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    Spacer 26.09.2016 0:14 SpacerOptimiert für das Format 16:9    
 

Kurz & bündig
Kultur · Wissenschaft


Kultur

KAZ / Junges Theater
Das Gedächtnis einer Stadt
Neue Projekte in der Soziokultur
„Das Gedächtnis einer Stadt“ heißt der Titel eines Kooperationsprojekts von KAZ und Jungem Theater. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit 7.000 Euro und von der Stiftung Niedersachen mit 10.000 Euro gefördert. „Das Gedächtnis einer Stadt“ ist eines von 23 ausgewählten Projekten zur Unterstützung neuer und kreativer künstlerischer Projekte in der Soziokultur. „Mit diesem Programm setzen wir kreative Impulse in der Soziokultur und geben Raum für neue ästhetische Formate, sprechen andere Zielgruppen an und beziehen verschiedene Medien ein. Das spiegeln auch die ausgewählten Projekte wieder, die mit unterschiedlichen Ansätzen aktuelle Themen wie beispielsweise die Integration von Zugewanderten und veränderte Lebenswelten bearbeiten“, erklärt die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.Weitere Informationen

 

 
Wissenschaft

Bio-Genetik
Meiose: Heftpflaster
für DNA-Schäden?

pug — Die Meiose ist ein Mechanismus der Zellteilung, bei dem genetische Rekombination stattfindet und die Zahl der Chromosomen halbiert wird. In zwei Teilungsschritten entstehen vier genetisch verschiedene Zellkerne. Der Vorgang ist eines der grundlegendsten Merkmale der sexuellen Fortpflanzung und läuft bei allen Lebewesen mit Zellkern ähnlich ab. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und der University of Kurdistan in Sanandaj, Iran, haben nun untersucht, welche Schritte der Meiose bei asexueller Fortpflanzung verändert oder übersprungen werden. Ihre Ergebnisse stützen die These, dass es sich bei der Meiose ursprünglich um einen Prozess handelte, der der Reparatur von DNA-Schäden diente.Weitere Informationen

Prostatakrebs
Neuer Behandlungsansatz
umg — Ein Karzinom der Prostata ist in Deutschland die häufigste Krebs-Neuerkrankung bei Männern. Trotz aller Fortschritte bei seiner Behandlung suchen Ärzte und Forscher weiterhin nach noch besseren Behandlungsmöglichkeiten. Einen möglichen neuen Ansatzpunkt hat eine Gruppe von Forschern aus Deutsch-land und Dänemark entdeckt.Weitere Informationen

Scholars at Risk Network
Deutsche Sektion gegründet
Unterstützung für gefährdete Forscher
20 Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben am 20. September in Bonn die deutsche Sektion des Scholars at Risk Network (SAR) gegründet, um sich über Fragen des Schutzes von gefährdeten Wissneschaftlern in Krisenregionen auszutauschen und auf Eingriffe in die Wissenschaftsfreiheit aufmerksam zu machen. Die deutsche Sektion ist Teil des internationalen Scholars at Risk Network, in dem Bildungseinrichtungen weltweit zusammenarbeiten. Die Alexander von Humboldt-Stiftung übernimmt bis März 2019 das Sekretariat der deutschen Sektion.Weitere Informationen

Tierquälerei
Ferkelkastration
nicht alternativlos

pug — Die Nutztierhaltung in Deutschland steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: Ab 2019 ist die betäubungslose Kastration von Ferkeln aus Tierschutzgründen gesetzlich verboten. Wissenschaftler/innen der Universitäten Göttingen und Bonn haben nun in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft untersucht, inwiefern die Mast von Jungebern eine ernstzunehmende Alternative sein könnte.Weitere Informationen

Seychellen
Bio-Studierende
untersuchen Korallenriffe

Sterbehilfe durch Fernflüge
pug — Seit einigen Jahren untersuchen Biologiestudierende der Universität Göttingen die Korallenriffe der Seychellen im Indischen Ozean. Anfang dieses Jahres haben sie eine schwere Korallenbleiche registriert. Als Ursache vermuten sie eine Wassererwärmung, die mehrere Wochen anhielt und auf Dauer zum Tod der Korallen führen kann. In den kommenden zwei Wochen fahren zehn Göttinger Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Willmann von der Abteilung Morphologie und Systematik der Tiere auf die Seychellen, um zu klären, ob die Korallen diese dramatische Entwicklung überlebt haben. Dass insbesondere auch umweltschädliche Fernflüge um die halbe Welt – mal aus Forschungs-, zumeist aus Urlaubsinteresse – das Korallensterben kräftig befördern, scheint ihnen vernachlässigenswert. Unterstützt wird die Exkursion vom Göttinger Universitätsbund.Weitere Informationen

Parkinson
Neue Ansätze für die Therapie
umg — Hefezellen könnten helfen, Neues über komplexe menschliche Krankheiten zu lernen. Göttinger Grundlagenforscher nutzten Hefezellen als Referenzzellen für das Studium zellulärer Mechanismen bei Morbus Parkinson – und haben neue Erkenntnisse über krankmachende Prozesse gewonnen.Weitere Informationen

Auszeichnung für
Göttinger Agrarökonomie

pug — Im aktuellen Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sind drei Agrarökonomen der Universität Göttingen vertreten. Als einzige auf Agrarthemen spezialisierte Forscher werden die Göttinger Wissenschaftler Prof. Dr. Achim Spiller und Prof. Dr. Matin Qaim aufgeführt, ebenso wie der Präsident der Braunschweiger Thünen-Instituts, Prof. Dr. Folkhard Isermeyer, der einen Lehrauftrag an der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften innehat. „Die Göttinger Agrarökonomie beweist damit einmal mehr ihre Spitzenposition in Deutschland“, so die Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, Prof. Dr. Elke Pawelzik.

Kindliche Entwicklung
Einfluss von Eltern-Bildung
pug — Frühere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Bildungsstand von Müttern ein wichtiger Faktor in der frühkindlichen Entwicklung ist. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat nun herausgefunden, dass die Bildung der Väter eine ähnlich große Relevanz für den Kampf gegen Unterernährung bei Kindern haben könnte. Die Wissenschaftler werteten 180 repräsentative Haushaltsumfragen in 62 Entwicklungs- und Schwellenländern aus den vergangenen 25 Jahren aus und untersuchten den Zusammenhang zwischen frühkindlicher Unterernährung und Elternbildung.Weitere Informationen

Proxima Centauri
Hinweis auf
erdähnlichen Planeten

pug — Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat einen klaren Hinweis auf einen Planeten gefunden, der unseren nächsten Stern zur Erde, Proxima Centauri, umkreist. Dieser lang gesuchte Planet, genannt Proxima b, umkreist seinen kühlen roten Mutterstern alle elf Tage und besitzt eine Temperatur, die Wasser in flüssigem Zustand an der Oberfläche möglich erscheinen lässt. Der Gesteinsplanet besitzt etwas mehr Masse als unsere Erde und ist der uns am nächsten gelegene extrasolare Planet – vielleicht ist er sogar der nächste Ort außerhalb unseres Sonnensystems, an dem Leben existieren kann.Weitere Informationen

Lebensmittel
Wissenschaftler fordern
mehrstufige Kennzeichnung

pug — Label und Gütezeichen auf Lebensmitteln sind ein wichtiges Informationsinstrument für Verbraucher: Sie geben beispielsweise Auskunft darüber, ob ein Artikel biologisch hergestellt wurde oder ob bei der Produktion Belange des Tierschutzes beachtet wurden. Allerdings sind die meisten Gütesiegel zurzeit binär – entweder besitzt das gekennzeichnete Produkt eine bestimmte Eigenschaft oder nicht. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun in einer Studie die Marktchancen eines mehrstufigen Labels für Lebensmittel getestet.Weitere Informationen

Biophysik
Aktivitätsmuster
von Ionenkanälen

pug — Wissenschaftler der Universitäten Melbourne und Göttingen haben herausgefunden, nach welchem System sich Ionenkanäle öffnen und schließen. Der Schlüssel liegt in der komplexen dreidimensionalen Struktur des Proteins, aus dem ein Ionenkanal aufgebaut ist. Proteine können sich nicht beliebig, sondern nur nach bestimmten Mustern verformen. Den Forschern gelang es, die Verbindung zwischen der Aktivität des Ionenkanals und den verschiedenen Konfigurationen des Proteins durch statistische Analyse von Zeitreihendaten aufzudecken.Weitere Informationen

Agrarökologie
Artenvielfalt enorm wichtig
Studie bestätigt Allgemeinwissen
pug — Einmal mehr hat eine Studie jetzt bestätigt, was eigentlich sattsam bekannt und nur noch nicht in die Köpfe von Agrar-Politikern und Lobbyisten gedrungen ist: je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht, desto besser für den Menschen, der von den vielfältigen und kostenlosen Dienstleistungen der Natur profitiert.Weitere Informationen

Ölpalmplantagen
Ökosystemfunktionen reduziert
pug — Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Göttingen, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig sowie der indonesischen Bogor Agricultural University hat erstmals eine vollständige und multidisziplinäre Bewertung aller Ökosystemfunktionen in Ölpalmplantagen im Vergleich zu Tieflandregenwäldern vorgenommen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass in Ölpalmplantagen elf von 14 Ökosystemfunktionen rückläufig sind, einige mit irreversiblen globalen Folgen.Weitere Informationen

Agrarökonomie
Nachhaltigkeitsaspekte in
Industrie- und Schwellenländern

pug — Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird meist als ein Drei-Säulen-Modell beschrieben, in dem ökonomische, ökologische und soziale Interessen gleichberechtigt berücksichtigt werden müssen. Es existiert jedoch keine allgemeingültige Definition. Wenige Studien haben sich bisher mit dem länderübergreifenden Verbraucherverständnis für Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Wissenschaftler vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen haben untersucht, ob und wie sich die Erwartungen der Verbraucher in Bezug auf Nachhaltigkeit zwischen Industrie- und Schwellenländern unterscheiden.Weitere Informationen

Sammlungen
Forschung mit Objekten der Uni
pug — Mit rund 500.000 Euro fördert die VolkswagenStiftung vier Jahre lang das Projekt „Sammeln erforschen – Geschichte und wissenschaftliche Aktualisierung der Göttinger Universitätssammlungen im Kontext museumstheoretischer und ethnologischer Diskurse“. Das Forschungsprojekt wurde gemeinsam von der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen und dem Lehrstuhl für Sammeln und Ausstellen in Theorie und Praxis an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin entwickelt.Weitere Informationen

Städte im Aufbruch
Projekt zum
demografischen Wandel

pug — Viele Kommunen in Deutschland stehen vor großen demografischen Herausforderungen – Infrastruktur, Gemeinwesen und Verwaltung müssen sich einer durch Umzüge, Überalterung oder Kinderboom veränderten Bevölkerungsstruktur anpassen. Viele Kommunen versuchen, ihre Attraktivität zu steigern und ihren Bürger/innen ein auch in Zukunft lebenswertes Umfeld zu bieten. Wissenschaftler der Universität Göttingen sind in diesem Zusammenhang an einem bundesweiten Forschungsprojekt beteiligt, das die Kommunen mit einer gut funktionierenden Bürgerbeteiligung auf ihrem Weg zu innovativen Lösungen unterstützen will.Weitere Informationen

