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BIOTechnikum macht Station in GöttingenWeitere Informationen

 
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    Spacer 18.05.2012 23:13SpacerOptimiert für das Format 16:9      
 

Kurz & bündig
Kultur · Wissenschaft

Der Radiotipp

Cantarem la vida! Wir werden das Leben singen! Die Lange Nacht aus Katalonien. Wo liegt Katalonien? Diese Frage schaltete die katalanische Regional­regierung 1992 als Anzeige zu den Olym­pischen Spielen in Barcelona. Damit wollte sie einerseits zum Ausdruck bringen, dass viele Besucher den Unterschied zwischen der spanischen und der katala­nischen Kultur nicht kannten und immer nur nach Spanien reisten, ande­rer­seits wollte sie eben auf diese Kultur neugierig machen. Die rund 1000-jährige Kultur­geschichte dieses Raums, die immer stark von den politi­schen Ereig­nissen beein­flusst war, hat eine reiche Literatur hervor­gebracht, und auch spannende musika­lische Ergeb­nisse: Vom Trouba­dour­gesang über die Kunst des Cellisten Pablo Casals und die Protest­sänger gegen das Franco-Regime, bis zum Rock und Hip-Hop unserer Tage sowie zur Mestizo­musik aus Barce­lona reicht die Band­breite dieser ‚Langen Nacht‘.
Am 19. Mai um 0.05 Uhr, Deutsch­land­radio Kultur, 23.05 Deutsch­land­funk.

Republik im Steppenwind. Dschingis Khans Erben in Kalmückien. Sie sind das einzige buddhistische Volk Europas, ihre Volks­sänger singen mehr­stim­mig aus einer Kehle, ihre Haupt­stadt Elista ist die selbst ernannte Welth­aupt­stadt des Schach­spiels – und trotzdem sind sie im Rest von Europa ziemlich unbe­kannt: die Kal­mücken. In wört­licher Über­setzung bedeutet das soviel wie ‚die Abge­trenn­ten‘. Und tatsäch­lich hat sich das kleine Mongo­lenvolk, das im Südwesten Russ­lands nahe dem Kaspi­schen Meer zuhause ist, vieles bewahrt, was in Europa einzig­artig ist. Im schwach besie­delten Kalmückien, einer auto­nomen Republik inner­halb der Russi­schen Föde­ration, pflegen die Nach­fahren von Dschingis Khans ‚Golde­ner Horde‘ bis heute ein eigen­stän­diges kultu­relles Leben. Doch ihre Zukunft ist unge­wiss, denn der Klima­wandel droht, die Steppen­land­schaft Kalmückiens in eine Wüste zu ver­wan­deln.
Am 19. Mai um 11.05 Uhr, Deutsch­land­funk.


Kultur

Händel-Festspiele
Familientag:
Innenstadt als Bühne

Erstmalig zu den Händel-Festspielen gibt es am Samstag, den 19. Mai, von 10.00 bis 17.00 Uhr einen großen Familientag in Göttingens Innenstadt. Gemeinsam mit Pro City haben die Veranstalter zahlreiche Institutionen und Einzelhändler animiert. „Die ganze Stadt wird zur Bühne“, so der Geschäftsführende Intendant der Festspiele, Tobias Wolff. Viele originelle Vorschläge für ein buntes Programm seien eingegangen.
Am 23. Mai findet um 18.00 Uhr erstmalig ein „Public Viewing“ in der Göttinger Lokhalle statt. Bei freiem Eintritt können die Zuschauer den Mitschnitt der diesjährigen Opern­produk­tion „Amadigi di Gaula“ auf Groß­lein­wand verfol­gen. Die Aufnah­men stam­men von der Opern­premiere, die von NDR Kultur am 18. Mai live über­tragen wird.
Festspielfotos gesucht
Erstmalig veranstalten die Händel-Fest­spiele in diesem Jahr einen Foto­wett­bewerb. Unter dem Titel „Unsere Händel-Fest­spiele in Bildern“ werden die drei besten Fest­spiel­fotos gesucht. Teil­neh­men kann jeder, egal ob Profi oder Amateur, Anfänger oder Fort­geschrit­tener. Für Kinder und Jugend­liche bis 18 Jahre gibt es eine eigene Kate­gorie „Händel 4 Kids!“, in der sie außer Konkur­renz mit den Erwach­senen ihre Bilder einsen­den können – was nicht bedeu­tet, dass sie nicht auch in einer der anderen Kate­gorien teilneh­men können. Diese drei Katego­rien sind: „Händel-Fest­spiele 2012“: Fotos, die sich mit den Fest­spielen befassen, „Fami­lien­tag 2012“: Fotos rund um die Veran­staltun­gen des Fami­lien­tags am 19. Mai, „Public Viewing 2012“: Fotos zur Public Viewing-Ver­anstal­tung „Ama­digi für alle“ am 23. Mai. Die Sieger erhal­ten jeweils zwei Karten für eine Ver­anstal­tung der Händel-Fest­spiele 2013. Die besten Bilder werden außer­dem im kom­menden Jahr im Fest­spiel­zen­trum ausge­stellt.
www.haendel-festspiele.de/fotowettbewerbWeitere Informationen

Göttinger Kultursommer
Kabarett, Literatur, Musik
Sechs Programme mit Kabarett, Literatur und Musik bietet die Kultursommer­reihe dieses Jahr im Alten Rathaus. Das Som­mer­nachts­konzert macht am 14. Juli um 20.30 Uhr den Auftakt. „Magie der Nacht“ ist eine Collage aus Gedichten und Geschichten hinterlegt mit Klavier­stücken, die den Texten viel Raum für Fantasie geben und musika­lische Flügel verleihen. Eine Lesung zwischen Mitter­nacht und Morgen. Es rezitieren Julia Hansen und Heikko Deutsch­mann, begleitet am Klavier von Julia Bartha.
Mit furiosem Musik­entertain­ment kommt die Cello Mafia am 21. Juli um 20.30 Uhr mit ihrem „Best of“ zum ersten Mal nach Göttin­gen. Eine Frau, vier Män­ner und fünf Celli – Musik­come­dy pur, vom Rock ’n Roll bis zum Macca­rena ein Glissan­do durch alle Musik­richtun­gen.
Politisches Kabarett mit 21 Parodie­opfern bietet Reiner Kröhnert am 28. Juli um 20.30 Uhr in seinem neuesten Solo „Kröh­nerts Krönung“.
Für den Musikkabarettisten Martin Schmitt ist es am 4. August um 20.30 Uhr ebenfalls eine Premiere in Göttingen. Martin Schmitt ist künstle­rischer Leiter vieler bekann­ter Piano-Fes­tivals und steht häufig auch mit Helge Schnei­der auf der Bühne. In Göttin­gen wird er sich als fein­sinni­ger Unter­halter mit eige­nen Texten „Auf­bassn!“ und wunder­baren Klassi­kern aus Soul und Rhythm & Blues präsen­tieren.
In seinem aktuelle Programm „Der Rubel rollt“ outet sich Chin Meyer alias von Treiber als Anwalt des kleinen Mannes. Der Finanz­kabaret­tist gastiert eben­falls zum ersten Mal in Göttin­gen. Um seinen poten­tiellen Klienten zu helfen, die Finanz­krise zu über­winden, veran­staltet Meyer konspi­rative Infor­mations­abende, so auch in Göttin­gen am 11. August um 20.30 Uhr.
Zum Abschluss der Reihe im Alten Rathaus noch ein beson­deres Bonbon: Matthias Brandt, mehrfach ausge­zeich­neter und viel­beschäf­tigter Schau­spieler, kommt mit einer musika­lischen Lesung aus Hitch­cocks’s Film „Psycho“ am 18. August um 20.30 Uhr nach Göttin­gen. Brandt bringt dieses filmische Jahr­hundert­werk nun auf die Bühne, um es neu zu inter­pretie­ren, und greift dabei auf die litera­rische Vorlage von Robert Bloch zurück. Der Jazz­pianist und Sänger Jens Thomas impro­visiert zu Brandts insze­nierter Lesung einen Sound­track. Dabei entsteht eine Improvi­sation mit Text und Klang, ein unge­mein dichtes und indivi­duell ausge­stalte­tes Szenario, ein nur mit Fantasie gefüll­ter Klang- und Asso­ziations­raum (FR).
Der Kartenvorverkauf in der Tourist-Info im Alten Rathaus hat begonnen.
www.kultursommer.goettingen.de

Kulturstiftung
Fördermittel vergeben

In seiner konstituierenden Sitzung am 24. April hat der neu zusam­men­gesetz­te Beirat der Göttinger Kulturstiftung Förder­mittel zu­guns­ten kultu­reller Aktivi­täten verge­ben. Von insge­samt 26 einge­reichten Anträ­gen wurden 14 mit einem Gesamt­volu­men in Höhe von 16.050 Euro berück­sichtigt. Der Schwer­punkt bei der ersten Vergabe im Jahr 2012 lag vor allem bei der Förde­rung von Theater­projek­ten; Mittel erhal­ten u.a. die West­stadt­konfe­renz, die Freie Alten­arbeit Göttin­gen e.V. und AWO, das Theater M 21, das Lumière, das 16. Göttin­ger Innen­hof-Thea­terfes­tival (Ausfall­bürg­schaft), Künst­ler­haus, Domino Kinder­theater, Neues Jun­ges Thea­ter und die 44. Göttin­ger Kinder- und Jugend­buch­woche.
Neu in den Beirat gewählt wurden Frank Möbus, Doris Lemmer­möhle, Dagmar Sakowsky und Anna­maria Geiger; Frank Möbus ist neuer Vorsit­zender. Ausge­schie­den sind Gerhard Scharner, Stephan Fer­ne­ding, Thedel v. Wall­moden und Rebekka Haber­mas. Aufgrund der ungüns­tigen Zins­entwick­lung konnten keine größeren Erträge erwirt­schaftet werden, bedauert der neue Beirats­vorsit­zende. Um die Viel­falt der Göttin­ger Kultur­szene noch besser fördern zu können, bittet der Beirat die Göttin­ger Bürger deshalb um Zu­wen­dungen an die gemein­nützige Göttin­ger Kultur­stiftung.
Nächster Termin für Anträge auf Unter­stüt­zung kultu­reller Aktivi­täten ist der 1. Okto­ber. Form­lose Anträge mit ausführ­licher Projekt­beschrei­bung und Kos­ten-/Finan­zierungs­plan können beim Fach­dienst Kultur der Stadt Göttin­gen im Neuen Rat­haus einge­reicht werden.

