darin ca. 15.00 Uhr: Lesezeit (Wdh. von 9.30 Uhr). hr2-kultur.
U.a. mit: Saint-Saëns: „Der Schwan“ aus Karneval der Tiere (Alban Gerhardt, Cello, Cecile Licad, Klavier); Britten: Simple Symphony (Budapest Strings, Károly Botvay); Verdi: „La Traviata“ – Szene und Arie der Violetta „È strano ... Sempre libera“ (Sonya Yoncheva, Sopran, Orquestra de la Comunitat Valenciana, Frédéric Chaslin); Mozart: Hornkonzert Es-Dur KV 495 (Barry Tuckwell, Solist und Leitung, English Chamber Orchestra); Oja: „Silent moods“ für Streichorchester (Ostbottnisches Kammerorchester, Juha Kangas); Haydn: 3. Scherzando D-Dur für Flöte und Orchester (Emmanuel Pahud, Haydn Ensemble Berlin, Hansjörg Schellenberger); Chatschaturjan: Suite aus dem Ballett „Gajaneh“ (Orchester des Moskauer Bolschoi-Theaters, Alexander Lazarev).

13.30 Länderreport. Bergab im Ruhrgebiet. Arbeitslosigkeit, Armut und Tristesse. Von Wolfram Goetz. Deutschlandradio Kultur.
Deutschland ist ein reiches Land, mit einer boomenden Wirtschaft. Davon kommt allerdings im Ruhrgebiet – der ehemals wichtigen Stahl- und Kohleregion – nichts an. Hier gibt es viele bedürftige Menschen, vor allem so viele bedürftige Kinder, wie sonst nirgendwo in Deutschland. Und es geht seit Jahren immer mehr bergab.

15.00 Kakadu – Nachrichten und Quasseltag für Kinder. Live vom Kinder Theater Fest 2016 am Theater der Jungen Welt in Leipzig. Moderation: Ulrike Jährling. Deutschlandradio Kultur.

15.20 NDR Kultur Wissen. Große Romane der Weltliteratur – Erfahren, woher wir kommen (24/25). NDR kultur.

16.10 Büchermarkt. Aus dem literarischen Leben. Deutschlandfunk.

16.35 Forschung aktuell. Aus Naturwissenschaft und Technik. Deutschlandfunk.

19.07 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft. Magazin. Deutschlandradio Kultur.

19.30 Zeitfragen. Feature. Maschinelle Superintelligenz. Problem für die Zukunft oder reine Fiktion? Von Meike Laaff. Deutschlandradio Kultur.
Kaum ein Begriff ist so aufgeladen mit Hoffnungen, Ängsten und Irrtümern wie die Künstliche Intelligenz.

19.30 Musica. NDR kultur.
John Tavener: Svyati; Knut Nystedt: Stabat Mater op. 11. Gabriel Schwabe, Violoncello, NDR Chor, Ltg. Philipp Ahmann. Aufzeichnung vom 1. März 2015 im Rolf-Liebermann-Studio des NDR.

19.50 Ohrenbär: Radiogeschichten für kleine Leute. Damit Emmi gut schlafen kann. Aus traurig wird gut. Von Susanne Kornblum. Es liest Antje von der Ahe. NDR Info.

20.00 Tagesschau. Übernahme vom ARD Fernsehen. NDR Info.

20.00 Oper. Giuseppe Verdi: „La Traviata“. Oper in 3 Akten. Libretto von Francesco Maria Piave. NDR kultur.
Violetta Valery: Marina Rebeka, Alfredo Germont: Francesco Demuro, Giorgio Germont: Thomas Hampson, Flora Bervoix: Silvia de la Muela, Annina: Ania Vegry, Gastone: Carlos Osuna, Barone Douphol: Matthias Winckhler, Marchese d´Obigny: Daniel Eggert, Dottore Grenvil: Martin-Jan Nijhof, Giuseppe: Martin Rainer Leipoldt, Diener Floras: Keun-Sung Yook, Bote: Martin Kreilkamp, Mädchenchor Hannover, Johannes-Brahms-Chor Hannover, Mitglieder des Staatsopernchores Hannover, Choreinstudierung: Gudrun Schröfel, NDR Radiophilharmonie, Ltg. Keri-Lynn Wilson. Aufzeichnung vom 23. Juli 2016 im Maschpark Hannover.

20.03 Konzert. Debüt im Deutschlandradio Kultur. Deutschlandradio Kultur.
Aufzeichnung vom 10.10. 2016 aus der Philharmonie Berlin. — Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26; Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur; Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 3 ‚Symphonie Liturgique‘. George Li, Klavier, Pablo Ferrández, Violoncello, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Leitung: Lorenzo Viotti. In der Konzertpause: Mascha Drost im Gespräch mit den Debütanten.