Neurowissenschaften
Synapsen im Ohr
steuern Schalldifferenzen

umg — Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein, um unterschiedlich lauten Schall zu verarbeiten. Wissenschaftler des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen sind der Frage nachgegangen, wie das Ohr es schafft, etwa über eine Million Schalldruck-Variationen zu verarbeiten.Weitere Informationen

Religion und Recht
Verbundprojekte auf EU-Ebene
pug — Die Universität Göttingen ist an zwei neuen europaweiten Verbundprojekten in den Geisteswissenschaften beteiligt. Die Forscher/innen beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Religion und Recht, die Europäische Union fördert die Projekte über das Netzwerk „Humanities in the European Research Area“ (HERA). Die Göttinger Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Irene Schneider ist an einem Projekt beteiligt, das erforscht, wie die Scharia der früheren Zeit in islamischen Ländern für heutige Rechtsdiskurse benutzt wird, der Göttinger Kirchenrechtler Prof. Dr. Hans Michael Heinig an einem Projekt, das sich mit dem weltlichen Charakter des Nordischen Rechts auseinandersetzt und der Frage nachgeht, inwiefern das Erbe der Reformation das Verständnis von Recht und Gesetzgebung in den nordischen Ländern beeinflusst hat.Weitere Informationen

Organspende
Einstellungen
zur Spende erforscht

umg — Seit zwei Jahren erforschen das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Kooperation Einstellungen von Menschen zur Organspende. Das Projektteam interviewte dafür 60 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet, die einer Organspende skeptisch gegenüberstehen. Zusätzlich wurden über 80 Plakatmotive deutscher Organspende-Kampagnen der letzten 20 Jahre analy-siert und deren moralische Botschaften in den Blick genommen. Erste Ergebnisse liegen nun vor und werden Mitte Juli auf einer Tagung in Erlangen vorgestellt.Weitere Informationen

Jura
Gerichtslabor zum Üben
pug — Erhöhte Richterbank, Pulte für Anklage und Verteidigung sowie ein Zeugenstand: Um Studierende frühzeitig an die Atmosphäre im Gericht heranzuführen, hat die Juristische Fakultät einen Übungsraum eingerichtet, der in Aufbau und Möblierung dem typischen Gerichtssaal gleicht. Das Gerichtslabor kann für praxisnahe Lehrveranstaltungen genutzt werden, außerdem bereiten sich hier Studierende auf Wettbewerbe wie Moot Courts vor, in denen sie in einem Planspiel rechtliche Fragen lösen müssen. Der Raum steht auch anderen Fakultäten zur Verfügung. Die Einrichtung hat rund 150.000 Euro gekostet.

Biologie
Luchs-Population schrumpft
pug — Der Bestand an Luchsen im nordhessischen Raum geht offenbar zurück. Dies lassen bis zum Frühjahr dieses Jahres erhobenen Daten vermuten. Im vergangenen Herbst konnten die Forscher durch den Einsatz von Fotofallen noch sechs verschiedene Luchse nachweisen. Weitere Informationen

Göttinger Wissenschaftlerin
wird Verfassungsrichterin

pug — Die Göttinger Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Langenfeld wurde am 8. Juli vom Bundesrat einstimmig für den Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts gewählt. „Die Wahl ist eine besondere Auszeichnung ihrer Leistung als Staats- und Europarechtlerin“, so Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen.Weitere Informationen

Molekulare Onkologie
Flimmerhärchen-Defekt:
Schlüssel-Gen entdeckt
?
umg — Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Göttinger Wissenschaftlerin Dr. Muriel Lizé hat einen zentralen molekularen Faktor gefunden, der die Bildung der Flimmerhärchen in den Atemwegen kontrolliert. Die Ergebnisse der Forscher zeigen, dass das Protein p73 in Zellen ein Netzwerk von Genen reguliert, das für die Bildung der Flimmerhärchen verantwortlich ist.Weitere Informationen

Klima
Methan-Freisetzung im Paläozän
Ursache globaler Erwärmung?

pug — Göttinger Geowissenschaftler halten Methan-Emissionen als Ursache für den Klimawechsel Paläozän-Eozän-Zeitalter für wahrscheinlich. Sie haben eine neue Methode entwickelt, die Konzentrationen von atmosphärischem Kohlendioxid anhand von fossilen Zähnen zu rekonstruieren.Weitere Informationen

Biologie
Verlust an Biodiversität
verhindert Evolution

pug — Das Aussterben von Arten kann die Entwicklung neuer Arten verlangsamen oder verhindern, die deren Funktionen im Ökosystem übernehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die erste experimentelle Studie zu diesem Thema, die Biologen aus Utrecht, Göttingen, Leipzig und Montpellier vorgelegt haben. Sie fanden heraus, dass das Aussterben von Arten weit längerfristige und schädlichere Wirkungen haben kann als bislang angenommen.Weitere Informationen

 

Kommunalwahl
Grüne müssen Federn lassen
Reuter bleibt Landrat
eb/pdg — Die Kommunalwahlen in Göttingen haben zwar die bisherigen Machtverhältnisse bestätigt, jedoch auf einem etwas niedrigerem Niveau. Insbesondere Bündnis 90/Die Grünen haben Verluste zu verkraften (-7 Prozent) und liegen nun auf dem dritten Platz.

Gleichwohl ist abzusehen, dass eine rot-schwarze Zusammenarbeit in der Universitätsstadt ebensowenig in Frage kommt wie ein Zusammengehen von Grünen mit Christdemokraten – wofür als Mehrheitsbeschafferin auch noch die FDP benötigt würde, die sich in der vergangenen Legislaturperiode mangels eigener Fraktion ohne jegliches eigene Profil als Anhängsel der CDU-Fraktion dort integriert hat. Sie ist jetzt immerhin wieder auf Fraktionsstärke angewachsen. Ein Bündnis zwischen SPD und Grünen bleibt deshalb wie schon bisher die wohl einzig realistische Perspektive mit einer halbwegs stabilen Mehrheit. Mehr als die Hälfte aller Wähler sind übrigens Zuhause geblieben.

Kommunalwahl Göttingen

SPD 32,62% - CDU 24,44% - Grüne 20,58% - Gö Linke 6,33% - FDP 5,41% - Piraten 3,31% - Die PARTEI Nds. 2,65% - Antifa Linke 2,37% - Alfa 1,83% - Freie Wähler 0,44%

Zusammensetzung von Stadtrat und Ortsräten
* = Neu gewählte Mitglieder
SPD: Die SPD erhält im neuen Rat wie bisher 15 Sitze und wird von Christian Henze, Tom Wedrins, Helmi Bebehani, Volker Grothey*, Frank-Peter Arndt, Sylvia Binkenstein, Frauke Bury*, Dr. Klaus-Peter Hermann, Anna Wucherpfennig*, Uwe Friebe, Insa Wiethaup*, Renate Bank, Ellen Fischer-Kallmann*, Dr. Karl Adam* und Katja Grothe* vertreten.
CDU: Die elf Sitze der CDU belegen Dr. Ludwig Theuvsen, Dr. Thomas Häntsch, Wibke Güntzler*, Olaf Feuerstein*, Hans Arnold, Dr. Hans-Georg Scherer, Marcel Pache, Katharine Schüle-Rennschuh*, Karin Schultz, Carina Hermann* und Dominic Steneberg*.
Grüne: Thomas Harms*, Susanne Stobbe*, Sabine Morgenroth, Ulrich Holefleisch, Dr. Dagmar Sarkowsky, Mehmet Sah Tugcu, Regina Meyer*, Dr. Harald Wiedemann* und Rolf Becker vertreten Bündnis 90 / Die Grünen auf ihren neun Sitzen.
FDP: Die Fraktion der FDP bilden Felicitas Oldenburg, Mareike Röckendorf* und Torben Siepmann*.
Gö Linke: Die drei Mitglieder der GöLinke-Fraktion sind Gerhard Nier*, Rolf Ralle* und Edgar Schu*.
Piraten: Die Piratenpartei wird im neuen Rat von Dr. Francisco Welter-Schultes* und Dana Rotter* vertreten.
Sonstige: Alfa: Katrin Prager*, Die Partei: Helena Arndt*, Antifa Linke: Torsten Wucherpfennig.

Eine umfangreiche Darstellung der Ergebnisse der Rat- und Ortsratswahlen wie auch der Kreis- und Landratswahl sowie ein interaktiver Wahl-Atlas ist über das Wahlportal des Referats für Statistik und Wahlen der Stadt Göttingen online abrufbar. Ergebnisse der Ratswahl können auch in einem interaktiven Online-Wahlatlas unter www.goesis.goettingen.de/atlas abgerufen werden. Die detaillierten Auswertungen und Grafiken zu den Kommunalwahlen 2016 sowie umfangreiches Zahlenmaterial auch zu den weiter zurückliegenden Wahlen gibt es unter www.wahlen.goettingen.de.

Ortsräte:
Im Ortsrat Elliehausen / Esebeck werden Dr. Fritz-Wilhelm Neumann, Björn Boese*, Werner Fest und Martin Gilewski* für die SPD sitzen, die dort mit 48,6% stärkste Partei ist. Die CDU (37,6%) wird durch Tim Tielebörger*, Helge von Wienskowski genannt von Saltzwedel*, Gudrun Renner und Constantin Grube repräsentiert, die Grünen (13,8%) durch Dr. Harald Wiedemann. Im Ortsrat Geismar wird die Fraktion der SPD (30,6%) von Dr. Dieter Czech, Annette Meyer*, Elvan Tekindor-Freyjer* und Peter Limpke* gebildet. Die Mandate der CDU (29,7%) entfallen auf Helmut Migge, Gerda Fischer, Dirk Bathke* und Simone Strate*. Die drei Sitze der Grünen (23,6%) gehen an Thomas Harms, Steffani Wirth und Dr. Ute Döring. Die Interessen der FDP (5,9%) vertritt Lutz Knopek*, die der GöLinke (6,4%) Thomas Bredy*. Der neue Ortsrat Groß Ellershausen / Hetjershausen / Knutbühren besteht aus Heidrun von der Heide, Christian Henze*, Ralf Krumacker, Anke Siebold und Karin Warnecke-Kharazipour* von der SPD (55,4%) sowie Holger Bock, Hartmut Haepe*, Michael Kupke und Klaus Heß*, die die Fraktion der CDU (44,6%) bilden. Im Ortsrat Grone besteht die Fraktion der SPD (57,4%) aus Birgit Sterr, Bernd Grunwald, Werner Bonus*, Oliver Steckel, Dieter Krause, Ingeborg Wagner und Lisa Wätjen*. Für die CDU (22,2%) wurden Hans-Henning Eilert, Wiebke Steffen-Eckhardt* und Kerem Öztürk* gewählt. Die beiden Sitze der Grünen (11,5%) belegen Maria Gerl-Plein und Dr. Rainer-Wilfried Hoffmann*, einen Sitz errang Hendrik Falkenberg von der GöLinken (8,9%). Den Ortsrat Herberhausen bilden zukünftig Volker Grothey, Ingrid Möhring und Ursel Frederichs (SPD, 38,6%), Mario Lockemann, Karin Limbach und Dirk Beuße* (CDU, 30,1%), Ingeborg Rippen von Bündnis 90 / Die Grünen (9,3%) sowie Jens Droß und Monika Dieterle von der WGH (18,8%).