Linde-Preis 2012
Andrzej Bart
und Stephan Wackwitz

pdg — Der von den beiden Partnerstädten Thorn (Toruń) in Polen und Göttingen gemeinsam gestiftete und zum 17. Mal vergebene Samuel-Bogumił-Linde-Litera­tur­preis geht für das Jahr 2012 an den polni­schen Schrift­steller, Dreh­buch­autor und Doku­mentar­fil­mer Andrzej Bart und an den deut­schen Essay­isten und Schrift­steller Stephan Wack­witz. Der Preis wird am 1. Juli im Alten Rathaus in Göttin­gen verlie­hen. Beide Preis­träger und eine Dele­gation aus Toruń werden anwe­send sein.Weitere Informationen

Festspiel-Region
Kooperation von
Händel-Festspielen,
Gandersheimer Domfestspielen,
Walkenrieder Kreuzgangkonzerte

Noch ungenutzte Möglichkeiten wollen die drei Konzert­veran­stalter zusammen mit dem Land­schafts­verband Süd­nieder­sachsen erschlie­ßen. Der kom­munale Verband für regionale Kultur­förde­rung unter­stützt die Veran­stalter nicht nur mit Zuschüs­sen, sondern regte auch diese Zusam­men­arbeit an. Bei jedem der drei Fest­spiele wird nun für die beiden anderen gewor­ben. Die Mit­glieder der jewei­ligen Träger­vereine bekom­men bei den Partnern ermä­ßigten Ein­tritt. Über die Verteiler der einzel­nen Veran­stalter werden nun auch Infor­matio­nen der anderen verschickt. Schließ­lich werden auch Kopro­duktio­nen geplant, ein Konzert der Hän­del-Fest­spiele soll zum Beispiel in Walken­ried statt­finden.
„Wir erreichen mit geringem Zusatz­auf­wand neue Ziel­gruppen“, sagt dazu Christian Doll, der Inten­dant der Dom­fest­spiele. Klaus Liebing, stell­vertre­tender Land­rat in Oste­rode, sieht für die Zukunft noch Ent­wick­lungs­poten­zial: „Wenn sich diese Zusam­men­arbeit bewährt, ist da noch mehr drin. Süd­nieder­sach­sen ist eine Kultur­region!“
www.festspielsommer-suedniedersachsen.de
Restkarten für Händelfestspiele
Nachdem nicht in Anspruch genommene Sponsorenkontingente in den Verkauf kommen, gibt es wieder Tickets für Opernvorstellungen sowie für alle Konzerte und Veranstaltungen in Göttingen und in der Region.
www.haendel-festspiele.de

GSO im Mai
Virtuos, romantisch, jung
Tianwa YangUnter diesem Mot­to kündigt das Göt­tin­ger Sym­pho­nie Or­ches­ter sein neues Pro­gramm für den klas­si­schen Früh­lings­monat an, der zu­dem ganz unter dem Ein­druck der be­vor­ste­hen­den Hän­del-Festspiele steht. Die chinesische Violinistin Tianwa Yang macht den Auftakt, sie gilt in der Musikwelt aufstrebendes Talent und hat bereits mit 13 Jahren – als jüngste Interpretin weltweit – die 24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD einspielt. Am 13. Mai, wenn das Göttinger Symphonie Orchester anlässlich des diesjährigen Johann-Joachim-Quantz-Konzerts in Scheden gastiert, sowie am 20. Mai: Im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele sind Bearbeitungen von Werken Georg Friedrich Händels zu hören, Solistin des Abends ist die Göttinger Pianistin Julia Bartha. Veranstaltungen.

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Wissenschaft

Physik
Membranverschmelzung
Neue Einblicke durch Röntgen
pug — Membrane bestehen im We­sent­lichen aus einer Lipid­doppel­schicht und Mem­bran­protei­nen und verhin­dern die unkon­trollierte Durch­mischung von Stoff­wechsel­produk­ten und Ionen. Bei einer Vielzahl von biolo­gischen Prozes­sen – wie beispiels­weise bei der Nerven­reizlei­tung, der Befruch­tung oder der Ausschei­dung von Stoff­wechsel­produk­ten aus der Zelle – ist jedoch eine kontrol­lierte Ver­schmel­zung von Mem­bran­en erfor­der­lich, die soge­nannte Mem­bran­fusion. Biophysiker der Univer­sität Göttin­gen haben sich nun eines Tricks bedient, um die drei­dimen­sionale Struktur bei der Ver­schmel­zung von Mem­branen mit der Röntgen­beugung aufzu­klären.Weitere Informationen

Physik
Extreme UV-Strahlung erzeugt
pug — Wissenschaftlern der Universi­tät Göt­tingen und der Univer­sität Leipzig ist es gelun­gen, die Erzeu­gung von extrem ultra­violet­ter Strah­lung an Nano­struk­turen mit Laser­pulsen in ein neues Licht zu rücken. Die Forscher konnten einen bisher in großen Teilen unver­stan­denen physi­kali­schen Mecha­nis­mus auf­klä­ren.Weitere Informationen

Forstwissenschaft/Waldökologie
Verbesserte Laubholznutzung
pug — Die verbesserte Nutzung von Laub­holz in Deutsch­land ist das Ziel eines neuen For­schungs­projekts an der Univer­sität Göttin­gen. Gemein­sam mit Koope­rations­partnern aus der Forst- und Hol­zwirt­schaft wollen die Wis­sen­schaft­ler/in­nen verschiedene laub­holz­basierte Produkte entwickeln. Dabei sollen die Poten­tiale von Laubholz effizienter und wirt­schaft­licher als bisher genutzt werden. Die Nach­wuchs­gruppe ist an der Fakultät für Forst­wissen­schaften und Wald­ökologie ange­siedelt. Die Fach­agentur Nach­wach­sende Roh­stof­fe e.V. fördert das Projekt fünf Jahre lang mit Mitteln des Bundes­ministe­riums für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz.Weitere Informationen

DLR
Wanderheuschrecken
im Windkanal

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) zusam­men mit der Univer­sität Oxford und der Mess­tech­nik-Firma La Vision den Flug von Heu­schrecken und Motten in einem Wind­kanal in Göttin­gen unter­sucht. Modernste Mess­tech­nik machte die Luft­strö­mung hinter den Tieren in bislang uner­reich­ter drei­dimen­sio­naler Auf­lösung sicht­bar.Weitere Informationen

Hochschulranking
Göttingen schneidet gut ab
pug — Im aktuellen Hochschulranking des Cen­trums für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) belegt die Uni­ver­sität Göttin­gen in fünf Fächern Plätze in der Spitzen­gruppe. Mit insge­samt 32 Fächern und mehr als 300 analy­sierten Univer­sitäten und Fach­hoch­schulen in Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz und den Nieder­landen ist das CHE-Hoch­schul­ran­king das um­fas­sendste und detail­lier­teste Ranking im deutsch­sprachi­gen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Aus­stat­tung und For­schung berück­sichtigt die Rang­liste Urteile von mehr als 250.000 Studie­ren­den über ihre Studien­bedin­gun­gen.
www.zeit.de/hochschulranking

Wissenschaftspreis 2012
Bundestag schreibt aus
Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek ruft zur Teilnahme am Wissen­schafts­preis des Deutschen Bundes­tages auf. Noch bis zum 1. Juli können sich Akade­miker mit ihren For­schungs­arbeiten zum Parla­menta­rismus bewer­ben. Der Preis ist mit 10.000 dotiert und wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen. „Viele Bereiche der Parla­ments­geschich­te sind bis heute nicht wissen­schaft­lich unter­sucht. Das zeigt, wie viel­schichtig die parla­menta­rische Demo­kratie ist. Gleich­zeitig ist und bleibt es wichtig, dass sich auch die Wissen­schaft stetig mit Fragen des Parla­menta­rismus ausein­ander­setzt. Nur so werden wichtige Vor­gänge der Parla­ments­historie auch künftig tiefge­hend betrachtet und in Erin­ne­rung gehal­ten“, so Knopek. Gerade aus Uni­versi­täts­stadt Göttin­gen erhofft er sich Beiträge, die für den Wett­bewerb in Frage kom­men.
Die wissenschaftlichen Beiträge, in der Re­gel Dissertationen und Habili­tations­schrif­ten, kön­nen sowohl vom Autor selbst als auch von Drit­ten vorge­schla­gen werden. Die Werke müssen in dreifacher Aus­ferti­gung und nach Abschluss der gege­benen­falls voran­gegan­genen akade­mischen Verfah­ren einge­reicht werden. Der Bewer­bung ist ein Lebens­lauf beizu­fügen. Berück­sichtigt werden nur bereits publi­zierte Arbei­ten, die seit dem 1. Juli 2010 erschie­nen sind. Die Auswahl der Preis­träger erfolgt durch eine hoch­karätig besetzte Fach­jury aus Wissen­schaft­lern unter­schied­licher Fach­rich­tun­gen.
Kontakt: Deutscher Bundestag, Fach­bereich WD 1 – Wissenschaftspreis, Platz der Repu­blik 1, 11011 Berlin. E-Mail: vor­zim­mer.wd1@bundestag.de, Telefon: 030 227-37410 / Fax: 030 227-36464.