20.05 Konzert. RheinVokal Festival. Barock am Deutschen Eck. hr2-kultur.
Maria Savastano, Sopran, Ensemble Diderot, Leitung: Johannes Pramsohler. — Antonio Maria Montanari: Concerto A-Dur op. 1 Nr. 8; Händel: Kantate „Delirio amoroso“ HWV 99; Vivaldi: Concerto grosso h-Moll op. 3 Nr. 10 RV 580 aus „L’Estro Armonico“; Bach: Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51. Aufnahme vom 4. Juli 2015 aus dem Kurfürstlichen Schloss in Koblenz.
Die Hörerinnen und Hörer von hr2-kultur können sich heute auf Barockmusik aus dem Kurfürstlichen Schloss Koblenz freuen. Zu Gast ist das „Ensemble Diderot“ aus Paris, das mit Werken des Corelli-Schülers Antonio Maria Montanari, von Händel, Vivaldi und Bach ein breitgefächertes musikalisches Panorama bietet. Gegründet wurde das Ensemble 2008 vom Südtiroler Geiger Johannes Pramsohler, der es auch heute noch leitet. In Paris beheimatet widmet es sich mit seinem Namen dem französischen Schriftsteller, Philosophen und Enzyklopädisten Denis Diderot. Das Ensemble in der Besetzung mit zwei Violinen, Cembalo und Cello wird für sein energievolles und virtuoses Spiel gelobt. Als Sängerin bei den Kantaten von Händel und Bach ist Maria Savastano aus Buenos Aires zu erleben, die nach dem Ersten Preis beim Wettbewerb „Neue Stimmen“ 2005 ihre Karriere als Mozart- und Belcanto-Sopranistin startete.

20.15 Zeitzeichen. 13. Oktober 1916: In Dresden wird eine Katzensteuer eingeführt. Von Martina Meißner. NDR Info.
Reichskanzler Otto von Bismarck sagte einst: „Wer weiß, wie Gesetze und Würste gemacht werden, kann nachts nicht mehr ruhig schlafen“. Zu den Gesetzen, die einem Großteil der deutschen Bevölkerung den Schlaf rauben würde, gehört sicherlich die immer mal wieder angedachte Einführung einer Katzensteuer. Hundehalter fordern sie im Interesse einer Gleichbehandlung und Ornithologen wollen sie als „ökologische Ausgleichssteuer“ für die Singvogelkiller. Natur- und Tierschützer halten eine solche Zwangsabgabe für das falsche Instrument und Finanzpolitiker denken mit Euro-Zeichen in den Augen an die gut 12 Millionen zukünftigen Steuerzahler, denn so viele Katzen leben in deutschen Haushalten. Dabei ist die Katzensteuer gar keine neue Idee: Es gab sie bereits. Als „Maßnahme im Kampf gegen unerwünschte Mitesser in den Notzeiten des Krieges“ wurde sie im Oktober 1916 in Dresden eingeführt. Allerdings hatte sie nicht lange Bestand.

21.05 JazzFacts. Neues von der Improvisierten Musik. Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt. Deutschlandfunk.

21.30 Neue Musik. Werkzeuge der Neuen Musik. Die Blockflöte, Teil 1. Von Leonie Reineke. hr2-kultur.

22.00 Chormusik. Deutschlandradio Kultur.
Bernardino de Ribera: Magnificat und Motetten. Ensemble De Profundis, Leitung: David Skinner.

22.05 Historische Aufnahmen. Prachtstimme und Schauspielbegabung: Die Mezzo-Sopranistin Elisabeth Steiner (1935–2006). Am Mikrofon: Klaus-J. Rathjens. Deutschlandfunk.
Elisabeth Steiner gehörte zu den herausragenden lyrischen Mezzo-Sopranistinnen ihrer Zeit. Ihre Stimme besaß eine besondere Mischung, die gekennzeichnet war durch den Tonumfang eines Mezzos und das Timbre einer Altistin, was sie vor allem für die sogenannten Hosenrollen prädestinierte. Elisabeth Steiner war von 1961 bis zum Jahre 2000 festes Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper, gastierte an den renommierten Opernhäusern in Wien, Venedig, Mailand und Madrid und wirkte bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen. Leider wurde sie in ihrer Paraderolle als Carmen nicht auf Tonträger verewigt, wie es von Herbert von Karajan geplant war. Doch immerhin hinterließ sie Kostproben ihres Könnens auf einigen Tonträgern und in mehreren Opernverfilmungen. In Hamburg wurde Elisabeth Steiner schnell zu einem Aushängeschild der Staatsoper, so dass sie der Senat der Stadt im Jahre 1973 zur Kammersängerin ernannte. Ein Jahr nach ihrem letzten Auftritt erkrankte die Sängerin an Leukämie und verstarb 2006 nach fünf schweren Krankheitsjahren.

22.30 Am Abend vorgelesen. Das Marmorbild (1/4). Maria Becker liest die Erzählung von Joseph von Eichendorff. NDR kultur.
Die Novelle „Das Marmorbild“ ist – neben dem „Taugenichts“ – Eichendorffs bekanntestes Erzählwerk, entstanden 1816/17. Es spielt in einem romantisch-idealisierten Italien rund um die Stadt Lucca, ist aber bei aller äußeren Heiterkeit in eine Atmosphäre von Spuk, Wahn und erotischer Bedrohung getaucht. Für diese steht ein altes marmornes Venusbild, das für eine Nacht zu gefährlichem Leben erwacht. Die Aufnahme mit der 2012 verstorbenen Schauspielerin Maria Becker entstand 1995 im NDR Hannover.

22.30 Jazz Now. Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen. Am Mikrofon: Guenter Hottmann. hr2-kultur.

23.00 NDR Kultur Neo. Musik zwischen den Genres. Von und mit Mischa Kreiskott. NDR kultur.

23.05 Doppelkopf (siehe 12.05 Uhr). hr2-kultur.

 
   
Die nächsten Tage
     
               
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