Im Ortsrat Holtensen wird die SPD (64,2%) künftig durch Dr. Karla Busch, Frank Herwig, Marc Roders, Anette Nothdurft, Bernd Vollmer und Günter Reschke* vertreten. Die übrigen Sitze belegen Mareike Mecke, Karin Schultz und Nils-Patrick Geyer* für die CDU (35,8%). Im Ortsrat Nikolausberg setzt sich die Fraktion der SPD (38,2%) aus Karola Margraf, Rüdiger Reyhn*, Dr. Ulrike Gerischer und Peter Malcherek* zusammen. Für die CDU (34,2%) bekamen Wibke Güntzler, Michel Beckmann* und Heiko Dircks Sitze. Die Grünen (16%) werden von Bernd-Michael Weide, die FDP (8,1%) durch Dr. Hiltrud Sürmann* vertreten. Die SPD gewinnt 66,9% der Stimmen für den Ortsrat Roringen und wird dort von Alfred Rosenplänter, Werner Massow, Marion Stadelhuber, Ingo Kruse, Thomas Caspers* und Detlef Koch vertreten. Die Sitze der CDU (26,8%) belegen Mark Hollenbach und Ekkehard Warnecke*, den der FDP (6,3%) Dr. Gabriela Salinas*. In den Ortsrat Weende entsendet die SPD (36,1%) mit Hans-Albert Ludolph, Marianne Tönsmann-Rätzke, David Hunt*, Ellen Fischer-Kallmann und Edgar Culp*, die Fraktion der CDU (25,3%) besteht aus Hans Arnold, Eckhard Berger und Marianne Spiedel. Für die Grünen (26,8%) sitzen künftig Jutta Abramowski, Mehmet Sah Tugcu und Torben Müller* im Ortsrat, für die FDP (5,7%) Patrick Thegeder* und für die Piraten (6,1%) Angelo Perriello*.

Reuter bleibt Landrat
Landrat Bernhard Reuter (SPD) hat die Stichwahl am vergangenen Sonntag (25.09.) für sich entschieden. Auf ihn entfielen etwa 56 Prozent der abgegebenen Stimmen (erster Wahlgang 48,66), auf seinen Herausforderer Ludwig Theuvsen (CDU) etwa 43 Prozent (34,12).

 

Groner Tor
Wettbewerb der Landschaftsplaner abgeschlossen
Preisgereicht für deutliche Erhöhung des Grünflächenanteils
pdg — Der landschaftsplanerische Wettbewerb für das Areal am Groner Tor zwischen Bahnhofsvorplatz und zentralem Omnibusbahnhof im Norden, der Berliner Straße im Osten, der Groner Landstraße im Süden und dem Bahndamm im Westen, ist beendet. Die Juroren des Wettbewerbs, den die Stadt Göttingen, die Georg-August-Universität und die EBR Projektentwicklung GmbH ausgelobt hatten, haben am 26. August in einer mehrstündigen Sitzung über die in einem Wettbewerb anonym eingereichten 13 Vorschläge für die Gestaltung des Areals entschieden.

 
Früher Naturhistorisches Museum, bald: „Haus des Wissens“ am Groner Tor. Davor die Berliner „Straße“ mit Schwanenteich (um 1900)“ Hist. Postkarte

Auf dem Wettbewerbsareal befindet sich auch das historische Gebäude des Zoologischen Institutes und künftigen Forum des Wissens. Im südlichen Bereich haben im Frühjahr die Bauarbeiten für ein Hotel sowie ein Bürogebäude begonnen. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte einerseits eine Aufwertung der straßenbegleitenden Bereiche mit dem Radschnellweg entlang der Berliner Straße erfolgen. Andererseits sollten interessante und innovative Ideen für den gesamten Innenhofbereich eingereicht werden, um das Areal landschaftsplanerisch aufzuwerten und einen attraktiven Ort mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Das Preisgericht, bestehend aus Landschaftsarchitekten und Vertretern der drei Auslobern, hob vor allem hervor, „dass die verschiedenen Entwürfe zur Neuordnung und Gestaltung der öffentlichen und privaten Freianlagen durchweg sehr hohe Qualität haben.“ Nach intensiven Beratungen sprach sich die Jury einstimmig für den Entwurf von WES LandschaftsArchitektur aus Hamburg aus. Der Entwurf des ersten Preisträgers überzeugte das Preisgericht mit der konsequenten Umsetzung der gestalterischen Gesamtidee mit einem attraktivem Bodenbelag aus Natursteinplatten, einem ruhigem Innenhof mit Baumhain, einer Rasenstufenanlage am Busbahnhof und Bankbeeten vor dem künftigen Forum Wissen an der Berliner Straße. Für alle funktionalen Anforderungen wurden angemessene Lösungen entwickelt. Einzig der geringe Grünflächenanteil des Entwurfs wurde hinterfragt: Er soll auf Empfehlung des Preisgericht in der weiteren Bearbeitung deutlich erhöht werden.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 29. September im Foyer des Neuen Rathauses gezeigt (Mo. bis Do. von 9.00 bis 17.00 Uhr, Fr. von 9.00 bis 13.00 Uhr).  

Der erste Preis ist mit 22.000 Euro dotiert. Die Entscheidung der Juroren ist eine Empfehlung an die Stadt Göttingen ohne bindende Wirkung für die spätere Auftragsvergabe. Mit dem Erstplatzierten sollen nun Verhandlungsgespräche geführt werden. Der zweite Preis (16.500 Euro) wurde der LEVIN MONSIGNY Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH aus Berlin zugesprochen. Der dritte Platz ging an Landschaftsarchitektur+ Felix Holzapfel-Herziger (11.000 Euro), Hamburg, den vierten Platz (5.500 Euro) belegte PLANORAMA Landschaftsarchitektur aus Berlin.

 

Volkshochschule
VHS-Geschäftsführer abberufen
Angeblich Privatreisen dienstlich abgerechnet
Der Aufsichtsrat der Volkshochschule Göttingen - Osterode hat am Montagabend (05.09.) die Abberufung seines Geschäftsführers wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten beschlossen. Zuvor war bekannt geworden, dass die Göttinger Staatsanwaltschaft erste Ermittlungen gegen Thomas Eberwien in die Wege geleitet hat – wegen Verdachts auf Untreue.

Für jeden was dabei: Auszug aus dem aktuellen VHS-Programm

Schon seit längerer Zeit wirft der Betriebsrat der Volkshochschule Eberwien „Unregelmäßigkeiten“ bei den Abrechnungen seiner Auslagen vor. Es geht um Ausgaben von über 8000 Euro für Flug- Fahrt- und Hotelkosten – teilweise in der Luxusklasse und in Feriengebiete –, die offenbar ohne dienstliche Erfordernis auf Kosten der VHS abgerechnet wurden. Diese Unregelmäßigkeiten sind bereits seit April letzten Jahres aktenkundig. Eberwien habe jedoch trotz regelmäßiger schriftlicher Aufforderungen durch die VHS-Buchhaltung seine Auslagen nicht belegen können. Im August dieses Jahres hatte der Betriebsrat schließlich den Aufsichtsrat über die Angelegenheit informiert.

In der Sitzung am Montag nahmen sowohl die Sachbearbeiter/innen der Bildungseinrichtung wie auch Wirtschaftsprüfer und Juristen Stellung zu den Vorwürfen – sie fielen offenbar nicht zu Gunsten des Geschäftsführers aus. Aufsichtsratschef Marcel Riethig (SPD) zog deshalb die Notbremse, nachdem bereits im Vorfeld sein Stellvertreter Tom Wedrins, ebenfalls SPD, öffentlich die fristlose Kündigung Eberwiens verlangt hatte. Damit freilich zog er sich den Zorn der Christdemokraten zu.

CDU/FDP-Ratsgruppe: Wer schmeißt denn da mit Lehm?
Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Vorwürfe – nämlich eine Woche vor der Kommunalwahl – sowie auch die Art und Weise haben in der CDU/FDP-Ratsgruppe inzwischen „starken Unmut“ erregt. MdB Fritz Güntzler verweis bereits sehr früh auf die Unschuldsvermutung für den Beschuldigten und forderte umgekehrt wegen einer „vorschnellen“ Vorverurteilung Eberwiens durch Wedrin dessen Rücktritt. Die Gruppe äußert nun den Verdacht, „dass hier unter Missachtung der Unschuldsvermutung ein politisches Personalsüppchen angerührt worden ist“. Dass eine solche jedem zuzubilligende Unschuldsvermutung allerdings auf recht wackeligem Boden stehen muss angesichts einer nahezu ein Jahr lang anhaltenden Verweigerung Eberwiens, auf die Vorwürfe einzugehen, ändert daran nichts. Der Göttinger CDU-Kreistagsabgeordnete und Jurist Harald Noack sprach gar von einer „Treibjagd“ gegen Eberwien. Der eigentliche Skandal sei vor allem, dass die Vorwürfe gegen den VHS-Geschäftsführer vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt seien. Den AR-Vorsitzenden, Kreisdezernent Marcel Riethig, nimmt er von diesen Vorwürfen jedoch ausdrücklich aus.

Noack verkennt, dass die Vorwürfe bereits am 1. September durch die Online-Ausgabe des Göttinger Betriebsexpress’ (GBE) öffentlich gemacht wurden. Nach Informationen des GBE war der von Mitarbeiter/innen informierte Betriebsrat mit seiner daraufhin formulierten Beschwerde zunächst bei der Geschäftsleitung abgeblitzt. Erst die Androhung einer Einigungsstelle führte schließlich zum Erfolg. Welches „politische Personalsüppchen“ da angerichtet worden sein soll und wem es schließlich nutzen könnte – darauf geht die CDU/FDP-Ratsgruppe mit keinem Wort ein. Und für den „Verdacht, dass hier unter Missachtung der Unschuldsvermutung“ ein solches Süppchen gekocht würde, wie es in der Pressemitteilung heißt, muss ja wohl – ohne weitere untermauernde Argumente – ebenfalls die Unschuldsvermutung gelten, die hier so energisch für Eberwien reklamiert wird, gegen den sehr wohl handfeste belastende Aussagen und Belege vorliegen.

Nicht zuletzt auch durch die nun aufgenommenen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft müssten sich die Vorwürfe Noacks wie auch der Ratsgruppe relativieren. Bei aller Anerkennung der Verdienste der Geschäftsführung um die „alles andere als einfache Fusion zunächst der Volkshochschulen von Landkreis und Stadt Göttingen und dann auch noch nach dem Zusammenschluss mit Osterode“ sowie „die Neuaufstellung der großen Volkshochschule“ bedingen diese Verdienste nach Ansicht der Ratsgruppe „selbstverständlich in keinerlei Weise Narrenfreiheit in finanziellen Angelegenheiten“.