Biodiversität
Natürlicher Pflanzenschutz
durch Bodenbakterien

pug — Pflanzen leben eng mit Boden­bak­terien zusam­men: Sie fördern eine spezifische mikro­bielle Gemein­schaft, die die Wurzeln besiedelt und das Wachs­tum der Pflanzen verbes­sert. Bestimmte Bak­terien wie die Pseudo­monaden bilden Wirk­stoffe, die die Wirts­pflanze gesund halten und vor Krank­heitser­regern schützen. Wissen­schaf­tler der Uni­versi­tät Göttin­gen konnten zeigen, dass die Vielfalt der mikro­biellen Gemein­schaften entschei­dend für ihre schüt­zende Wir­kung auf Pflan­zen ist. Sie bildeten Bak­terien­gemein­schaf­ten von hoher und gerin­ger Viel­falt und fanden heraus, dass sich Gemein­schaf­ten mit höherer Viel­falt schlechter ent­wickel­ten und dann nicht mehr in der Lage waren, die Wirts­pflan­zen vor Krank­heiten zu schützen. Die Ergeb­nisse der Studie wurden in der Fach­zeit­schrift Ecology Let­ters veröf­fent­licht.Weitere Informationen

Kulturwissenschaften
Gastprofessur aus der Schweiz
pug — Die Schweizer Kultur­wissen­schaft­lerin Dr. Brigitte Frizzoni von der Univer­sität Zürich über­nimmt im Som­mer­semester 2012 eine Gast­professur an der Uni­versität Göttin­gen. Seit April dieses Jah­res forscht und lehrt sie am Institut für Kultur­anthro­polo­gie / Euro­päi­sche Ethno­logie in Göttin­gen. Dr. Frizzoni ist spezia­lisiert auf den Bereich popu­läre Litera­turen und Medien sowie Formen der Unter­haltung. Sie unter­sucht litera­rische Gat­tungen wie den Krimi­nal­roman, Fernseh-Unter­haltungs­for­mate wie Serien, Tele­novelas und Reali­ty-TV, außerdem Film­gattun­gen und Produk­tions­stile von Holly­wood bis Bolly­wood und deren Rezeption. In Göttingen bietet sie für Studie­rende in diesem Semester unter ande­rem das Seminar „Fortset­zung folgt“ sowie eine Lehr­veran­staltung zum Krimi an. Darüber hinaus arbeitet sie mit den Wissen­schaft­lern der DFG-Forscher­gruppe „Ästhetik und Praxis populärer Serialität“ zusam­men.

Biodiversitätsforschung
Luftbilder zeigen
Artenvielfalt am Waldboden

pug — Die Lücken im Kronendach eines Waldes geben Aufschluss über die Artenvielfalt am Waldboden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Göttingen. Die Wissenschaftler hatten mithilfe von unbemannten Flugdrohnen Luftbilder von deutschen Laub- und Mischwäldern gemacht. Anhand der Aufnahmen konnten die Forscher zeigen, dass zwischen den Lücken im Kronendach eines Waldes und der Artenvielfalt am Waldboden ein starker Zusammenhang besteht: Je unregelmäßiger die Lücken geformt sind, desto größer ist die Pflanzenvielfalt darunter.Weitere Informationen

DLR
Mikro-Antriebe
für Satelliten-Steuerung

Manöver im Weltall wie das Andocken zweier Raum­schiffe oder der Flug in Formation erfordern Steuer­düsen mit kleiner Leis­tung aber großer Präzi­sion. Der Erfor­schung solcher nur wenige Milli­meter großen Mikro-An­triebe widmet sich jetzt ein inter­natio­naler For­schungs­verbund unter Leitung des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR) in Göttin­gen. Weitere Informationen

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Klimaschutz
Stadt Göttingen gewinnt Förderpreis
„Masterplan 100% Klimaschutz“

pdg — Die Stadt Göttingen zählt zu den 19 deutschen Kommunen, die mit dem Förder­preis „Masterplan 100% Klima­schutz“ ausge­zeichnet worden sind. Verbunden damit ist nach Angaben der Verwal­tung eine finan­zielle Förderung durch das Bundes­ministe­rium für Umwelt, Natur­schutz und Reaktor­sicherheit in Höhe von fast 430.000 Euro in den nächsten vier Jahren.

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Anerkennenswerte Leistung: Dina Epperlein und Dezernent Thomas Dienberg bei Verleihung der Urkunde mit Minister Norbert Röttgen
SpacerFoto: Thomas Koehler/photothek/BMU

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer würdigte die Auszeich­nung als deutliche Aner­kennung der städtischen Klima­schutz­aktivi­täten in der Vergan­genheit, aber auch als Verpflich­tung, diese Arbeit noch inten­siver fortzu­setzen. Dass Göttingen zur kleinen Schar der besonders vorbild­lichen deutschen Klima­schutz­kommu­nen gehöre, sei auch ein Verdienst der unter der Leitung von Dinah Epperlein im Fachdienst Energie und Klima­schutz tätigen Mitarbei­ter/innen. Epperlein hatte am Montag, 7. Mai, gemein­sam mit Stadt­baurat und Umwelt­dezernent Thomas Dienberg die Urkunde aus den Händen von Bundes­umwelt­minister Norbert Röttgen im Rahmen eines Fest­aktes in der Bundes­haupt­stadt entgegen­genom­men. Der Minister lobte die hervor­ragenden Strategien und Maßnah­men, mit denen die 19 Kommunen als Pioniere der Energie­wende voran­gingen. Neben Göttingen wurden u.a. auch die Städte Frank­furt / Main, Herten, Hannover, Rostock, Heidel­berg, Osnabrück und Flensburg sowie die Region Hannover ausge­zeichnet.

Klimaschutz stelle für die Stadt Göttin­gen eine zentrale Aufgabe dar, die nicht nur global, sondern ganz konkret auch für die Zukunft Göttin­gens und seiner Menschen wichtig sei, betonte der Ober­bürger­meister in einer Stellung­nahme. Als allgemeiner Leitsatz für Klima­schutz Göttingen gilt, dass vorrangig Energie­umsatz vermieden und erst dann die benötigte Energie oder Verkehrs­leistung so effizient und umwelt­freund­lich wie möglich zur Verfü­gung gestellt werden soll. Deshalb haben Energie­einspa­rung, Energie­effizienz sowie Verkehrs­vermei­dung einen besonders hohen Stellen­wert. Für den Rest­energie­bedarf sollen langfristig zu einem erheb­lichen Anteil lokale oder regionale erneuer­bare Energie­träger genutzt werden. Auch hierbei spielen effiziente Erzeu­gungs­technolo­gien eine besondere Rolle.

Aktuell werden in Göttingen jährlich knapp eine Million Tonnen Kohlen­dioxid (CO2) emittiert, davon rund ein Viertel aus dem Verkehrs­bereich. Bezogen auf die Einwoh­nerzahl waren dies im Jahr 2008 etwa 7,8 Tonnen CO2-Äquiva­lente pro Kopf, etwa 11% weniger als im Vergleichs­jahr 1990. Die Evaluie­rung des Verkehrs­entwick­lungsplan 2000 im Jahr 2010 zeigt für den Binnen­verkehr im Zeitraum von 1999 bis 2009 eine sehr positive Entwicklung. Der CO2-Ausstoß hat sich um etwa 25% verringert. Die Fortschrei­bung des Klima­schutz­konzepts zu einem Masterplan für den Weg zur Klima­neutra­lität mit Zeithorizont bis 2050 beinhaltet neben technischen Frage­stellun­gen wie dem Einsatz neuer Effizienz-, Erzeugungs- oder Speicher­technolo­gien insbe­sondere auch die Unter­suchung und Erprobung, wie der gesell­schaft­liche Wandel angestoßen und voran­gebracht werden kann. Dabei gelten folgende Aspekte besondere Heraus­forde­rungen:

  • Konstruktive Einbeziehung möglichst viele Bürge­rinnen und Bürger sowie Einrich­tungen und Unter­nehmen
  • Lösungen zur Treib­hausgas­reduktion in Stadt­teilen mit histo­rischer, durch den Krieg kaum zerstörter Gebäude­substanz unter Wahrung ihrer baukul­turellen Integrität
  • Bedarfsangepasste Mobilitäts­angebote zur weiteren Erhöhung des Anteils des Umwelt­verbundes am Gesamt­verkehrs­aufkom­men im Binnen, Quell- und Zielverkehr
  • Wandel der Stadtwerke Göttingen AG vom Energie­versor­gungs­unterneh­men zum Energie­effizienz- und Klima­schutz­dienst­leistungs­unterneh­men
  • Integration des Klima­schutzes in allen Bereichen der Hochschul- und Forschungs­einrich­tungen von der Reduktion und Deckung des Energie­bedarfs bis zur Forschung und Lehre
  • Entwicklung von Koope­rations­projekten von Stadt und Region zur Deckung des Rest­energie­bedarfs mit erneuer­baren Energien.
    www.klimaschutz.goettingen.de

 

Nachhaltigkeit
Transition Town Initiative „Göttingen im Wandel“ ausgezeichnet
Rat verleiht Qualitätslabel für besonders zukunftsweisende Initiativen
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat die 100 bemerkenswertesten Initiativen und Ideen ausgezeichnet, die eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland vorantreiben. Ihr ideenreiches Engagement ist Beweis und Motivation dafür, dass Nachhaltigkeit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens möglich ist. Die Transition Town Initiative „Göttingen im Wandel“ gehört dazu.

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Kosten und Erträge gemein­sam teilenSpacerFoto: Solid. Landwirtschaft

Die Transition Town-Bewegung entsprang der Erkenntnis, dass sowohl die nationale wie auch die internationale Politik auf die Herausfor­derungen des Klima­wandels und der bevorste­henden Erschöpfung der weltweiten Ölvor­kommen nicht adäquat reagiert und daher am ehesten „von unten“, also in den Kommunen, darauf reagiert werden müsse. Aus der Bewegung heraus sind viele Gemein­schafts­projekte entstanden, insbeson­dere zur Stärkung der regionalen Wirtschaft – in Göttin­gen zuletzt das Projekt „Solida­rische Landwirt­schaft“, bei dem Interes­sierte lang­fris­tig mit einem Hof zusam­men­arbeiten, sich die jähr­lichen anfallenden Kosten dieses Hofes gemein­sam teilen und im Voraus finanzieren und dafür im Gegenzug einen entspre­chenden Anteil an der Ernte erhalten.

