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Universitätsklinikum
50 zusätzliche ParkplätzeWeitere Informationen

Gesundheitscampus Göttingen
Kooperation zwischen
UMG und HAWK
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Ärzte ohne Grenzen
Erneut Tausende Menschen
aus Seenot gerettet
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Gesundheitscampus Göttingen
Kooperation zwischen UMG und HAWK
umg/hawk — Universitätsmedizin Göttingen und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben einen Kooperationsvertrag zum Aufbau eines „Gesundheitscampus Göttingen“ unterzeichnet. Der „Gesundheitscampus Göttingen“ ist in dieser Form ein bundesweit einmaliges Vorhaben.

 
Vertragsunterzeichnung mit Prof. Heyo K. Kroemer (UMG) und Prof. Christiane Dienel (HAWK) in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (hinter Dienel)Foto: umg/Pförtner

Mit dem Kooperationsvertrag regeln die beteiligten Einrichtungen ihre Zusammenarbeit und definieren die Ziele des neuen Campus. In den Mittelpunkt einer modernen gesundheitlichen Versorgung stellen UMG und HAWK die interprofessionelle Zusammenarbeit unter Einbeziehung der Humanmedizin. Dafür sind zeitgemäße Qualifizierungsziele entwickelt worden.

Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, würdigte die Besonderheiten des „Gesundheitscampus Göttingen“: „Mit dieser Kooperation wird Neuland betreten. Der ‚Gesundheitscampus‘ trägt in besonderer Weise den demografischen Entwicklungen im Gesundheitsbereich und den zukünftigen Bedarfen der medizinischen Versorgung Rechnung. Hier werden Studierende innovativ und zukunftsorientiert zusammen lernen.“

„Der ‚Gesundheitscampus Göttingen‘ liefert eine neue Qualität der Zusammenarbeit bei der akademischen Qualifizierung aller Berufe im Bereich der gesundheitlichen Versorgung. Er leistet damit einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen gesundheitlichen Versorgung, insbesondere in der Region Südniedersachsen. Gleichzeitig ist der ‚Gesundheitscampus Göttingen‘ ein Modellprojekt für ein Ausbildungssystem der Zukunft“, sagt Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Sprecher des Vorstandes der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät Göttingen.

„In einer alternden Gesellschaft können wir eine gute gesundheitliche Versorgung zukünftig nur dann schaffen, wenn es gelingt, die Verantwortung zwischen Ärztinnen und Ärzten und den anderen Gesundheitsfachberufen neu und anders zu verteilen. Auf mittlere Sicht kann das zu einem grundsätzlichen Umbau unseres Gesundheitssystems führen. Multiprofessionelle Teams werden arbeitsteilig zusammenwirken, um für Patientinnen und Patienten eine bessere, menschliche, aber auch leistbare Versorgung zu gewährleisten. Darauf wollen wir unsere Studierenden in einer wissenschaftlichen Ausbildung schon heute vorbereiten“, sagt Prof. Dr. Christiane Dienel, Präsidentin der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst. Der neue Gesundheitscampus Göttingen berücksichtigt diese Veränderungen, indem er in den neuen Ausbildungsgängen neue multiprofessionell ausgerichtete Curricula anbietet. Künftig wird beispielsweise die Qualifizierung der Ärztinnen und Ärzte stärker auf die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Interaktion und Zusammenarbeit mit den Angehörigen aller Gesundheitsversorgungsberufe und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der verschiedenen Disziplinen ausgerichtet.

 

Ärzte ohne Grenzen
Innerhalb weniger Stunden 1.139 Personen aus Seenot gerettet
In den letzten Wochen haben die drei Rettungsschiffe von Ärzte ohne Grenzen (Dignity I, Bourbon Argos und Aquarius – letzteres gemeinsam mit SOS Mediterranée) im Mittelmeer mehr als 2.000 Menschen aus Seenot gerettet.

Am 20. Juli haben die Teams von Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée an Bord der Aquarius bei einer Rettungsaktion im zentralen Mittelmeer erneut 22 Leichen geborgen. 209 Menschen konnten gerettet werden.

Die Bourbon Argos begann mit der ersten Rettung am frühen Morgen des 23. Juni und nahm innerhalb weniger Stunden 1.139 Personen aus 10 Booten an Bord. Die Dignity hatte im Laufe des Donnerstags eine Rettung, am Freitagmorgen waren es erneut zwei. An Bord der Dignity sind nun 639 Gerettete. Die Aquarius hat nach zwei Rettungen und einem Transfer von einem anderen Schiff derzeit rund 650 Menschen an Bord.

In diesem Jahr sind bereits mehr als 2.800 Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen. Das sind rund 1.000 Tote mehr als im gleichen Zeitraum 2015. Die Rettungsschiffe Dignity, Bourbon Argos und Aquarius haben in diesem Jahr bislang 5.653 Mernschen aus Seenot gerettet.

 

PC Schule Göttingen

Universitätsklinikum
50 zusätzliche Besucherparkplätze
Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) schafft neuen Parkraum auf ihrem Gelände: ab dem 10. Oktober am neuen Schotterparkplatz auf dem ehemaligen Golfplatz am Osteingang des Uniklinikums für rund 200 Mitarbeiter/innen und etwa 50 Parkplätze auf dem Mitarbeiterparkplatz an der Ostseite des Uniklinikums für Patienten und Besucher (Foto: UMG). Die Zufahrt zur neuen Parkfläche erfolgt über die Straße „Am Papenberg“.
UMG-ParkplätzeFür den neuen Parkplatz wurden auf einer etwa 5.000 Quadratmeter großen Fläche des ehemaligen Golfplatzes rund 4.000 Kubikmeter Erde bewegt. Dabei wurde gro-ßer Wert darauf gelegt, die umliegende Natur zu schonen und durch die Schotterung eine Flächenversiegelung zu vermeiden. Der Parkplatz ist ein Provisorium und das Gelände wird mit Ende der Nutzung wieder renaturiert.
Die Anzahl der Parkplätze stammt aus der Planungsgrundlage des Klini-kumsbaus aus den 1970er Jahren. Inzwischen ist die Zahl der Parkplätze für das tägliche Patientenaufkommen und für die UMG-Beschäftigten zu knapp bemessen. Insgesamt hält das Uniklinikum für Besucher und Patienten 560 Parkplätze am West- und Osteingang und für Beschäftigte 1.740 Parkplätze rund um das Klini-kumsgebäude vor.
Im Zusammenhang mit den Bauplanungen wird das Thema konzeptionell grundlegend überdacht werden müssen, äußert sich ein UMG-Sprecher. Bis zu deren Realisierung werde man situativ auf Provisorien zurückgreifen müssen.

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