Thomas EberwienSo what? Inzwischen interessiert sich ja nicht nur die Staatsanwaltschaft für die Verfehlungen im Haus an der Bahnhofsallee, sondern offenbar auch der Bund der Steuerzahler Niedersachsen. Wenn die Vorwürfe zutreffen, wurden immerhin für private Lustreisen öffentliche Gelder veruntreut.

„Prozesse laufen über Personen, und so ist die Stärkung der Erwachsenenbildung bei uns in Südniedersachsen unmittelbar mit dem Engagement der Mitarbeitenden … verbunden. Dabei kommt den Leitungen der Geschäftsstellen eine ganz besondere Rolle zu“, schreibt Thomas Eberwien (Abb.: VHS) in der aktuellen Ausgabe zum Programm der Volkshochschule. Das kann man so und so sehen.

 

Freiwillige Feuerwehren
Attacke auf das Ehrenamt
CDU/FDP: Ehrenamtliche Stadtbrandmeister unverzichtbar
Mit Bestürzung reagiert die Arbeitsgemeinschaft der Stadtbrandmeister in Städten mit Berufsfeuerwehr (AG FF) auf das Ansinnen, die Eigenständigkeit der Freiwilligen Feuerwehren (FF) in Städten mit Berufsfeuerwehren (BF) auf Initiative einzelner hauptamtlicher Angehöriger von BF in Niedersachsen aufheben zu wollen – und damit die Freiwilligen Feuerwehren quasi nur noch als „Löschhelfer der Berufsfeuerwehren" agieren zu lassen.

Freiwillige Helfer oft unverzichtbar: Feuerwehr Foto: Archiv

In Niedersachsen seien knapp 99 Prozent aller Feuerwehrleute ehrenamtlich tätig, listet die Arbeitsgemeinschaft auf. Sämtliche Freiwilligen Wehren (auch in den Städten mit Berufsfeuerwehr) würden aus den eigenen Reihen demokratisch und mit Wahlrecht geführt; „das war und ist der Schlüssel zum Erfolg unseres Brandschutzsystems in Niedersachsen“. Das NBrandSchG gewähre den Freiwilligen Feuerwehren – und somit auch denen in den Städten mit Berufsfeuerwehr – zu Recht Eigenständigkeit unter einem von den Ortsbrandmeistern gewählten Gemeinde- und/oder Stadtbrandmeister. Die Arbeitsgemeinschaft lehnt deshalb eine „Degradierung und Schlechterstellung des Ehrenamtes“ in Städten mit Berufsfeuerwehr strikt ab.

Sie hat dabei die CDU/FDP-Ratsgruppe auf ihrer Seite, die sich vehement dagegen ausspricht, in den großen niedersächsischen Städten mit Berufsfeuerwehren die von den freiwilligen Feuerwehrleuten gewählten und ehrenamtlich tätigen Stadtbrandmeister durch einen Beamten ersetzen zu wollen. „Unsere Freiwilligen Feuerwehren haben eine klare demokratische Struktur und der Stadtbrandmeister stellt darin den obersten Repräsentanten dar. Er muss sich in seiner Amtszeit neben seinen Einsatzführungsaufgaben auch darin bewähren, die Interessen der einzelnen Wehren sowohl untereinander abzuwägen wie auch die Interessen aller Feuerwehrmitglieder sowohl gegenüber der Berufsfeuerwehr wie der Stadtverwaltung zu vertreten“, unterstützt im Namen der Gruppe CDU-Ratsherr Prof. Dr. Ludwig Theuvsen den Appell der betroffenen Stadtbrandmeister. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass durch eine solche Abwertung des Ehrenamtes die dringend benötigte Motivation unserer freiwilligen Wehren gestärkt würde. Wahrscheinlich wird das Gegenteil der Fall sein: Einen Stadtbrandmeister kann man nach sechs Jahren abwählen, einen Beamten nicht.“

„Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum wegen persönlicher Nickligkeiten in einer anderen niedersächsischen Stadt ein derart massiver Eingriff in bewährte Strukturen erfolgen soll“, erklärt auch Brigitte Eiselt, langjährig im Finanzausschuss für die Feuerwehren zuständig. „Noch weniger kann mir jemand erklären, warum ein Ehrenamt mit einer geringen Aufwandsentschädigung nun durch eine volle Beamtenstelle mit allen Neben- und Pensionslasten ersetzt werden soll.“

Allerdings: einen Entwurf zur Änderung des Niedersächsischen Brandschutzgesetztes gibt es noch gar nicht. „Es wird den Fraktionen in Hannover obliegen, den Anfängen zu wehren“, baut Theuvsen schon mal vor.

 

Extremismus
Christdemokraten klar gegen jede Form von Gewalt
Grüne und SPD verweigern Einbeziehung linker Gewalt die Zustimmung
„Göttingen ist bunt, weltoffen, tolerant und gewaltfrei“ heißt es in einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag von Grünen-, SPD- und Piraten-Ratsfraktion, der in der letzten Ratssitzung am 19. August eingebracht wurde. Mehr als ein Schönheitsfehler: In dieser Resolution ist ausschließlich von rechter Gewalt die Rede, die sich derzeit allenfalls in Aufmärschen verschwindend kleiner Grüppchen vor dem Bahnhof manifestiert – von den nahezu wöchentlichen Gewaltexzessen angeblich Linker ist mit keinem Wort die Rede.

 
Lieber mit verdecktem Visier: Autonome in GöttingenFoto: vs

Nur zur Erinnerung: In der letzten Zeit wurde in Göttingen ein Verbindungs-Haus in Brand gesteckt, wobei nur durch glücklichen Zufall keine Personen zu Schaden kamen, häuften sich Angriffe auf deren Bewohner, nur weil sie Verbindungsstudenten waren, derart, dass die Polizei inzwischen eine (ziemlich erfolglose) Sonderkommission gebildet hat, wurden Passanten unter Gewaltandrohung verfolgt, weil sie die spruchbandgeschmückte Chaoten-Fassade des angeblichen Studentenwohnheims Rote Straße 2–6 fotografierten und ein paar Häuser weiter ein Tattoo-Studio zerlegt, weil es denselben Chaoten nicht in den Kram passte.

Wenn der Intellekt nicht reicht: Pflastersteine statt ArgumenteFoto: vs

Mit „bunt, weltoffen, tolerant und gewaltfrei“ hat das alles herzlich wenig zu tun, eher mit dogmatischer Borniertheit eines sich selbst für links haltenden deklassierten Proletariats autonomer Gruppen, dessen elitärer Anspruch mangels ausreichender Bildung vielleicht vergleichbar ist mit jenem des IS. Tatsächlich autonom aber sind sie nicht. Sie sind gefangen ihn ihrem Schwarz-Weiß-Denken, das keine Differenzierungen mehr zulässt und Feindbilder braucht. Mag man der RAF noch zugute halten können, dass sie in ihrer Ausweglosigkeit und scheinbaren Ohnmacht gegenüber gesellschaftlichen Einflussmöglichkeiten auf das System keinen anderen Weg mehr sah als den, sich die von ihr ersehnte Gesellschaftsform herbeizubomben (und schließlich selbst zur Einsicht kam, dass dies ein Irrweg war), so fehlt heutigen linken Kapuzen-Gewalttätern vielfach der Intellekt zur dialektischen Auseinandersetzung. So werden Demos zum Happening, und im Vorfeld dazu werden, wie kürzlich am Albani-Platz, lustig Pflastersteine gesammelt.

Das und noch viel mehr müsste viel offener auch in dieser Stadt thematisiert werden, nur: In Göttingen trauen sich das die Wenigsten aus Angst davor, gleich als rechter Sympathisant durchzugehen. Weshalb die Ablehnung der „minimalen Änderungsvorschläge“ der CDU/FDP-Ratsgruppe wohl eine logische Folge war. Sie sollten „fraktionsübergreifend deutlich … machen, dass sich die Gemeinschaft der Göttinger Demokraten gegen jegliche Form von Extremismus wendet“. Nach Auffassung der Gruppe spricht dieses Dokument für sich selbst und bedarf daher keiner weiteren Kommentierung, heißt es in einer Erklärung. Hier ist es:Weitere Informationen

 

Verkehrssicherheit
A-7-Konferenz von 2015 zeigt positive Folgen
Stauots — Weniger Unfälle auf der A 7, weniger Staus, weniger Chaos auf den Umleitungsstrecken:das waren die Ziele einer Konferenz im Juli 2015 im Kreishaus. Gut ein Jahr später ziehen Landrat Bernhard Reuter und Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig eine positive Zwischenbilanz. „Die Entwicklung der Zahlen zeigt, dass die Initiierung der A-7-Konferenz die absolut richtige Entscheidung von Landrat Reuter war“, zieht Polizeipräsident Lührig ein erstes Rsumee und blickt auf eine Reduzierung der Unfallzahlen um bis zu 30 Prozent zurück. Es sei zwar noch „nicht alles gut, aber wir sind auf einem guten Weg“, ergänzt der Landrat.

Rund 40 Vertreter/innen betroffener Kommunen und zuständiger Behörden waren auf Einladung des Landkreises Göttingen im Juli 2015 ins Kreishaus gekommen, um über die Situation auf der A 7 im Abschnitt zwischen Göttingen und der südlichen Landesgrenze zu beraten. Verantwortliche aus Verkehrsministerium, Innenministerium, und Niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr berieten mit den Spitzen der betroffenen Kommunen. Ergebnis der Konferenz war eine Liste von zehn konkreten Maßnahmen, darunter eine durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 120 zwischen der Anschlussstelle Lutterberg und dem Dreieck Drammetal. Sämtliche Maßnahmen sind bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht.Foto: Karl432Weitere Informationen

 

Kinderfreundlichkeit
Diskussion um innerstädtische Spielplätze keimt wieder auf
Nachdem die Göttinger Piraten-Partei die Parkfläche am Waageplatz als möglichen Spielplatz in die Diskussion eingebracht hat, erneuern nunmehr die Grünen ihren Vorschlag, die bereits oftmals diskutierte Fläche an der Paulinerkirche zur zentrumsnahen Spielmöglichkeit für Kinder auszubauen. Es ist ein Vorschlag, der schon früher die Verwaltung beschäftigt hat, wobei eine Realisierung allerdings regelmäßig an der Haltung der Universität – sie ist Eigentümerin der Fläche – scheiterte.

Spielendes KindIn einem Antrag zur Ratssitzung am 19. August wollten die Piraten „mögliche Hindernisse prüfen und differenziert im Bauausschuss darstellen“ lasssen, welche Schritte nötig wären, um „die stadteigene Fläche Waageplatz/Wall in einen Kinderspielplatz umzuwandeln“. Im größeren Umkreis befänden sich keine Spielplätze, so die Piraten weiter, und die öffentlichen Parkplätze dort ließen sich sicher mit dem Carré-Parkhaus gleich nebenan kompensieren. Allenfalls mit Mindereinnahmen aus den Parkgebühren müsse man deshalb rechnen.