Der Rat für Nachhaltige Entwick­lung zeichnet jedes Jahr rund 100 Projekte aus. Das Label „Werkstatt N-Projekt 2012“ erhalten Projekte, die bereits umgesetzt werden. Um dem Prozess­charakter der nachhal­tigen Entwick­lung Rechnung zu tragen, werden neben den Projekten auch „Werkstatt N-Impulse“ ausge­zeichnet. Bei den „Impulsen“ handelt es sich um Beiträge, die in Form von Modellen, Entwürfen oder Proto­typen eine Idee für Nach­haltig­keit in die Gesell­schaft einbringen, deren Umsetzung als Projekt aber noch in der Zukunft liegt.
www.nachhaltigkeitsrat.de

 

Entschuldungshilfe / Zukunftsvertrag
Entschuldungshilfeprogramm beschlossen
Tumultartige Szenen im Ratssaal
Begleitet von Tröten und permanenten Zwischenrufen spätadoles­zenter Jugendlicher, die differen­zierteren Argu­menten trotz vielfäl­tigen persön­lichen Bemühens nicht zugänglich waren, wurde am 26. April wie erwartet ein heftig umstrit­tenes Programm zur Entschuldung des Göttinger Haushalts mit großer Mehrheit vom Rat auf den Weg gebracht. Inwieweit sich die Nieder­sächsi­sche Landes­regierung dem gegenüber aufgeschlos­sen zeigt, wird sich erst noch heraus­stellen müssen – einst­weilen bindet das Vertrags­werk nur die Göttinger Verwaltung.

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Denkwürdiger Tag: Wolf­gang MeyerSpacerFoto: vs

Weder Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, der an diesem für ihn in der Rückschau wahr­scheinlich denkwürdigen Tag seinen Geburtstag beging und unter lautem „Happy Birthday to you“-Gejohle am Reden gehindert wurde, dies aber dennoch zunächst tapfer weiter versuchte, noch seinem Partei­kollegen und Fraktions­vorsitzen­den Frank-Peter Arndt gelang es, sich dem zuhö­rungs­willigen Teil des Publikums verständlich zu machen. Gleicher­maßen unver­ständlich war die Reaktion der das Entschul­dungs­hilfe­programm ablehnenden Fraktions­mitglieder der Göttinger Linke und der Piraten-Partei auf die massiven Störungen der im Saal anwesenden selbster­nannten Demokratie­wächter, die sich bei deren Redebei­trägen übrigens erkennbar zurück­hielten – sie blieb nämlich völlig aus. Dabei hätten gerade sie, die nicht permanent nieder­geschrieen wurden sondern wohl noch am ehesten Gehör bei den offenbar teilweise organisiert Empörten gefunden hätten, die Chance gehabt, Anhängern des im Ratssaal zelebrierten Polit-Happe­nings sowohl die Grund­regeln einer parlamen­tarischen Demo­kratie als auch die eines politi­schen Diskurses auf Augen­höhe wenigs­tens nahezu­bringen.

Humke Spacer
„Knebelung“: Patrick HumkeSpacerGöLinke

Mitglieder der Göttinger Linken sprachen vom „Durchpeitschen“ und einer, wenn auch freiwilligen, „Knebelung“ durch den zur Debatte stehenden Vertrag. Die Piraten gingen gar noch einen Schritt weiter indem sie postulierten, die Ratsmit­glieder hätten sich mehr­heitlich entschieden, „den Erpres­sungen der Landes­regierung nachzu­geben“. Das brachte, auch wenn eine solche Aussage nachweislich falsch ist, immerhin etwas Ruhe in die Reihen der Störer, konnten sie sich damit doch eher identifi­zieren als mit Aussagen von Befür­wortern des Vertrags. Niemand jedoch ist gezwungen, einen solchen Vertrag, wie er hier in Rede steht, abzu­schließen. Wäre dies so, gäbe es nämlich keine Alter­native, und nur weil eben kein Zwang besteht, können die Gegner eines solchen Vertrages auch dessen Ableh­nung fordern. Tatsächlich handelt es sich um ein Angebot der Landes­regierung – um ein Angebot allerdings, das kaum eine Kommune ausschla­gen kann, weil ihr, wiederum durch Zutun von Landes- wie Bundes­regie­rung, das Wasser bis zum Halse steht. Eine Kommune, die auf diesen Deal eingeht, wird aller­dings die Bedin­gungen der Landes­regierung, jedenfalls weitest­gehend, zu akzep­tieren haben.

„Amused“ sein über einen solchen Deal muss man deshalb nicht. Ihn nicht in Erwägung zu ziehen, sondern kategorisch abzulehnen, ohne die Konse­quenzen einer solchen Ablehnung differen­ziert zu betrachten, ist aber mindes­tens fahrlässig. Das mag man pubertie­renden Heran­wachsen­den noch durchgehen lassen. Bei Erwach­senen hingegen fällt das schon sehr viel schwieriger.
DownloadDas Entschuldungshilfeprogramm und den Vertragsentwurf mit der Niedersächsischen Landesregierung
erhalten Sie über das Download-Symbol.

 

Internetauftritt der Polizeidirektion wird bürgerfreundlicher
ma — Im Zuge der landesweiten Umstellung des Internetangebotes der Polizei Niedersachsen auf ein modernes Redaktionssystem, hat auch die Polizeidirektion Göttingen mit ihren Dienststellen einen neuen Internetauftritt erhalten..

Das Internetangebot der Polizei­direktion Göttingen (www.pd-goe.polizei-nds.de) umfasst alle wesent­lichen Bereiche wie Fahn­dungen, Presse­mittei­lungen, Veranstal­tungen, Dienst­stellen­übersichten mit Erreich­barkeiten und ergänzt mit regionalen Bezügen die landes­weiten Angebote (www.polizei-nds.de) zu den Themen Verkehr, Krimi­nalität und Prävention. Weitere Neue­rung sind die kurzen und einpräg­samen Internet­adressen, mit denen die Bürge­rinnen und Bürger ihre Dienst­stellen zukünftig aufrufen können. Für die Polizei­inspek­tion Göttingen lautet sie www.pi-goe.polizei-nds.de.

„Mit der Neugestaltung unseres Internet­angebotes auf Basis eines modernen Redak­tions­systems haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung der sich ständig fortent­wickeln­den Online-Medien gemacht. Zukünf­tig können wir noch schneller auf Ereig­nisse reagieren und die Bürge­rinnen und Bürger über das Internet informieren“, meint der Göttinger Polizei­präsident Robert Kruse dazu.

 

Metropolregion
Schaufenster für E-Mobilität
Die Bundesregierung hat Anfang April entschieden, dass die Niedersächsische Bewerbung der Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg als eine von Vieren zum nationalen „Schaufenster Elektromobilität“ gefördert wird. Sie war damit unter insgesamt 23 Bewerbungen erfolgreich.

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Marketing für E-Mobilität: OB Wolfgang Meyer, Kreisrätin Christel Wemheuer, Heiko Lohr­engel, Geschäfts­führer CNE Centrum Neue Energie (Jühnde), und Landrat Bern­hard ReuterSpacerFoto: Wolfgang Beisert

Zwischen 30 und 50 Millionen Euro Fördermittel fließen damit in den kommenden drei Jahren zur Förderung der Elektromobilität in die Region. Auch die in Südniedersachsen angesiedelten Teilprojekte können damit jetzt vorangebracht werden. Dazu zählen der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektroautos, Car-Sharing-Konzepte sowie ein intelligentes Strommanagement; Projekte, die vom Centrum Neue Energien (CNE) in Jühnde koordiniert werden. Das besondere Augenmerk liegt auf der Verbindung städtischer und ländlicher Räume mit Möglichkeiten dezentraler Energieproduktion und einem starken Pendlerverhalten. Dieser Ansatz ist eine wichtige Säule des Schaufensterantrages der Metropolregion. CNE-Geschäftsführer Heiko Lohrengel geht davon aus, dass jetzt mit voller Kraft an der Umsetzung der E-Mobilität in der Region gearbeitet werden kann.

Mit der Stadt und dem Landkreis Göttingen, der Universität sowie kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region habe man starke Partner an der Seite, mit denen man zügig erfolgreich an die Umsetzung gehen könne, so Lohrengel. Möglich geworden sei dies aber vor allem dank der erfolgreichen Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion sowie der Unterstützung der dortigen Geschäftsstelle. Die Stadt und der Landkreis Göttingen arbeiten gemeinsam mit dem CNE an einem Konzept zur Umsetzung von E–Mobilität.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer freut sich über „herausragende Voraussetzungen, um nun das Thema Elektromobilität in Stadt und Region voranzubringen. Für mich ist die Elektromobilität allerdings nur ein sinnvoller Weg im Zusammenspiel mit dem konsequenten Ausbau regenerativer Energie und auch dies Thema werden wir weiter vorantreiben.“ Landrat Bernhard Reuter betont die Wichtigkeit der Elektromobilität bei der Energiewende im Landkreis Göttingen. Der Verkehr trage mit 20 Prozent bundesweit einen hohen Anteil am CO2-Ausstoß. Der Ausbau der E-Mobilität sei nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sie könne zudem für Pendler aus dem ländlichen Raum bei weiter steigenden Benzinpreisen schnell zu einer echten Alternative werden. Und: „Ein großer Teil der Wertschöpfung bleibt bei erneuerbaren Energien vor Ort. Das stärkt den ländlichen Raum.“

 

Ökologie
Landschaftliche Struktur
bestimmt Erfolg ökologischer Maßnahmen

Göttinger Agrarökologen fordern abgestimmtes Konzept zur Förderung der Artenvielfalt
Weitere Studie zeigt negativen Einfluss intensiver Landwirtschaft auf den Wasserhaushalt

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Komplexe, artenreiche Landschaft mit vielfältigen Strukturen (links) und einfach strukturierte, artenarme Landschaft, bei der Ackerflächen dominieren (rechts)SpacerFotos: Univ. Göttingen / Susanne Schiele

pug — In der Landwirt­schaft können Maßnah­men zum Schutz der Umwelt finanziell durch die Euro­päische Union unter­stützt werden. Deshalb stellen Land­wirte im Rahmen von EU-Agrar­umwelt­maßnah­men auf ökolo­gischen Landbau um oder legen Hecken und blüten­reiche Acker­rand­streifen an. Laut einer Studie an der Univer­sität Göttin­gen eignen sich diese Maß­nah­men vor allem für arten­arme Land­schaften, die durch Acker­flächen geprägt sind. Land­schaf­ten, die ohne­hin sehr arten­reich sind – wie zum Beispiel Land­schaf­ten mit Wiesen, Wald­rändern und Acker­brachen in enger Nach­bar­schaft – profi­tieren kaum von weiteren klein­teiligen ökolo­gischen Verbes­serun­gen. Die Göttin­ger Forscher fordern nun einen diffe­ren­zier­ten und aufein­ander abge­stimm­ten Einsatz von ökolo­gischen Verbes­serun­gen für arten­reiche und arten­arme Land­schaften.