Das sei zwar ein schöner Wahlkampf-Gag, aber der Vorschlag der Piraten sei „der gemeinsamen Sache nicht dienlich, sondern schwäche unsere Position”, meint hingegen Michael Höfer für die Grünen im Rat der Stadt Göttingen. Er erinnert zugleich an ein Versprechen der Bauverwaltung aus dem letzten Jahr: „Gemeinsam mit allen Fraktionen haben wir einen Brief an die Universität geschrieben und Herrn Dienberg [den Bau-Dezernenten – Red.] das Versprechen abgenommen, binnen eines Jahres gemeinsam mit der Universität konkrete Ergebnisse vorzulegen. Diese Frist ist abgelaufen.“ Damals sei verabredet worden, rund zwei Drittel der Fläche an der Paulinerstraße als eine Mischung zwischen historischer Grünanlage und gelungenem Spielgelände umzugestalten. Höfer: „Jetzt den Schwanz einzuziehen und eine andere Fläche aus dem Hut zu zaubern, kommt Uni und Bauverwaltung gerade recht. Wir bleiben bei unserer Forderung.”

Ganz logisch ist diese Argumentation hingegen nicht, sondern vielmehr wohl ebenfalls dem Wahlkampf geschuldet, in dem es zu einem nicht unbedeutenden Teil ja auch um Profilierung geht. Denn trotz aller guten Argumente, die für einen zentralen Spielplatz direkt neben der Stadtbücherei sprechen, spricht ja auch nichts gegen einen Spielplatz am Waageplatz – und sei es „nur“ ein zusätzlicher. „Seit 1999“, jammert Höfer, „haben sich die Grünen im Rat der Stadt in Anträgen, Pressemitteilungen, offenen Briefen und im persönlichen Gespräch immer wieder an die Bauverwaltung und an die Universität gewandt.“ Nach einhelliger Meinung sei die Parkplatzfläche an der Paulinerkirche der passende Ort für einen Spielplatz.

 
Als Lichtverschmutzung noch ein Thema war:: Beleuchtungskontept für das AuditoriumFoto: vs

Das stimmt. Es verkennt aber, dass seitens der Uni wenig Neigung besteht, die Parkflächen auf der Südseite der Kirche vollständig aufzugeben. Und es verkennt darüber hinaus, dass die Hartnäckigkeit der Bauverwaltung beileibe nicht immer so ausdauernd ist wie jene ihrer Kontrahenten, und dass manche Vorhaben von ihr nur solange auf der Agenda stehen, wie sie „en vogue“ sind. Als Beispiel seien hier nur die Diskussionen um eine Überhand nehmende Lichtverschmutzung in der Innenstadt genannt, zu der die Verwaltung zwar ein Konzept entwickelt, dies aber dann nicht weiterverfolgt hat. Oder die verbalen Beteuerungen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die nur so lange im politischen Rampenlicht standen, wie das Thema Nachhaltigkeit als populäres Schlagwort die Tagespresse beherrschte und alsdann – auch in den Vorlagen der Bauverwaltung – wieder in der Versenkung verschwanden. Nicht zuletzt aus solchen Versäumnissen heraus wurden schließlich „Beschlusskontroll-Listen“ eingeführt, welche die städtischen Gremien an ihre Versäumnisse und die Fraktionen an ihre sonst eventuell in Vergessenheit geratenen Initiativen erinnern sollen.

Die Piraten verweisen lakonisch auf Höfers eigene Aussage im Rat, dass sich die Uni ja nun schon seit immerhin „17 Jahren mit der Stadt nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen konnte“ und bezeichnen die Grünen-Strategie als erfolglos. Sie denken da offenbar sehr viel pragmatischer. „Im Gegensatz zur langanhaltenden Diskussion um einen möglichen Spielplatz auf dem Uni-Gelände Papendiek / Ecke Paulinerstraße wäre [am Waageplatz] die Stadt alleine zuständig und könnte so die Regeln und Bedingungen, unter denen dort … ein Spielplatz entstehen kann, weitgehend selbstbestimmt festlegen und umsetzen. Die Nähe zum Wall und zu den Anlagen auf dem Waageplatz (Springbrunnen, Grünflächen, Leinekanal) würden den Platz hervorragend ergänzen und insgesamt aufwerten.“

Außer taktischen lassen sich da kaum weitere Gegenargumente finden.

 

Bildung
SPD will auskömmlichen Schulbedarf für bedürftige Kids
Dringlichkeitsantrag im Sozialausschuss
„Viele Göttinger Eltern haben in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, dass die Kosten für die Ausstattung ihrer Kinder mit persönlichem Schulbedarf zu Beginn des Schuljahres deutlich über 100 Euro liegen“ sorgt sich Klaus-Peter Hermann, Vorsitzender im Sozialausschuss. Der Regelsatz des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT) für Kinder von Hartz IV-Bezieher/innen sehe derzeit jedoch zum 1. August gerade mal 70 Euro vor. „Das ist viel zu wenig“, meint Hermann.

„Durch die mangelnde finanzielle Ausstattung der Schulkinder wird Kinderarmut erzeugt und Chancengleichheit in der Bildung verhindert“, so der Sozialpolitiker weiter. Eine aktuelle Studie habe für Niedersachsen einen tatsächlichen Bedarf pro Schulkind von mindestens 153 Euro pro Schuljahr ermittelt. „Wer Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit will, muss den Regelsatz für die betroffenen Kinder und Jugendlichen dem tatsächlichen Bedarf umgehend anpassen“, fordern die Sozialdemokraten deshalb nicht zu Unrecht und angesichts einer Steuereinnahmenschwemme.

Die SPD-Ratsfraktion hat deshalb kurzfristig am 16. August einen Dringlichkeitsantrag im Sozialausschuss einbringen, der die Unterzeichnung einer Petition des Diakonieverbandes an den Deutschen Bundestag zu einer entsprechenden Anhebung des Regelsatzes fordert, wie die stellvertretende Vorsitzende der Ratsfraktion, Renate Bank, erklärte. „Die Petition sollte auch von möglichst vielen Göttinger Bürgerinnen und Bürgern unterstützt werden. Eine Unterzeichnung ist online allerdings nur bis zum 08.09. möglich, deshalb ist jetzt ein Dringlichkeitsantrag erforderlich“, so Bank und Hermann.
Eine persönliche Unterstützung der Petition, die 50.000 Mitunterzeichner erfordert, ist online über folgenden Link möglich:Weitere Informationen

 

Wirtschaftsansiedlung
Piraten-Partei führt Oberbürgermeister vor
„Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Weende nur leere Floskel“
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 1050-jährigen Bestehen des Ortsteils hatte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) in einer Rede Weende als wichtigen Wirtschaftstandort bezeichnet. Die Göttinger Piraten hinterfragen diese Aussage vor der aktuellen Planung der Ansiedlung eines XXXL-Großmöbelmarktes mit 33.000qm Verkaufsfläche an der Autobahnausfahrt Göttingen-Mitte.

In einem Gutachten wird prognostiziert, dass im Falle der Ansiedlung eines Möbelmarktes in dieser Größe die Weender Betriebe im Möbelsegment mit 25 Prozent Umsatzeinbußen rechnen müssen, rechnet die Partei dagegen. Bei Teppichen seien es 26 Prozent bei Lampen 22 Prozent. „Indem die Stadt den XXXL-Möbelmarkt an der Autobahn ohne Einschränkungen bezüglich der Möbelverkaufsfläche ansiedeln will, schwächt sie massiv den Standort Weende“, erklärt deren zweiter Vorsitzende des Kreisverbandes, Angelo Perriello.

Nachhaltigkeit à la Göttingen
Die Diskussion um einen weiteren Groß-Möbelmarkt in Göttingen macht noch ein weiteres Dilemma kurzsichtiger kommunaler Ansiedlungspolitik deutlich: die egoistische und lediglich auf die eigenen (einnahmerelevanten) Belange gerichtete, aller Nachhaltigkeit widersprechende Expansion und damit die zumeist unwiderrufliche Versiegelung knapper städtischer Flächen – obgleich in der Bevölkerung selbst gar kein Bedarf besteht. Statt etwa über die Städtetags-Verbände gemeinsam ein ausgewogenes, allen Kommunen und insbesondere der ländlichen Bevölkerung dienendes Handelsangebot in der Region anzustreben, begeben sie sich in einen selbst auferlegten Wettbewerb, lassen Oberzentren wie Göttingen damit bewusst die Versorgung in der Fläche ausbluten und erzeugen so neue zusätzliche Verkehre – und Folgekosten.
 

Die Piraten fordern, die Möbelverkaufsfläche von derzeit geplanten 33.000qm auf 15 bis 20.000qm zu begrenzen. In ihren Stellungnahmen im Beteiligungsverfahren der Stadt hatten Städte wie Northeim und Uslar eine solche Begrenzung ebenfalls angemahnt. Auch die Stadt Kassel betonte in ihrer Stellungnahme, sie habe eine Ausweitung eines bestehenden Möbelmarktes um weitere 9000qm deswegen unterbunden, weil sie gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen für alle Kasseler Möbelhändler weiterhin gewährleistet sehen möchte.

Die Göttinger Piraten treten dafür ein, dass auch Göttingen für den neuen Möbelmarkt ein Limit für die maximale Möbelverkaufsfläche setzt. Bislang wurde im Stadtrat ausschließlich über die Begrenzung der Fläche der Randsortimente gesprochen, die ohne Sondererlaubnis des Stadtrates aufgrund des Einzelhandelskonzeptes 800qm nicht überschreiten darf. Der Wirtschaftsstandort Weende, von dem OB Köhler sprach, wird von der Stadt durch keine einzige Maßnahme geschützt. Die Piraten fordern, die der Stadt zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen.

 

Nachtragshaushalt
SPD / Die Grünen: „Haushaltsentwicklung auf gutem Weg“
„Dank 14 Jahren rot-grünem Erfolgsmodell“ seien Investitionen in dieser Stadt auch weiterhin möglich, verkünden die beiden Mehrheitsfraktionen im Göttinger Rat stolz und geben damit gleichzeitig wohl einen versteckten Wink, wem die Bürger im nächsten Monat denn am besten ihre Stimme geben sollten und warum.

Dagmar SakowskyDass in diesem Jahr ein Nachtragshaushalt notwendig werde, lasse sich auf zusätzliche Mehrbedarfe im Ergebnishaushalt von 2016 zurückführen, erläutert die Vorsitzende im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr, Dagmar Sakowsky (rechts). Sie führt dies vor allem auf zusätzliche Aufwendungen bei der Flüchtlingsunterbringung und Betreuung zurück sowie im Rahmen der Flüchtlingshilfe auf neu geschaffene Stellen in der Stadtverwaltung. Gleichwohl stehe Göttingen finanzpolitisch wieder gut da, meint auch die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Helmi Behbehani. Dies sei der „konsequenten Haushaltsdisziplin von Rot/Grün zu verdanken“.