Eine weitere Untersuchung hat jetzt den negativen Einfluss intensiver Landwirtschaft auf den Wasserhaushalt von Ökosystemen bestätigt. Wissenschaftler der Universität Göttingen konnten zeigen, dass auf gedüngten Grünlandflächen deutlich mehr Regenwasser verdunstet als auf ungedüngten. Entsprechend weniger Regenwasser versickert im Boden, wo es dann bei der Bildung von Grundwasservorräten fehlt, die wiederum notwendig sind zur Gewinnung von Trinkwasser. Die Forscher gehen davon aus, dass die Kombination aus intensiver Bewirtschaftung und Klimawandel auch in einzelnen Regionen Mitteleuropas künftig unter Umständen zu Wasserknappheit in den Sommermonaten führen könnte.Weitere Informationen

 

Kulturpolitik
Am Boden zerstört

No Go Lab

wie hier die Protagonistinnen des DT-Projektes NoGoLab wirken die meisten Beteiligten der potenziell von den Einspar­vorschlä­gen der Göttinger Stadtver­waltung betroffenen Kultur­institutionen – und das nicht ohne Grund. Sie sollen – ebenso wie andere gesell­schaft­liche Gruppen – gleichfalls ihr Scherf­lein zur Gesun­dung der kommu­nalen Finanzen beitragen. Eine knappe Million Euro will die Verwal­tung selbst bereits im nächsten Jahr einsparen, und bei den sog. freiwil­ligen Leis­tungen, von denen zumeist die Göttin­ger Kultur­land­schaft profitiert, soll es in etwa noch einmal die gleiche Summe sein. Einen noch größe­ren Batzen aber wird die Allge­mein­heit auf sich nehmen müssen, sollten die Vorschläge umgesetzt werden. Die übrigens verhält sich – im Gegensatz zu den Inter­essen­verbän­den – erstaun­lich einsichtig: nicht nur, dass eine Mehr­heit generell dafür votiert, Schulden und Zins­belas­tungen für die weitere Zukunft mithilfe des Landes zu reduzieren – sie beteiligt sich mit ebenso skurrilen wie auch kon­struk­tiven Vorschlä­gen an der öffent­lichen Diskus­sion, wohin­gegen die betrof­fenen Kultur­träger zumeist über eine bloße Ableh­nung nicht hinaus­kommen.

Eine „Landkarte des Unmöglichen, Unerlaubten, des Verpönten, des Neuzubeschreitenden und des Niegetanen“ soll mit dem Theaterprojekt NoGoLab entworfen werden, von der Mitglieder des Labors 7 – zehn Labore mit durchschnittlich acht bis neun Mitgliedern im Alter von 11 bis 49 Jahren gibt es insgesamt – am 2. März mit ihrer selbst gestalteten Choreografie einen ersten Eindruck vermittelten. Ein gutes Motto vielleicht auch für die derzeit laufende kulturpolitische Debatte. Als „Arbeit an der Zukunft“ bezeichnet Mark Zurmühle dieses Projekt mit jungen Heranwachsenden, wie es ähnlich wohl auch eine Mutter während der ersten Diskussionsrunde über den Zukunftsvertrag am 22. Februar im Blick hatte: „Das ist für mich ganz wichtig, dass wir das machen“, erklärte sie, „auch für meine Kinder.“

Deutsches Theater fordert Beratergremium
Reinhart, ZurmühleDas Deutsche Theater hat sich inzwischen zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Fusion und Neuorganisation der beiden Bühnen geäußert. Einmal abgesehen davon, dass ein beabsichtigtes Zusammengehen nicht ,par ordre du mufti‘ angeordnet, sondern von dem rechtlich selbstständig agierenden Förderverein Junges Theater beschlossen werden müsste, zeige man sich jedoch grundsätzlich „offen für Gespräche“, heißt es in einer Stellungnahme. Im Hinblick auf die Theaterarbeit für Kinder und Jugendliche scheint der „Standort Ottfried-Müller-Haus von seiner räumlichen Atmosphäre und seiner zentralen Lage her optimal, um den künstlerischen Wirkungskreis in dieser Richtung auszubauen“, erklären Intendant Mark Zurmühle und Verwaltungschefin Bettina Reinhart (Abb.). Allerdings sei eine „rechtliche und organisatorische Prüfung der städtischen Pläne durch eine externe Fachinstanz … zwingend erforderlich“, fahren sie fort und bringen als eine solche Fachinstanz den Deutschen Bühnenverein ins Spiel, um den städtischen Vorschlag dezidiert zu prüfen und stichhaltige Zahlen über einen möglichen Einspareffekt zu ermitteln.

Als nächsten Schritt fordert das Deutsche Theater bei einer möglichen Konkretisierung der städtischen Pläne, ein Beratergremium aus Vertretern beider Häuser, deren Aufsichtsräten und Betriebsräten, Mitgliedern der Stadtspitze sowie des Deutschen Bühnenvereins zu bilden, um sämtliche Details zu erörtern und kritisch zu hinterfragen. Ohne dieses Gremium ließe sich ein solches Unterfangen nicht auf eine solide Grundlage stellen „und nichts wäre aus der Sicht des DTs fataler als ein Konzept, das langfristig nicht tragfähig ist und die Existenz der beiden Häuser in der Zukunft gefährden könnte“.

Gremien aber brauchen ihre Zeit, und viel Zeit bleibt nicht mehr. Nach den Plänen der Verwaltung soll der Rat spätestens Mitte des Jahres über eine Entschuldungshilfe („Zukunftsvertrag“) für Göttingen entscheiden. Noch sind etwa 400 bis 500 Millionen in jenem Topf des Landes, aus dem sich nicht nur Göttingen, sondern etliche niedersächsische Kommunen bedienen wollen und die Lösung ihrer Probleme erhoffen. Und schon jetzt führt das Land Verhandlungen mit mehr Gemeinden, als Geld vorhanden ist. Ein Zukunftsvertrag ist also auch ein Wettlauf mit der Zeit.
Mehr zum Thema Entschuldungshilfe im aktuellen Heft.

 

Google
Neue Datenschutzerklärung
nach deutschem Recht angreifbar

Zum 1. März führt Google neue, einheitliche Datenschutzbestimmungen ein, sie ersetzen die über 60 Datenschutzerklärungen der verschiedenen Dienste. Vorteilhaft für den Nutzer ist das nur auf den ersten Blick, hat die Stiftung Warentest herausgefunden. Google bleibt in den Formulierungen auffällig vage und räumt sich auf diese Weise weitreichende Rechte ein, die nach deutschem Recht angreifbar sind.

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Nutzer in trügerischer Sicherheit wiegen: Googles DatenschutzSpacerScreenshot

Die neue Datenschutzerklärung ist zwar besser strukturiert und insgesamt verständlicher als ihre zahlreichen Vorgänger. Trotzdem gelingt es Google nicht, die versprochene „höchstmögliche Transparenz“ herzustellen. Die etwa neunseitige Erklärung wimmelt geradezu von äußerst dehnbaren Formulierungen wie „möglicherweise“ (15 Mal) und „gegebenenfalls“ (zehn Mal).

Dies zeigt beispiel­haft die Klausel, die zukünftig die umfassende Profilbildung ermöglichen soll: „Unter Umständen verknüpfen wir personen­bezogene Daten aus einem Dienst mit Informationen und personen­bezogenen Daten aus anderen Google-Diensten.“ Damit weiß ein Nutzer nicht, ob und wann es zu einer Verknüpfung kommt und ob er jemals etwas davon erfährt. Nach deutschem Recht sind solche schwammigen Formulie­rungen angreifbar.

Die Stiftung Warentest empfiehlt Nutzern, die einer umfassenden Profil­bildung durch Google gegensteuern möchten, ihre Internet­aktivitäten auf Dienste bei unterschied­lichen Anbietern zu verteilen. Zudem sollten Cookies in regel­mäßigen Abständen gelöscht werden.
Der vollständige Bericht ist online unter www.test.de abrufbar.

 

Großraum Südniedersachsen
Umweltschutzverbände pochen auf nachhaltige Entwicklung

Spacer Leinetal
  Noch wenig erschlossen – zum Kummer von Regionalplanern: LeinetalSpacerFoto: vs

Im Zuge vielfältiger Überlegungen zu einer politischen Neustruk­turie­rung Süd­nieder­sachsen macht die Göt­tinger Kreis­gruppe des Bundes für Umwelt und Natur­schutz Deut­schland e.V. (BUND) darauf auf­merk­sam, dass die Zukunfts­fähig­keit der Region neben der großen Bedeu­tung einer regio­nalen Raum­ordnung vor allem in einer inhalt­lichen Entwick­lung in Rich­tung Nach­haltig­keit zu finden ist.

„Die Stadt Göt­tin­gen und ihr Tochter­unter­neh­men, die Gesell­schaft für Wirt­schafts­förde­rung und Stadt­ent­wick­lung Göttin­gen mbH (GWG), betreiben mit Nach­druck die weitere Ent­wick­lung des Güter­verkehrs­zen­trums (GVZ) Göttin­gen. Dazu sind in den Teilab­schnit­ten 1) GVZ am Güter­bahn­hof (Kern-GVZ), 2) GVZ Nord­anbin­dung und 3) GVZ Erwei­te­rungs­stand­ort Siek­anger wesent­liche Fort­schritte erzielt wor­den, die anläss­lich des Besuches des Staats­sekre­tärs im Nie­der­sächsi­schen Minis­terium für Wirt­schaft, Arbeit und Verkehr … vorge­stellt wer­den.“
Aus einer Pressemittteilung vom selben Tag.
 