Helmi BehbehaniOhne das Entschuldungshilfepaket (EHP) und die Sparsamkeit der haushaltstragenden Fraktionen und der Verwaltung könnten die jetzigen Aufgaben nicht gestemmt werden. Eine Gefährdung der Ziele des Zukunftsvertrages sei nicht gegeben. In diesem seinerzeit heftig auch in der Öffentlichkeit diskutierten Vertrag mit der Landesregierung hat sich die Kommune zu rigorosen Sparmaßnahmen verpflichtet, um einer Überschuldung zu entgehen.

Nun schreiben sich die Koalitionspartner zugute „dafür gesorgt [zu haben], dass Göttingen in den Bereichen Bildung als Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, Willkommenskultur und Stärkung des Radverkehrs weiter voranschreitet“. Die dafür notwendige personelle Aufstockung sei eine gute Investition in die Zukunft. Klar ist den Politikerinnen aber ebenso: „Auch in Zukunft sind wir gefordert, einen ausgeglichenen Haushalt bei einem weiterhin gültigen Entschuldungshilfepaket vorzulegen. Auch die langfristigen Schulden der Stadt Göttingen müssen weiter abgebaut werden, um investitionsfähig zu sein.“

 

Umweltbewusstsein
Wer mehr verdient, lebt meist umweltschädlicher
Blinde Flecken oft bei Mobilität und Wohnen
Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Mehr Einkommen fließt allzu oft in schwerere Autos, größere Wohnungen und häufigere Flugreisen – auch wenn die Menschen sich ansonsten im Alltag umweltbewusst verhalten. Aber gerade diese ‚Big Points‘ beeinflussen die Ökobilanz des Menschen am stärksten. Der Kauf von Bio-Lebensmitteln oder eine gute Mülltrennung wiegen das nicht auf.“

Flugzeug
Eine Woche Malediven im Öko-Hotel – man kann es sich ja leisten
Foto: Bernal Saborio

Vor allem Fernflüge, das Auto, der Dämmstandard der Wohnung und deren Größe und der Konsum von Fleisch entscheiden darüber, ob jemand über oder unter dem CO2-Durchschnittsverbrauch liegt. Daher haben Menschen mit hohem Umweltbewusstsein laut Studie nicht zwangsläufig eine gute persönliche Ökobilanz. Menschen aus einfacheren Milieus, die sich selbst am wenigsten sparsam beim Ressourcenschutz einschätzen und die ein eher geringeres Umweltbewusstsein haben, belasten die Umwelt hingegen am wenigsten.

Die „Umweltbewussten“ besitzen zwar mehr energieeffiziente Haushaltsgeräte, kaufen mehr Bio-Produkte und essen oft weniger Fleisch. Außerdem stimmen sie umweltpolitischen Maßnahmen eher zu als weniger umweltbewusste Menschen. Aber: Andere Aspekte ihres (nicht-) nachhaltigen Konsums wie Fernreisen werden häufig von ihnen unterschätzt oder bei der Bewertung des eigenen Verhaltens nicht berücksichtigt, so dass sie in Summe deutlich mehr CO2-Ausstoß verursachen als Menschen mit niedrigerem Einkommen.Weitere Informationen

 

Metropolegion
Projekt fördert Regionalvermarktung in der Region
Regionale Produkte für mehr Lebensqualität
In einem neuen, drei Jahre dauernden Projekt arbeiten die „Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ sowie Regionalinitiativen und Kommunen aus der Metropolregion zusammen, um die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu unterstützen. Gefördert durch das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ist eine Vermarktungsgemeinschaft in Hankensbüttel damit betraut worden, bestehende Regionalinitiativen im Gebiet der Metropolregion weiter auszubauen, interessierte Akteure zu beraten und bei dem Aufbau neuer Initiativen zu helfen.

 
Wiedergewonnene Lebensqualität: Frischprodukte aus der Region. Hier der Markt von Meran/SüdtirolFoto: L. Koxinga

„Regional erzeugte Nahrungsmittel schonen wegen der kurzen Transportwege die Umwelt, sind qualitativ hochwertig und fördern die regionale Wirtschaftskraft. Zudem sind regionale Lebensmittel Träger einer Regionalkultur, die Menschen emotional an ihre Heimat bindet“, fasst der Projektleiter Dr. Oskar Kölsch die Vorteile der Regionalvermarktung zusammen. Gute Beispiele, wie die Regionalinitiative HI-LAND in Hildesheim, ISE-LAND im Landkreis Gifhorn oder der Tourismusverband Nördliches Harzvorland, sollen bei der Ausweitung ihrer Aktivitäten unterstützt werden.

Getreu dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ habe man sich das Ziel gesetzt, die Region durch die Vermarktung regionaler Lebensmittel noch lebenswerter zumachen und dort ansässige Erzeuger auch ökonomisch stärken, erklärt der Geschäftsführer der Metropolregion GmbH, Kai Florysiak. Neue Zusammenschlüsse oder Initiativen im Raum Südniedersachsen, im Landkreis Nienburg oder im nördlichen Harzvorland sollen vernetzt werden. Wo nur einzelne Direktvermarkter allein in der Vermarktung agieren, sollen Kooperationen und gemeinsame Vermarktungsaktivitäten in den Regionen organisiert werden. Das Projekt soll außerdem den Bekanntheitsgrad der Metropolregion über die Region hinaus steigern.
Landwirtschaftliche Erzeuger, Vermarkter oder Geschäfte des Lebensmitteleinzelhandels, die im Projekt mitarbeiten möchten, können sich in der Geschäftsstelle des Projektes unter Telefon 05832 9808-25 oder unter l.ernst@otterzentrum.de informieren.

 

E-Mobilität
Südniedersachsen werden aufgeschlossener
Umfragen der Universität ergeben bessere Kenntnis und positivere Einstellung
pug — Menschen in Südniedersachsen werden Elektroautos gegenüber aufgeschlossener. Das zeigt ein Vergleich von zwei regionalen Umfragen der Universität Göttingen aus den Jahren 2013 und 2015 im Rahmen des Projekts „e-Mobilität vorleben“. Die Ergebnisse zeigen, dass sich das Wissen beispielsweise über die Reichweite und Beschleunigung von Elektroautos in dieser Zeit deutlich erhöht hat. Darüber hinaus äußerten sich mehr Menschen grundsätzlich positiv zum Thema. Skeptisch bleiben die Teilnehmenden hingegen bei der Frage, ob sich Elektroautos in den kommenden Jahren auf dem Markt durchsetzen können.

E-Zapfsäule
Neben den hohen Fahrzeugpreisen größter Knackpunkt bei der E-Mobilität: Unzureichendes TankstellennetzFoto: E-Zapfsaeule

Insgesamt 950 Menschen aus Stadt und Landkreis Göttingen nahmen Ende 2015 an einer Umfrage der Sustainable Mobility Research Group an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität teil. Ende 2013 hatten 1.150 Menschen die Fragen der Wissenschaftler/innen beantwortet. In der jüngeren Umfrage äußerten sich 88 Prozent der Teilnehmenden grundsätzlich positiv zu Elektroautos: Das entspricht einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber der ersten Umfrage. Zehn Prozent mehr erklärten, irgendwann in der Zukunft ein Elektroauto nutzen zu wollen; die Zahl der Menschen, die bereits jetzt ein Elektroauto nutzen, stieg um drei Prozent. Im Gegensatz dazu sank die Zahl derer, die für den täglichen Weg zur Arbeit ein normales Auto nutzen, um zwölf Prozent.

Unverändert skeptisch wurde die Frage beantwortet, ob sich Elektroautos bis 2020 auf dem Markt durchsetzen könnten. In diesem Zusammenhang sprachen sich 15 Prozent der Teilnehmenden für staatliche Subventionen aus.

Die Bundesregierung fördert das Projekt „e-Mobilität vorleben“ im Rahmen der Initiative „Schaufenster Elektromobilität“. Die Sustainable Mobility Research Group der Universität Göttingen kooperiert dabei mit dem Landkreis Göttingen, der Ländlichen Erwachsenenbildung und dem Energieversorger EAM.
→ www.e-mobilitaetvorleben.de

 

Kurz & bündig
Politik · Wirtschaft · Gesellschaft


Politik und Verwaltung

Verwaltung
Ausschuss- und Ortsratssitzungen
Ausschuss für Umwelt-
und Klimaschutz:
27. September
Betriebsausschuss Umweltdienste: 27. September
Ortsrat Geismar: 29. September
Ortsrat Grone: 29. September
Schulausschuss: 29. September

Einzelheiten zu den Sitzungen auf Seite 1

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Pfalz-Grona-Breite
Neues Verkehrskonzept
pdg — Die Stadtverwaltung wird am Dienstag, 27. September, um 19.00 Uhr in der musa, Hagenweg 2a, gemeinsam mit dem Sanierungsmanagement Weststadt ein Konzept zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Pfalz-Grona-Breite vorstellen. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Beschwerden wegen der Verkehrssicherheit in der Pfalz-Grona-Breite gegeben, zum Beispiel über die Verengung des Straßenraums durch Busverkehr, den fehlenden Platz für den Radverkehr und über Unsicherheiten beim Überqueren der Straße. In der Sitzung des Unterausschusses Stadterneuerung Weststadt wurde deshalb Ende September 2015 beschlossen, ein Konzept zur Verbesserung der Verkehrssituation erstellen zu lassen. Das liegt jetzt vor und soll mit Anwohner/innen und weiteren Interessierten diskutiert werden.
→www.goettingen.de/weststadt
Fragen zur Veranstaltung beantwortet Laura Baudis: Tel. 276-5864, E-Mail info@weststadt-goettingen.de

Südliche Innenstadt
Informationsveranstaltung für Anlieger
pdg — Der Sanierungsprozess und die städtebaulichen Weiterentwicklung der südlichen Innenstadt sind Themen einer Informationsveranstaltung für Anlieger und Eigentümer am Mittwoch, 28. September, um 18.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses. Die Stadt will an diesem Abend den anstehenden Prozess und laufende sowie geplante Baumaßnahmen erläutern. Weiterhin gibt es Informationen über die mögliche Unterstützung privater Maßnahmen durch Fördergelder. Ziel der Sanierung ist, die südliche Innenstadt auch weiterhin als attraktiven Wohn- Arbeits- und Handelsstandort zu erhalten.
Vorabinformationen stehen auch im Internet unter www.goettingen.de/suedliche-innenstadt zur Verfügung. Fragen zur Veranstaltung beantwortet Stadtplanerin Martina Welslau unter Tel. 400-2561 oder per E-Mail an planung@goettingen.de

Versorgungsamt
Sprechtag
pdg — Der nächste Sprechtag des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie, Standort Hildesheim (Versorgungsamt) in Göttingen findet am Donnerstag, 29. September, von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 15.00 Uhr in Zi. 118 im Neuen Rathaus statt (keine Beratung zu allgemeinen Rentenangelegenheiten). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Das Landesamt ist wie folgt zu erreichen: Nds. Landesamt für Soziales, Jugend und Familie – Versorgungsamt –, Kreuzstraße 8, 31134 Hildesheim. Telefon: 05121 3040, Fax: 05121 304611, www.soziales.niedersachsen.de