Die Re­gion Süd­nieder­sachsen wurde vor kur­zem noch im bun­des­weiten Wett­be­werb „Re­gio­nen der Zu­kunft“ ausge­zeich­net. Eini­ge posi­tive An­sätze konn­ten ange­führt wer­den, die in Rich­tung Zu­kunfts­fähig­keit und Nach­haltig­keit zeigen. Aktuelle Ent­wick­lun­gen gefähr­den aller­dings dieses an­spruchs­volle Ziel. Nach­haltig­keit bedeu­tet hier eine Ent­wick­lung hin zu einer Region mit hoher Lebens­qualität, die sozia­len Sys­teme quali­tativ zu stärken und die natür­lichen Lebens­grund­lagen, sowie die Bio­diver­sität zu erhalten.

Mehrere negative Trends zeichnen sich nach Auf­fas­sung der Umwelt­schutz­organi­sation inzwi­schen ab, die bei ihr und in großen Teilen der Bevöl­ke­rung erheb­liche Beden­ken aus­lösen.Weitere Informationen

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Kurz & bündig
Politik · Wirtschaft · Gesellschaft


Politik und Verwaltung

Verwaltung
Ausschuss- und Ortsratssitzungen
Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten,
SpacerIntegration und Gleichstellung:
21. Mai.
Ausschuss für Finanzen,
SpacerWirtschaft und Feuerwehr:
22. Mai.
Ortsrat Nikolausberg: 24. Mai.
Ortsrat Roringen: 24. Mai.
Ausschuss für Bauen,
SpacerPlanung und Grundstücke:
24. Mai.
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft: 24. Mai.

Einzelheiten zu den Sitzungen auf Seite 1

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Himmelfahrt/Pfingsten
Terminänderungen
vor und nach den Feiertagen

pdg — Die Termine zur Abfuhr von Restabfällen, Papier­behälter, Bioton­nen und die Samm­lung der gelben Säcke verschie­ben sich in der Zeit von Pfingst­montag, 28.05., bis Freitag, 1.06 jeweils auf den näch­sten Tag. Die Tourist Infor­mation im Alten Rathaus hat an den beiden Pfingst­feier­tagen von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Das Städti­sche Museum am Ritter­plan ist für Besu­cher/in­nen am Pfingst­sonn­abend und -sonn­tag zwi­schen 11.00 und 17.00 Uhr zugäng­lich.

Holtenser Berg
Zweiter öffentlicher Bücherschrank
pdg — Einen weiteren öffentlichen Bücherschrank wird es ab Freitag, 25. Mai, auf dem Holtenser Berg in Göttingen geben. Um 12.00 Uhr wird Kultur­dezer­nentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck gemein­sam mit Elke Nie­meyer-Friebe (Verein Förde­rer der Straßen­sozial­arbeit), Antje Brock­müller (Städti­sche Woh­nungs­bau Göttin­gen GmbH) und Dietmar Linne (Beschäf­tigungs­förde­rung Göttin­gen) am Standort Europa­allee 17 die neue Bücher-Aus­leih­station ihrer Bestim­mung über­geben. Insge­samt soll es in Göttingen vier öffent­liche Bücher­schränke geben. Der erste von ihnen war vor einem Jahr in der Königs­ber­ger Straße vorge­stellt worden.

Städtepartnerschaften
OB und Bürgerdelegation in Cheltenham
Delegation aus Pau im Juni in Göttingen
pdg — Zur Teilnahme am „Olympic Torch“ in der englischen Partnerstadt Cheltenham reisen OB Wolfgang Meyer und eine Göttinger Bürger­delegation in der kom­menden Woche auf die Insel. Die Feier der Ankunft der olym­pischen Flamme in ihrer Stadt wollen die Chelten­hamer mit Gruppen aus allen ihren Partner­städten begehen. Deshalb startet der Bus der Bürger­delegation bereits am 20. Mai; die offizielle Vertretung der Stadt – neben dem OB auch Bürger­meis­terin Katharina Lankeit und Bürger­meister Wilhelm Gerhardy – reist erst am 22. Mai ab und wird schon zwei Tage später zurück erwartet.
Das Jubiläum der 30-jäh­rigen Partner­schaft Göttingens mit der südfranzö­sischen Stadt Pau wird nach Mitteilung der Stadt­verwal­tung mit einer Feier­stunde am Montag, 4. Juni, im Alten Rathaus begangen. Dazu wird sich eine Dele­gation aus Pau unter Leitung der stellvertretenden Bürger­meis­terin Anne Castera vom 3. bis 6. Juni in Göttingen aufhalten.

Statistik
Zwei auf einen Streich
Statistikpdg — Gleich zwei Veröffentlichungen sind jetzt beim Fachdienst Statistik und Wahlen neu erschienen. Die Göttinger Statistik im Westentaschenformat „Daten, Fakten, Zahlen“ Die Ausgabe 2012 mit Zahlen für das Jahr 2011 führt unkompliziert hin zu kompakten Informationen über Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Rat und Verwaltung und die Naturverhältnisse der Stadt. Sie ermöglicht einen schnellen Überblick über die wichtigsten Eckdaten zur Bevölkerung, zu Bauen und Wohnen, die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Wissenswertes aus Sport, Kultur, Tourismus sowie Bildung und Wissenschaft runden den Überblick ab. In der Online-Präsentation des Göttinger Statistischen Informationssystems GÖSIS finden Sie auch weitere statistische Informationen zur Stadt Göttingen und ihren Gebietsteilen.
Das „Göttinger Statistik-Journal“ 4/2011 erscheint vierteljährlich und präsentiert für die Monate Oktober bis Dezember 2011 und das zugehörige Quartal 4/2011 eine Vielzahl von Daten und Fakten über die Stadt Göttingen. Eingestreute farbige Grafiken im direkten Zahlenkontext erleichtern die Interpretation der tabellarischen Sachzusammenhänge. Weitere Informationen
Erhältlich beim Fachdienst Statistik und Wahlen im Neuen Rathaus oder online unter
www.goesis.goettingen.de / Statistische Publikationen.

Amtsblatt Nr. 9
pdg — Die Haushaltssatzung und die 2. Änderung der Satzung des Zweckverbandes für Tier­körper­beseiti­gung Süd­nieder­sach­sen-Han­nover sowie Be­kannt­machun­gen über die Ausle­gung des Ent­wurfes der Veror­dnung zur Festset­zung des Über­schwem­mungs­gebietes der Leine auf dem Gebiet der Stadt Göttin­gen, über die Ver­mes­sungs­arbei­ten für die Erstel­lung einer schall­techni­schen Unter­suchung (Lärm­sanie­rung) B 27, Göttin­gen-Hol­ten­ser Berg, Vor­arbei­ten auf Grund­stücken sind u.a. Themen der 9. Ausgabe des Amts­blatts für die Stadt Göttin­gen in diesem Jahr, die am Don­ners­tag, 3. Mai, erschienen ist.
Die vorbereitenden Arbeiten im Gelände für die 380-kV-Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar waren einziges Thema der vorherigen, 8. Ausgabe des Amtsblatts für die Stadt Göttingen.
Das Amtsblatt ist kostenlos im Info-Büro im Neuen Rathaus, im Alten Rathaus, in der Stadtbibliothek sowie in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende erhältlich und auch im Internet unter www.goettingen.de →Rathaus & OB →Politik & Rat →Amtsblatt zu finden.

Photovoltaik
Firmenpleiten politisch gewollt
Markt komplett weggebrochen
Der Göttnger FDP-Bundestagsabgeordnete Lutz Knopek spricht vom „Süßen Gift der Dauer­subven­tionen“ und einer „über­subven­tionier­ten Branche“, derweil führende Firmen eben dieser Branche in nun schon unschöner Regel­mäßig­keit die Grätsche machen. Sieht so die neue Mittel­stands­politik der Bundes­regie­rung aus, die nunmehr dutzend­weise Mitar­beiter einer innova­tiven Zukunfts­techno­logie auf die Straße stellt oder zum Arbeits­amt schickt?
Als (zunächst) letzten hat es nun den Bovender Her­steller Pairan getroffen, der erst vor kurzem dorthin umge­siedelt ist und erheb­liche Investi­tionen dafür getätigt hat. Pairan sieht vor allem die von der Regie­rung beschlossene Verschlech­terung bei der Vergü­tung für die Einspei­sung von Solar­strom in das öffent­liche Netz als Haupt­ursache dafür, dass nunmehr der wichtige Markt für kleine und mittlere Anlagen „komplett wegge­brochen“ ist. Es sind jene Anlagen, für die sich insbe­sondere auch Eigen­heim­besitzer interes­sieren, die ihre Immo­bilie damit ener­getisch sanieren möchten, denen nun aber das Inter­esse daran schwindet. Man stelle sich einmal vor, die Bundes­regie­rung würde in gleicher Höhe von einem Tag auf den anderen die Subven­tionen für die Land­wirt­schaft zusam­menstrei­chen.
Der von Knopek heftig kritisierte Grünen-Land­tagsab­geord­nete Stefan Wenzel („Anwalt einer über­subven­tionier­ten Branche“) hofft derweil, dass Pairan noch gerettet werden kann: „Die Landes­regie­rung muss prüfen, ob hier eine gezielte Bürg­schaft helfen kann“ – soll also einen Karren wieder flott machen, den die Bundes­regie­rung vorsätz­lich in den Sand fährt. Es sei immer Konsens gewesen, so der Grüne, dass die Ein­speise­vergü­tung stetig und verläss­lich sinken müsse. Darauf könnten und müssten sich Unter­nehmen einstel­len. Verant­wor­tungs­los sei aber eine Kürzung, die die Förde­rung inner­halb weniger Wochen um über 30 Prozent kürze und die Unter­nehmen in den Konkurs treibe. Damit werde das Vertrauen in die gesell­schaft­lichen Rahmen­bedin­gun­gen beschä­digt.
„Die Solartechnik kann das Geschäfts­modell der großen Strom- und Ölkon­zerne in ein bis zwei Jahr­zehnten in Frage stellen“, sagte Wenzel. Diese Zukunfts­techno­logie dürfe man nicht ins Ausland vertrei­ben, vielmehr müsse man die Tech­nologie­führer­schaft anstreben. Moderne Konzen­trator-Solar­zellen könnten künftig Wirkungs­grade von bis zu 40 Prozent erreichen. Auch Konkur­renz aus China sei kein Grund, diese Technik in Deutsch­land aufzugeben.
FDP-Mann Knopek ficht so etwas nicht an: Die Rück­füh­rung der Ein­speise­sätze war im Koali­tions­vertrag von Union und FDP im Bund ange­kün­digt worden und werde nun umge­setzt. Das klingt vor allem apodik­tisch, politisch weitsichtig klingt es nicht.