Radverkehrsentwicklungsplan
Ergebnisse der Online-Befragung
pdg — Im Rahmen der Erarbeitung des Radverkehrsentwicklungsplans stehen die inzwischen auch veröffentlichten Ergebnisse der Online-Umfrage fest, die im Anschluss an ein von der Stadt veranstaltetes Bürgerforum am 31. Mai für sechs Wochen stattgefunden hatte. Nach der ersten Berichterstattung im Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke im Januar 2016 und dem Bürgerforum im Mai soll die Onlinebefragung den strategischen Rahmenplan unterstützen, der die Entwicklung des Radverkehrs in den kommenden zehn Jahren erfassen soll. Die Ergebnisse können nun auf der Homepage der Stadt unter www.goettingen.de/radverkehrsentwicklung einge­sehen werden. Die eingegangenen Anregungen und Vorschläge werden bei der weiteren Bearbeitung Berück­sichtigung finden und in einem zweiten Bürgerforum im ersten Halbjahr 2017 vorgestellt und diskutiert werden.
Die häufigsten Fragen zum Thema, zum Beispiel „Was ist der Radverkehrsentwicklungsplan?“ oder „Was ist ein Radverkehrsnetz und warum besteht es nicht nur aus Radwegen?“ werden unter www.goettingen.de/radverkehrsentwicklung beantwortet. Außerdem findet man dort den Online-Fahrradstadtplan mit Routenempfehlungen, einen Rückblick auf die Grundlagen des Gesamtkonzepts „Klimaplan Verkehrsentwicklung“ und eine Zeitschiene, die die anstehende Veranstaltung temporär einordnet.

Amtsblatt No 19
Kommunal- und Landratswahl
pdg — Thema in der 19. Ausgabe des Amtsblattes für die Stadt Göttingen ist das amtliche Endergebnis der Kommunal- und Landratswahl am 11. September 2016, das der Gemeindewahlausschuss am 15. September beschlossen hatte (detaillierte Auswertungen und Grafiken zu den Kommunalwahlen 2016 sowie umfangreiches Zahlenmaterial gibt es unter www.wahlen.goettingen.de, ein interaktiver Online-Wahlatlas kann unter www.goesis.goettingen.de/atlas abgerufen werden).
Die Wahlbekanntmachung zur Stichwahl des Landrates war Thema der vorherigen Ausgabe, zudem die öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Tierkörperbeseitigung Südniedersachsen/Hannover.
Das Amtsblatt ist kostenlos im Info-Büro im Neuen Rathaus, im Alten Rathaus, in der Stadtbibliothek sowie in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende erhältlich und im Internet unter www.goettingen.de → Rathaus & OB → Rat & Ortsräte → Amtsblatt zu finden.

Flüchtlinge
„Sammelunterkunft Siekhöhe unmenschlich“
Offener Brief an Oberbürgermeister
Mit einem offenen Brief an Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler wendet sich ein breites Bündnis von Unterstützer/innen gegen die Zustände in der Groner Sammelunterkunft Siekhöhe. Sie fordern unter anderem deren Schließung auf Grund von „unmenschlichen Lebensbedingungen“ für die Geflüchteten. Viele der Geflüchteten selbst, mit denen die Helfer in Kontakt stehen, trauten sich verständlicherweise nicht, den Brief zu unterzeichnen, sie haben Angst vor negativen Auswirkungen auf ihr Asylverfahren. „Wir freuen uns über eine Antwort der zuständigen Organisationen und Behörden und hoffen, daß eine Lösung gefunden wird“, heißt es in einer Mitteilung des Arbeitskreises Asyl.
Den Offenen Brief können Sie hier nachlesen:Weitere Informationen

Flüchtlinge
Ärzte ohne Grenzen rettet 3000 Boat People
Das Rettungsschiff Dignity I von Ärzte ohne Grenzen war Ende August im Mittelmeer an der Rettung von 3.000 Menschen beteiligt. „Das war einer der größten Rettungseinsätze, die wir seit Beginn unserer Aktivitäten auf dem Mittelmeer vor mehr als einem Jahr hatten“, sagt Nicholas Papachrysostomou, Koordinator auf der Dignity I. Derzeit versuchen extrem viele Flüchtende das Mittelmeer zu überqueren.Weitere Informationen

 


Wirtschaft

Gewerbliche Wirtschaft

Arbeitsmarkt
Positive Entwicklung hält an
Die Arbeitslosigkeit wird 2017 voraussichtlich bei durchschnittlich 2,62 Millionen Personen liegen, geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das wären rund 70.000 weniger als in diesem Jahr. Zugleich wird dem IAB zufolge die Zahl der Erwerbstätigen um 480.000 auf 44,03 Millionen steigen.Weitere Informationen

Zeitarbeit
Aufstiegschance besonders für Ausländer
Der Sprungbretteffekt der Zeitarbeit in eine andere Beschäftigung ist bei Ausländern überdurchschnittlich ausgeprägt. Am stärksten ist der Effekt bei Leiharbeitnehmern türkischer Herkunft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).Weitere Informationen

Arbeitsmarkt Südniedersachsen
Ruhiger Start nach den Sommerferien
Mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vormonat kam der Arbeitsmarkt in Südniedersachsen nach den Sommerferien gut aus den Startlöchern. Im August sank die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Göttingen gegenüber Juli um 56 bzw. 0,4% auf 14.470. Ins Auge fällt jedoch der Vergleich mit dem Vorjahresmonat. Denn binnen Jahresfrist sank die Zahl der Arbeitslosen um 990 bzw. 6,4%. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 6,1%. Im August 2015 lag sie bei 6,5%.Weitere Informationen

Arbeitsmarkt
Barometer steigt weiter
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im August weiter zugelegt. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 auf 103,6 Punkte. Sowohl die Aussichten für die Beschäftigung als auch für die Arbeitslosigkeit verbesserten sich.Weitere Informationen

Globale Umweltzerstörung
durch Politik und Konzerne

Die Organisation Rettet den Regenwald engagiert sich auf bewundernswerte Weise für den Erhalt der letzten noch verbliebenen ökologischen Reservate – wovon letztlich unsere Zukunft abhängt – und ruft regelmäßig zu Kampagnen gegen deren weitere Zerstörung auf. Gö-Polis veröffentlicht sie hier und möchte seine Leser dazu animieren, sich am Erhalt unserer Lebensgrundlagen aktiv zu beteiligen. Immer, wenn Sie an dieser Stelle ein neues Bild vorfinden, gibt es eine neue Aktion bzw. Neues zu berichten.

Uganda
Victoria-Inseln für Palmöl-Anbau
RegenwaldFoto: Simisa
Auf Inseln im Victoriasee sollen 10.000 Hektar Wald für Palmölplantagen vernichtet werden. Ugandas Regierung vergibt dazu auf Buvuma Land an Investoren. Umweltschützer sind alarmiert. Sie warnen vor dem Verlust von Biodiversität und dem Aussterben von Arten. „Tiere wie Stummelaffen könnten ausgerottet werden“, sagt die Aktivistin Joan Akiiza. Vor 15 Jahren hatten Palmölfirmen die Region entdeckt. Auf der Insel Bugala haben sie bereits 8.500 Hektar Wald zerstört – ebenso die Lebensgrundlage vieler Familien. Jetzt vereinen die Insulaner ihre Kräfte, um die Natur und ihre Lebensgrundlage zu schützen. Bitte unterstützen Sie diesen Widerstand:
www.regenwald.org

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Bildung - Beruf - Karriere

Lehrerfortbildung
Gott und die Welt: Religion macht Geschichte
Noch Anmeldungen möglich
pug — Zum diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit dem Titel „Gott und die Welt: Religion macht Geschichte“ bietet das YLAB – Geisteswissenschaftliches Schülerlabor der Universität in Kooperation mit der Körber-Stiftung eine Fortbildung für Lehrkräfte an. Die Veranstaltung am Montag, 26. September, führt in den Wettbewerb ein, gibt Hinweise zum organisatorischen Ablauf und Einblicke aus der Sicht bisheriger Preisträger und Tutoren. Sie findet von 14 bis 17.30 Uhr im YLAB, Friedländer Weg 2, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; Anmeldungen sind noch per E-Mail unter der Adresse buero@ylab.uni-goettingen.de oder online unter der Adresse http://vedab.nibis.de möglich.Weitere Informationen

App zur Raumsuche auf dem Campus
Göttinger Geografen entwickeln mobilen Lageplan
pug — Der Lageplan der Universität Göttingen ist jetzt auch als Android-App erhältlich. Die kostenfreie Anwendung bietet allen Studierenden, Beschäftigten und Gästen der Universität die Möglichkeit, nach Gebäuden, Räumen und sogenannten „Points of Interest“, wie zum Beispiel Druckern, zu suchen und sich dabei an am eigenen Standort auf der Karte zu orientieren. Die Anwendung ist unter dem Namen „Lageplan“ im Google Play Store auf Deutsch und Englisch verfügbar. Die Anwendung setzt einen prämierten Vorschlag aus dem Ideenwettbewerb für Studierende um, in dem ein „mobiler Hörsaalfinder“ für den Göttinger Campus gefordert wurde. Sie ist eine Weiterentwicklung des digitalen Lageplans http://lageplan.uni-goettingen.de.
Die App ist unter diesem Link zu finden:Weitere Informationen

Wohnraummangel für Studierende
Studentenwerk hilft
Ähnlich wie im Vorjahr bietet das Studentenwerk Göttingen zum Beginn des Wintersemesters durch preisgünstige Hotelübernachtungen eine Hilfestellung für Studienanfänger, die bei der Wohnungssuche noch nicht erfolgreich waren. Buchbar sind Übernachtungen in 15 Doppelzimmern, die mit Einzelbetten ausgestattet sind. Die temporäre Übernachtungsmöglichkeit endet am 30. November. Diese Übergangsmöglichkeit kann zeitgleich maximal 30 Studierenden angeboten werden. Das Vergabeverfahren sieht die Zahlung von 5 Euro pro Person und Tag im Servicebüro Studentisches Wohnen des Studentenwerks Göttingen vor.
→www.studentenwerk-goettingen →„Wohnen“.
Das Studentenwerk Göttingen stellt zum Beginn des Wintersemesters 2016/17 in 41 Wohnobjekten insgesamt 4.447 Wohnplätze für Studierende bereit. Derzeit sind alle Wohnplätze vermietet. 1.953 Bewerbungen stehen noch mit Einzugswunsch zum Wintersemester 2016/17 auf der Warteliste. Problematisch bleibt, dass es in Niedersachsen seit 2000 keine Zuschüsse mehr für Projekte rund um das Studentische Wohnen gibt. Sanierung, Neubauten, neue Vermittlungsideen wie z.B. das Projekt „Wohnen für Hilfe“, müssen durch eigene Mitteln und Kredite erfolgen.

Wettbewerb
„Jugend testet 2017“
Die Stiftung Warentest ruft erneut zum alljährlichen Wettbewerb „Jugend testet“ auf. Welcher Musikstreaming-Dienst bietet die größte Titelauswahl? Halten 48h-Deos wirklich, was sie versprechen? Und mit welchem Textmarker lässt sich am meisten Text markieren? Fragen wie diese können Jugendliche beim Wettbewerb untersuchen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro und Reisen nach Berlin.Weitere Informationen

Fremdsprache Englisch
Kurs für Anfänger/innen
Ab Freitag, den 07.10. startet im Nachbarschaftszentrum Grone ein Englischkurs für Anfänger/innen mit Vorkenntnissen: Ehemalig erworbenes Schulenglisch wird wieder aufgefrischt, Grundlagen des Wortschatzes und der Grammatik werden wiederholt und Redewendungen sowie Smalltalk geübt. Der 7-teilige Kurs dauert jeweils von 9.20 bis 10.35 Uhr und kostet 35 Euro. Es sind noch wenige Plätze frei.
Anmeldung unter Tel. 3848120.

Stipendium für 300 Studierende
Einmalzahlung von 500 Euro
Für das Wintersemester 2016/2017 vergibt die Universität Niedersachsenstipendien für Studierende in Höhe von je 500 Euro. Wer besondere Studienleistungen erbracht hat, sich ehrenamtlich engagiert und einen nicht-akademischen Hintergrund hat, kann sich für die Einmalzahlung bewerben. Wie im vergangenen Jahr zählen auch schwierige Start- und Rahmenbedingungen, die sich zum Beispiel durch eine Fluchtsituation ergeben, zu den Auswahlkriterien.
Insgesamt werden 300 Einzelstipendien über alle Fakultäten der Universität vergeben. Die Auszahlung der Stipendien erfolgt bis zum Ende des Jahres. Das Geld wird nicht auf das BAföG angerechnet und ist als zusätzliche Förderung gedacht. Interessierte Studierende können sich sowohl für das Niedersachsenstipendium als auch für das Deutschlandstipendium der Universität Göttingen bewerben, ein Erhalt beider Stipendien ist jedoch nicht möglich. Alle immatrikulierten Studierenden, außer Promotionsstudierende, können sich bis zum 30. September über ein Online-Portal bewerben.
→ www.uni-goettingen.de/Niedersachsenstipendium

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Verbraucherschutz

Aktuelle Produkt-Tests über
• Hausratversicherungen
• Universalzahnpasta
• Funktionsjacken
• Thunfisch

Neue Bücher für Verbraucher
Warenkunde Brot: Gutem Brot auf der Spur
Warenkunde Öl: Gute Fette, schlechte Fette

Wissenschaft des guten Kochens (3): Backen

Aktuelle Verbrauchertäuschungen
Auf dem Verbraucherschutz-Portal Lebensmittelklarheit.de beanstandet die Verbraucherzentrale aktuell folgende Produkte wegen irreführender oder falscher Angaben auf der Verpackung:
• Penny to Go Saft Aprikose-Kürbis
• Allos Amaranth-Butterkeks

• Labeyrie Garnelen-Kranz abgemahnt
Einzelheiten dazu und wie die betroffenen Firmen auf die Beanstandungen reagieren, auf der Verbraucherschutz-Seite.Weitere Informationen
Eine Reihe von Änderungen bei der Deklaration einer Vielzahl von Produkten hat die Verbraucherzentrale inzwischen erwirkt oder auch gerichtlich erzwungen. Entsprechende Informationen darüber finden Sie direkt unter
www.lebensmittelklarheit.de

Private Rentenversicherung
Weniger Garantie, mehr Risiko
Wer später eine sichere monatliche Rente beziehen möchte, sollte keine der neuartigen privaten Rentenversicherungen abschließen, die aktuell unter den Namen „Neue Klassik“ und Indexpolicen angeboten werden, rät die Stiftung Warentest. Die Anbieter lassen sich zu viele Hintertürchen zum Nachteil der Kunden offen. Wie hoch die Rente einmal ausfallen wird, ist für die Kunden damit völlig unklar. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest, für die sie 18 aktuelle Angebote für private Rentenversicherungen geprüft hat. Veröffentlicht sind die Ergebnisse auch auf www.test.de/rentenversicherung.

Handy-Abofallen
Mobilfunkfirmen treiben Geld
für dubiose Drittanbieter ein

Wer beim Lesen seiner Handyrechnung feststellt, dass er angeblich Spiele, Klingeltöne oder bewegliche Smileys für hunderte Euro gekauft oder abonniert hat, braucht Geduld und Hartnäckigkeit, um das vom Konto abgebuchte Geld zurückzuerhalten. Denn viele Mobilfunkfirmen ziehen das Geld von den Kunden ein, verweisen sie aber bei Reklamationen an die Drittanbieter. Wie sich Kunden gegen unberechtigte Geldforderungen wehren, erklärt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Oktober-Ausgabe.Weitere Informationen

Kostenfalle Girokonto
Undurchsichtige Kontomodelle,
diskriminierende Preisgestaltung

Ein neuer Marktcheck der Verbraucherzentrale Niedersachsen deckt auf: Der Trend, immer neuer Kontenmodelle und neue Gebühren einzuführen erschwert den Produktvergleich zu privaten Girokonten und kann sogar zur Kostenfalle werden. Kostenlose Girokonten gibt es meist nur noch für bestimmte Zielgruppen. Niedersächsische Kreditinstitute verlangen bis zu 12,95 Prozent Dispozinsen, bis zu 17,95 Prozent für die geduldete Überziehung und bis zu 25 Euro monatlich für die Kontoführung.
Auch die Stiftung Warentest rät, Preiserhöhungen nicht einfach hinzunehmen.Weitere Informationen

Vegetarische und vegane Ersatzprodukte
Zutatenliste wichtiger als Siegel
Verbraucher haben hohe Ansprüche an die Inhaltsstoffe und Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Alternativen wie Seitan-Würstchen, Lupinen-Eis oder Tofu-Burger. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage der Verbraucherzentralen, an der fast 6000 Verbraucher teilnahmen. Die Mehrheit der Befragten lehnt Spuren tierischer Bestandteile in den sogenannten Ersatzprodukten ab. Zudem gaben 90 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie sich kaum an Siegeln orientieren. Die meisten Verbraucher schauen auf die Zutatenliste.
Die ausführlichen Umfrageergebnisse finden Sie hier:Weitere Informationen

Prepaid-Kreditkarten
Statt Kredit erst einmal Kosten
Verbraucherzentrale warnt vor unnützen Karten
Verbraucher sollten bei der Werbung für Prepaid-Kreditkarten, die jeder auch „ohne Schufa-Check, ohne Gehaltsnachweis“ und „ohne Bonitätsprüfung“ beantragen kann, besonders vorsichtig sein. Statt eines beworbenen Sofortkredits ohne Schufa erhalten sie oftmals nur kostenpflichtige Prepaid-Kreditkarten. Diese Karten sind keine echten Kreditkarten und sie funktionieren nur auf Guthabenbasis. Verbraucher können damit nur das ausgeben, was zuvor auf die Karte aufgeladen worden ist.Weitere Informationen

 


Gesellschaft

GöSF
Herbstferienkurs-Programm für Knirpse
Spiel und Spaß mit Wasser für 6- bis 10-jährige
Für alle Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die die Herbstferien in Göttingen verbringen, hat die GöSF wieder ein Ferienprogramm im Angebot: Spiel und Spaß mit Wasser. Von Tauchen über Wasserball bis hin zu einer Wasserolympiade: An drei Tagen werden alle möglichen Wassersportarten ausprobiert. An den anderen beiden Tagen werden Expeditionen zum Kiessee und zur Saline unternommen; für die Verpflegung während der Ausflüge wird gesorgt. Auch das Toben, Tollen und Spielen wird an diesen Tagen nicht zu kurz kommen, allerdings ist wasserfeste Kleidung angebracht.
→www.goesf.de
10.–14. Oktober von 9.00–13.00 Uhr, Eiswiese, Windausweg 60. 65,00 Euro/Person.

Bürgerstiftung Göttingen
Gütesiegel erneut verliehen bekommen
Als eine von 307 Trägerinnen erhält die Bürgerstiftung Göttingen erneut das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Verleihung findet am 30. September in Berlin statt. Der Unternehmer und Stifter Reinhard Mohn und der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer brachten 1996 die Idee der Mitmachstiftung für Jedermann nach Gütersloh und Hannover – begeistert vom Wirken der Community Foundations in den USA. Die 1997 zunächst unter dem Namen Stiftung Göttinger Tafel gegründete Göttinger Stiftung war eine der ersten ihrer Art in Deutschland.

Gesundheitscampus Göttingen
Kooperation zwischen UMG und HAWK
umg/hawk — Universitätsmedizin Göttingen und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen haben einen Kooperationsvertrag zum Aufbau eines „Gesundheitscampus Göttingen“ unterzeichnet. Der „Gesundheitscampus Göttingen“ ist in dieser Form ein bundesweit einmaliges Vorhaben.Weitere Informationen

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Polizeiberichte
Tagesaktuelle Meldungen
Die ausführlichen Polizeiberichte finden Sie hier:Weitere Informationen

Toter im Klosterpark Weende
lü — Eine Joggerin hat am Morgen des 25.09. einen leblosen Mann im Bachlauf der Weende im Bereich des Klosterparks entdeckt.

Dachstuhlbrand in der Innenstadt
lü — Beim Dachstuhlbrand eines Fachwerkhauses in der Göttinger Innenstadt am Mittag des 24.09. ist niemand verletzt worden.

Kellereinbruch: Drogerieartikel weg
lü — Ein bisher unbekannter Einbrecher ist am 21.09. in der Mittagszeit zwischen 11.30 und 15.00 Uhr in ein Mehrfamilienhaus in der Kalklage eingedrungen, nachdem er die Eingangstür aufgehebelt hat.

Wohnwagen geklaut
lü — Unbekannte haben in der vergangenen Nacht (21.09.) vom Gelände eines Autohauses an der Reinhard-Rube-Straße einen Wohnwagen der Marke Knaus Tabbert gestohlen.

Wohnungseinbrüche mitten am Tage
lü — Bei zwei Tageswohnungseinbrüchen haben Anfang der Woche (19.09. und 20.09.) jeweils unbekannte Diebe in der Bramwaldstraße und im Nonnenstieg Uhren, Schmuck und Bargeld gestohlen.

Unerklärlich: gelöste Radmuttern
lü — Bisher unerklärlich sind der Polizei mehrere Vorfälle, bei denen sich in den letzten Tagen während der Fahrt Radmuttern von Autorädern gelöst und den Fahrer und Unbeteiligte in Gefahrensituationen gebracht haben. In zwei Fällen löste sich ein Rad komplett von der Achse und machte sich in der Folge selbständig.

Gaststätteneinbruch
lü — Durch eine Tür sind Einbrecher in der Nacht zu Montag (19.09.) gewaltsam in eine Gaststätte im Papendiek eingedrungen.

         
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