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Wirtschaft

Gewerbliche Wirtschaft

Arbeitsmarkt im April
In Südniedersachsen stabil
Mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosig­keit zeigte sich der Arbeits­markt Südnieder­sach­sens im April stabil. Die Zahl der Arbeits­losen sank im Ver­gleich zum März um 254 bzw. 1,6% auf 15.466. Binnen Jahresfrist ging die Arbeits­losen­zahl deut­lich um 2.148 bzw. 12,2% zurück.Weitere Informationen

Frauenbüro
Weibliche Beschäftigte
im Reinigungs- und Küchenbereich

pdg — Den demografischen Wandel aktiv angehen will das Frauen­büro der Stadt Göttingen im Rahmen des Landes­pro­gramms „älter, bunter, weiblicher – wir gestalten Zukunft!“. Modell­haft wurde die Situation der zu 100 Prozent weib­lichen Beschäf­tigten im Reini­gungs- und Küchen­bereich in den Blick genom­men. Mit dem Projekt­bericht „Wir werden älter – na und?!“ liegt nun eine quanti­tative und quali­tative Bestands­aufnah­me vor, in der die Ergeb­nisse über­sichtlich zusam­men­gefasst wurden. Weitere Informationen

Rettet den Regenwald
Die Euphorie, die sich einst um nachwachsende Rohstoffe als allein selig machender Ersatz für konventionelle Energieträger gebildet hatte, ist längst der Ernüchterung gewichen. Denn für die Gewinnung von Palm- und Sojaöl werden in Südamerika und Südostasien in großem Stil Urwälder vernichtet. Ebenso dafür, um unter dem Label der Ökologie in Europa angeblich umweltfreundlich gewonnene Nahrungs­mittel anbieten zu können – bevorzugt auch in Ökoläden. EU und selbst der Wissen­schaftliche Beirat der Bundes­regierung nehmen längst eine kritische Haltung gegenüber diesen „Alternativen“ ein. Die Organisation Rettet den Regenwald engagiert sich auf bewunderns­werte Weise für den Erhalt der letzten noch verbliebenen ökologischen Reservate – wovon letztlich unsere Zukunft abhängt – und ruft regelmäßig zu Kampagnen gegen deren weitere Zerstörung auf. Gö-Polis wird sie an dieser Stelle ebenso regelmäßig veröffentlichen und möchte seine Leser dazu animieren, sich am Erhalt unserer Lebensgrundlagen aktiv zu beteiligen. Immer, wenn Sie an dieser Stelle ein neues Bild vorfinden, gibt es eine neue Aktion bzw. Neues zu berichten.

Deutschland
Walschützer Watson verhaftet

Rettet den Regenwald
Paul Watson wurde mehrfach international für seine Arbeit aus­ge­zeich­netSpacerFoto: RdR

Einer der wichtigsten Schützer der Meere, Paul Watson, wurde am Montag am Frankfurter Flughafen fest­genom­men. Sein Vergehen: Vor der süd­ameri­kani­schen Küste hatte er 2002 hunderte Hai­fische vor dem grau­samen Finning bewahren wollen. Bei dieser tier­quäle­rischen Methode werden den Tieren die Rücken­flossen abge­trennt, dann werden sie ins Meer zurück­gewor­fen, wo sie lang­sam verenden. Obwohl selbst Interpol emp­fohlen hat, Paul Watson nicht festzu­nehmen und eine inter­natio­nale Fahn­dungs­aus­schrei­bung ablehnte, hat das Amts­gericht Frank­furt seine Festhal­tung beschlossen. Diese Ent­schei­dung ist absurd! Unsere Erde braucht mutige Menschen, die sie vertei­digen. Bitte fordern Sie bei der Justiz­minis­terin die sofor­tige Freilas­sung von Paul Watson:
http://www.regenwald.org

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Beruf und Karriere

Berufsgenossenschaft
Thema Arbeitssicherheit
Trainingstruck bei den BBS II
Ein mobiles Trainingszentrum für Arbeitssicher­heit mit Demon­strations­labor und Multi­media-Kino wird vom 22. bis 24. Mai vor den Berufsbil­denden Schulen II in Göttingen Station machen. Unter dem Motto „Gefahr erkennen – Gesund­heits­schäden vermei­den“ ist die Berufs­genos­sen­schaft Energie Textil Elektro Medien­erzeug­nisse (BG ETEM) vor Ort, um rund 300 Schüler/innen aus den Fach­berei­chen Elek­tro­tech­nik, Bau, Holz, Metall, Farbe und Druck die Augen und Ohren für die Gefahren ihrer Tätig­keiten bei der Ausbil­dung und im betrieb­lichen Prakti­kum zu öffnen und sie zu konse­quen­tem Sicher­heits­verhal­ten zu moti­vieren.
Mit spannenden Videos und Experimenten demons­trieren die Arbeits­sicher­heits­exper­ten der Berufs­genos­sen­schaft zum Beispiel die Gefahren des elektri­schen Stroms. Gezeigt wird auch, wie gefähr­lich elektrisch getrie­bene Arbeits­geräte bei falscher Hand­habung sein können, wie man sich vor Stürzen von Leitern, Dächern und Gerüsten schützt und welche gesund­heit­lichen Folgen der nach­lässige Umgang mit Gefahr­stoffen wie zum Beispiel Lösungs­mitteln haben kann. „Je höher das Sicher­heits­bewusst­sein der Mitar­beiter ist, desto mehr profi­tieren die Betriebe und deren Kunden“, betont Martin Raabe, Fach­praxis­lehrer Elektro und Mitglied im Arbeits­sicher­heitsaus­schuss der Schule, „denn wer sicher arbeitet, bringt gute Qualität und Ergeb­nisse, weil er organi­siert, konzen­triert und aufmerk­sam vorgeht. Sicher­heit und Qualität gehen Hand in Hand.“

BIOTechnikum in Göttingen
Praktika und „Offene Tür“ bieten
Einblicke in die Biotechnologie

BIOTechnikumKönnen „künstliche Bauchspeichel­drüsen“ eines Tages den Blutzucker­spiegel bei Diabe­tikern messen und regulieren? Werden wir schon bald Energie gewinnen, indem wir die Photosyn­these der Pflanzen nach­ahmen? Können Abfälle in Zukunft biotech­nolo­gisch recycelt und als Dünger verwendet werden? Mehr über Chancen und Perspek­tiven der Biotech­nologie erfahren Schüler/innen und die Öffent­lichkeit, wenn die Initiative „BIOTechnikum. Leben erforschen – Zukunft gestalten“ in Göttingen Station macht. Am Dienstag und Mittwoch, 22. und 23. Mai, ist die Infor­mations- und Bildungs­kampagne des Bundes­ministe­riums für Bildung und Forschung (BMBF) zu Gast an der Voigt-Real­schule. In der mobilen Erlebnis­welt BIOTech­nikum können sich Besucher/innen über die Forschung in der modernen Biotech­nologie in Deutsch­land, deren Ergeb­nisse und Berufs­felder infor­mieren und ungewöhn­liche Einblicke in eine faszinie­rende Techno­logie gewin­nen.Weitere Informationen

Denkmalpädagogik
Pilotprojekt an der Albanischule
pdg — Neue Wege der Denkmal­pädagogik geht das Nieder­sächsi­sche Landes­amt für Denk­mal­pflege mit einem Pilot­projekt an der Göttin­ger Albani­schule. Dort kommt es am Mitt­woch, 23. Mai, ab 10.00 Uhr im Musikraum zur Abschluss­präsen­tation. In der Schule war es seit 7. Mai an Projekt­tagen oder unter­richts­beglei­tend für die Schüler/innen der dritten Klassen um „Religiöse Denk­male an der Schule“ gegangen. Dabei sollen die Kinder den Themen­bereich „Denkmal und Bau­denk­mal“ alters­gerecht erfahren, erar­beiten und begrei­fen, damit sie sich für die Bedeu­tung und den Wert von Kultur­denk­malen interes­sieren und für die Bewah­rung der Denk­male begeis­tern. Beteiligt waren an dem Pilot­projekt neben Pädago­gen, Denkmal­schützern und Stadt­kura­toren auch Vertreter von Kirchen und Reli­gions­gemein­schaften.

Bundesfreiwilligendienst
Individuelle Beratung im BiZ
Seit dem letzten Jahr gibt es ein neues Angebot für Menschen, die sich gesell­schaftlich enga­gieren möchten: den Bundes­freiwil­ligen­dienst (BFD). Dieses noch junge Angebot stellt Thomas Knäpper, regionaler BFD-Berater, am Don­nerstag, 24. Mai, im Berufs­infor­mations­zentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit vor. Knäpper berät in Einzel­gesprä­chen und geht auf indivi­duelle Fragen ein. Freiwil­ligen­dienste gibt es im sozialen und ökolo­gischen Bereich, aber auch im Sport, in der Integra­tions­arbeit, in kultu­rellen und Bil­dungs­einrich­tun­gen, dem Zivil- und Kata­strophen­schutz. Das Engage­ment kann zwischen sechs und 26 Monaten dauern. Anders als der frühere Zivil­dienst richtet sich der BFD nicht nur an Jugend­liche sondern auch an Erwach­sene. Besonders ange­sprochen werden auch Senio­rinnen und Senioren, die sich nach dem Ende ihrer Erwerbs­tätig­keit gemein­nützig enga­gieren möchten.
Wer den Termin am 24. Mai nicht wahrneh­men kann, sollte sich den 21. Juni oder den 19. Juli vormer­ken. Dann steht der BFD-Berater wieder von 15.00–17.00 Uhr zur Verfü­gung.
Am 24. Mai von 15.00–17.00 Uhr im BiZ, Bahnhofsallee 5.

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Verbraucherschutz

Gesetzliche Krankenkassen
Mehr Leistung fürs gleiche Geld
Zusatzleistungen nutzen und hunderte Euro sparen: Gesetz­liche Kran­ken­kassen bieten häufig Extras, die für Versicherte viel wert sind. Ein neues Gesetz erweitert den Spiel­raum der Kassen für solche Mehr­leistun­gen, zum Beispiel für alter­native Behand­lungs­metho­den. Die Zeit­schrift Finanz­test hat in ihrer aktuellen Ausgabe die Zusatz­leistun­gen und Service­ange­bote von 88 Kran­ken­kassen unter die Lupe genom­men.Weitere Informationen

Verkehrsbezeichnung bei Lebensmitteln
Schwer zu finden, schlecht lesbar,
beschönigend und uneindeutig

Verbraucherzentralen: Gesetzgeber gefordert
Verpackte Lebensmittel müssen eine beschrei­ben­de soge­nannte Verkehrs­bezeich­nung tragen, weil die oftmals mit viel Phan­tasie von Herstel­lern gewähl­ten Produkt­namen häufig keine geeig­nete Einkaufs­hilfe sind. Bei einer bundes­weiten Markt­prüfung fanden die Ver­braucher­zentralen 119 Produkte, deren Ver­kehrs­bezeich­nungen schwer zu finden, schlecht lesbar, beschöni­gend oder nicht ein­deutig waren. Deshalb fordern sie von Herstel­lern und Gesetz­geber Nach­besse­rung.Weitere Informationen

Küchenkräuter
Wissenswertes über
den Pep in der Küche

Die meisten Kräuter sind unbelastet
Frische Kräuter werden in diesen Frühlingsta­gen viel­fältig angeboten. Sie ent­halten ätherische Öle oder andere sekundäre Pflan­zen­stoffe. Die würzigen Küchen­kräuter verfei­nern viele Gerichte und haben gesund­heitsför­dernde Wir­kungen.Weitere Informationen

testSpezialEnergie sparen
Handeln und
Kosten senken

In welchen Bereichen kann ich Energie und gleich­zeitig Ener­gie­kosten sparen? Wie dämme ich am besten mein Haus? Wie finde ich einen guten Energie­berater? Das neue test Spezial „Energie sparen“ der Stiftung Warentest gibt auf viele Fragen Antworten.Weitere Informationen

Test Vertikutierer
Nur jeder dritte schneidet „gut“ ab
Gegen Rasenfilz und Moos ist kein Kraut gewachsen, doch es gibt eine Maschine dafür: den Verti­kutie­rer. Aber nur jeder dritte Verti­kutie­rer im Test schafft es, Filz und Moos „gut“ zu entfer­nen, das Gras dabei zu schonen und nicht zu ver­stop­fen. Die Stif­tung Waren­test prüfte für die April-Ausgabe der Zeit­schrift test 18 Verti­kutie­rer zum Preis von 80 bis 450 Euro. Insge­samt reichen die Ergeb­nisse von „Gut“ bis „Mangelhaft“.Weitere Informationen

Test Anti-Viren-Software
Nur vier Programme
bieten „guten“ Schutz

Ohne Schutzprogramm auf dem Computer haben Viren und Trojaner auf dem PC freies Spiel. Aber selbst mit Anti-Viren-Software sind Computer nicht rundum sicher. Im Test der Stiftung Warentest mussten die Programme 1800 aktuelle Schädlinge finden und löschen. Kein Programm spürte alle auf, nur vier Programme sind insgesamt „gut“, berichtet die Zeitschrift test in ihrer April-Ausgabe.Weitere Informationen

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Gesellschaft

Verkehrswacht
Sicherheitstraining für Pkw
Die Verkehrswacht Göttingen e.V. bietet jetzt auch in Göttingen Sicherheitstraining für Pkw nach Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. an. Trainiert wird mit dem eigenen Pkw auf dem Platz der Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH in der Gustav-Bielefeld-Straße 1 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Kursgebühr beträgt pro Person 80,00 Euro und wird am Veranstaltungstag bar vom Trainer kassiert. Viele Berufsgenossenschaften unterstützen Sicherheitstrainings nach den Richtlinien des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. und zahlen Zuschüsse bzw. übernehmen die Teilnehmergebühren komplett. Die Termine in Göttingen sind jeweils Samstags am 2., 23. und 30. juni sowie am 7. und 14. Juli. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Info und Anmeldung:
Spacerwww.landesverkehrswacht.de/goettingen

Bürgerstiftung zieht um
Die Bürgerstiftung Göttingen organisiert nicht nur den größten Frühstückstisch in der Stadt (den nächsten am Sonntag, den 8. Juli) und setzt damit ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement, sie zieht nun auch mit ihrer Geschäftsstelle ganz in die Nähe dieses Tisches: ab 21. Mai ist sie in der Langen Geismarstr. 71 zu erreichen (neue Telefonnummer: 384 898 72). „Für die fast 12-jährige Gastfreundschaft in der Kanzlei des Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Harald Noack ist die Bürgerstiftung Göttingen sehr dankbar“, erklärt Geschäftsführer Andreas Schreck. Interessenten an ehrenamtlicher Mitarbeit sind ab 21. Mai täglich von 9 bis 14 Uhr herzlich willkommen.

Tuberkulose
Rasante Ausbreitung resistenter Keime
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert ein koordi­niertes inter­natio­nales Vorgehen zur Bekämp­fung von Formen der Tuber­kulose, gegen die her­kömm­liche Medika­mente unwirk­sam sind. Die Organi­sation ruft Regie­rungen, inter­natio­nale Organi­sationen und Pharma­unter­nehmen nach­drück­lich auf, mehr Geld zur Behand­lung der multi­resis­tenten Tuber­kulose (MDR-TB) zur Verfü­gung zu stellen und wirk­same und bezahl­bare Medika­mente sowie Tests zu entwickeln. Alar­mie­rende Daten aus den Pro­jekten der Organi­sation zeigen, dass ent­spre­chende Bak­terien­stämme viel weiter verbrei­tet sind als bisher ange­nom­men.Weitere Informationen

Ernährung
Bessere Schulverpflegung
Neue Bewerbungsrunde „Schule auf EssKurs“
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen bietet auch in diesem Jahr allen Schulen im Land die Mög­lich­keit, sich für eine gesunde, attrak­tive und schmack­hafte Schul­ver­pfle­gung zu enga­gieren. Ab sofort läuft das Bewer­bungs­verfah­ren für die kosten­freie Maß­nahme „Schule auf EssKurs“. Die Teil­nahme ist denk­bar einfach: Schulen, die mit­machen wollen, bewer­ben sich bis zum 27. Juli schriftlich bei der Ver­brau­cher­zen­trale Nieder­sachsen. Im Bewer­bungs­schrei­ben sollten mög­lichst zwei bis drei nach­haltige Ziele mit ent­sprechen­den Maß­nah­men benannt werden, um die Ernäh­rungs­situa­tion an der Schule positiv zu verän­dern. Auch Anga­ben zur aktuel­len Ist-Situa­tion sind wün­schens­wert. Bei der Wahl der Vorha­ben steht die Qualität des Mittag­essens im Vorder­grund. Bewer­bungs­unter­lagen sowie Hinter­grund­informa­tionen sind ab sofort im Internet abrufbar.
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/neue-runde-schule-auf-esskurs


Polizei

Tagesaktuelle Meldungen
Die ausführlichen Polizeiberichte finden Sie hier: Weitere Informationen

Einsamer Vatertagswanderer
beschallt Groß Schneen

lü — Ein offenbar übrig gebliebener einsamer Vater­tags­wanderer hat in der Nacht zum 18.05. die Beamten der Polizei­station Friedland in Gr. Schneen beschäftigt.

Einbruch in Kiosk
jk — Bei einem Einbruch in einen Kiosk in der Garten­straße haben zwei unbe­kannte Diebe Freitag­nacht (18.05.) gegen 2.10 einen Gesamt­schaden in Höhe von mehre­ren tausend Euro verur­sacht.

Rollator geklaut
jk — Aus dem Garten eines Wohnhauses in der Sternstraße haben rücksichts­lose Diebe in der Nacht zu Donnerstag (17.05.) einen schwarz-sil­bernen Rollator gestohlen.

Alki tritt nach Polizisten
jk — Bei einem Einsatz in der Göttin­ger Innen­stadt ist am Dienstag­nach­mittag (15.05.) gegen 15.45 Uhr ein Polizist der Innen­stadt­wache von einem unter Alkohol­einfluss stehenden 34 Jahre alten Mann aus Northeim durch Tritte und Schläge leicht verletzt worden.

Drogendealer festgesetzt
jk — Im Klosterpark im Göttin­ger Stadtteil Weende hat die Polizei am Montag­abend (14.05.) gegen 19.15 Uhr einen mutmaß­lichen Drogen­dealer festge­nommen.

Gaststätte trockengelegt
jk — Aus einer Gaststätte in der Goetheallee haben Einbrecher in der Nacht zu Montag (14.05.) nach ersten Ermittlungen offenbar gezielt mehrere Flaschen Schnaps, darunter auch hochwertigen Whisky, im Gesamtwert von rund 400 Euro gestohlen.

Ohne Führerschein gegen Baum
lü — Zwei bulgarische Brüder hat die Göttinger Autobahn­polizei am Samstag­nachmittag (12.05.) auf der Rastanlage Göttingen-Ost aufgegriffen, nachdem einer von ihnen nur wenige 100 Meter entfernt einen Unfall gebaut hatte und dann abgehauen war.

Kaum Wochenende –
schon beschickert

UBR — Gleich vier Radfahrer und ein Pkw-Führer wurden in der Zeit vom 11. bis 12.05. im Stadt­gebiet Göttingen durch die Polizei kontrolliert und aus dem Verkehr gezogen.

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